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Zitate: Deutsche Reaktionen auf die Parlamentswahl in Frankreich

Frankreich
19.06.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Berlin (dpa) - Der absolute Wahlsieg des Präsidentenlagers bei der französischen Parlamentswahl findet wegen des geringen Zulaufs der Wähler teilweise ein nachdenkliches Echo in Deutschland:

«Das Mehrheitswahlsystem schafft zwar klare Mehrheitsverhältnisse, bleibt jedoch Mahnung an die Mehrheit, mit dieser zugewachsenen Macht verantwortlich umzugehen.»

(Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, am Sonntag zum Wahlsieg von Präsident Emmanuel Macron)

«Er hat durch das Wahlrecht eine Mehrheit im Parlament. Das heißt aber nicht, dass er die große Mehrheit der Franzosen hinter sich hat. (...) Nur das ist (mit Macrons Reformplänen) natürlich ein Dumping-Wettlauf, der in diesem Europa zu immer mehr Ungleichheit führt, zu immer höheren Unternehmensgewinnen, immer schlechteren Löhnen, und das wird die Menschen gegen die Entwicklung aufbringen. Es wird sie gegen die Demokratie aufbringen, auch gegen Europa.»

(Die Linke-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht am Montag im Deutschlandfunk zu Macrons Wahlerfolg und zu seinem Programm)

«Ich glaube die meisten Franzosen haben auf diesen zweiten Wahlgang ein bisschen so geguckt, wie die Deutschen auf den Confed-Cup. Das ist zwar real, aber es geht nicht so um wahnsinnig viel. (...) Das Ergebnis ist so stark, dass Macron jetzt fünf Jahre damit arbeiten kann. Ich glaub nicht, dass ihn das schwächt.»

(Der Vizepräsident des EU-Parlaments Alexander Graf Lambsdorff, FDP, am Montag im SWR2 zu Macrons Sieg)

«Wenn Macron jetzt wirklich ernst macht mit seiner Politik, also so eine Art französisches Hartz 4, dann, wie sie sagen, kennt man Frankreich, Generalstreik 1996, sechs Wochen in Paris die U-Bahn zumachen, da sieht das Land natürlich anders aus. Und man kann nur wünschen, dass Macron darauf Antworten finden wird.»

(Die Politologin Ulrike Guérot am Montag im ZDF-Morgenmagazin)

«Wir treten in eine neue Epoche ein. Frankreich stellt sich komplett neu auf.» (SPD-Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, am Montag in Bayern 2, radioWelt am Morgen)

«Kanzlerin #Merkel: Glückwunsch, @EmmanuelMacron, zur klaren parlamentarischen Mehrheit +auf weiter gute Zusammenarbeit für DEU, FRA, Europa.»

(Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntag in einem Tweet)

 

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