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(Wochenendzusammenfassung 1100 - neu: nordkoreanischer Diplomat in Finnland, «BamS» zu BND) Nordkorea und Schweden sprechen über Atomstreit - Gipfe

Deutschland
18.03.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Schweden schaltet sich als Vermittler eines möglichen Treffens zwischen US-Präsident Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un ein. Noch ist nicht klar, wo sie sich treffen.

Stockholm/Seoul (dpa) - Nach diplomatischen Gesprächen des nordkoreanischen Außenministers Ri Yong Ho in Schweden ist weiter unklar, wo ein Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un stattfinden könnte. Ri und seine Kollegin Margot Wallström hätten ihre dreitägigen Gespräche abgeschlossen, teilte das schwedische Außenministerium am Samstag lediglich mit. «Die Außenminister diskutierten Möglichkeiten und Herausforderungen für weitere diplomatische Anstrengungen für eine friedliche Lösung des Konflikts», hieß es zum Inhalt der Unterredungen.

Unterdessen soll der Bundesnachrichtendienst den Bundestag laut einem Medienbericht über die generelle Möglichkeit eines Raketenangriffs aus Nordkorea informiert haben. BND-Vizechef Ole Diehl habe vor wenigen Tagen einer Gruppe von Abgeordneten in geheimer Sitzung mitgeteilt, dass man «mit Sicherheit» sagen könne, dass Nordkorea mit seinen Raketen «mittlerweile Europa und auch Deutschland erreichen» könne, berichtet die «Bild am Sonntag» unter Berufung auf Teilnehmer. Nordkorea sei auch in der Lage, seine Interkontinentalraketen mit Atomsprengköpfen auszustatten. Diehl wies aber auch daraufhin, dass die Gespräche zwischen Süd- und Nordkorea ein Zeichen der Entspannung seien.

Die Führung in Nordkorea hatte im November vergangenen Jahres nach dem Test einer Interkontinentalrakete des Typs Hwasong-15 bekräftigt, das Land könne nun das gesamte US-Festland mit Atomsprengköpfen angreifen. US-Experten schätzten bereits damals die mögliche Reichweite auf 13 000 Kilometer, also auch bis nach Mitteleuropa. Es wird aber bezweifelt, ob Sprengköpfe auf einer nordkoreanischen Rakete auch den kritischen Wiedereintritt in die Erdatmosphäre heil überstehen würden.

Schweden hatte sich als Vermittler eines möglichen Gipfeltreffens angeboten, nachdem Trump am 9. März überraschend seine Bereitschaft dazu erklärt hatte. Die Skandinavier haben seit den 1970er Jahren eine Botschaft in Pjöngjang und vertreten hier auch die Interessen der USA.

Darüber hätten die Außenminister genauso gesprochen wie über die Sicherheitslage und humanitäre Aspekte in Nordkorea, erklärte das Ministerium. Zudem habe Schweden noch einmal betont, dass Nordkorea sein Atomwaffenprogramm aufgeben müsse. 

Nordkorea schickte unterdessen am Sonntag nach Medienberichten einen USA-Experten des Außenministeriums zu einem informellen Austausch mit früheren US-Diplomaten und südkoreanischen Sicherheitsexperten nach Finnland. Dabei werde es voraussichtlich auch um die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel und das geplante Treffen zwischen Trump und Kim gehen, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf diplomatische Kreise in Seoul.

Der stellvertretende Leiter für Nordamerika-Fragen im nordkoreanischen Außenministerium, Choe Kang Il, sei am Flughafen in Peking gesehen worden, bevor er nach Finnland weitergereist sei. Er werde sich äußern, wenn er zurückkehre, wurde Choe zitiert. Der  «akademische» Meinungsaustausch werde in der japanischen Botschaft in Helsinki stattfinden, schrieb Yonhap unter Berufung auf finnische Medien. 

 

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