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Wer nachahmt, macht sich beliebt

Deutschland
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Berlin (dpa) - Wer andere beim Kennenlernen nachahmt, macht sich beliebt - zumindest innerhalb des eigenen Geschlechts. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Freien Universität Berlin und der Uni Leipzig. Demnach gibt es «soziale Chamäleons»: Menschen, die andere besonders häufig nachahmen. «In unserer Studie konnten wir zeigen, dass dieses Nachahmungsverhalten zu einer höheren Beliebtheit dieser sozialen Chamäleons führte», erklärt die Psychologin Helén Liebermann von der Universität Leipzig.

«Durch Mimikry teilen wir unbewusst mit, dass wir jemanden mögen und können damit unsere eigene Beliebtheit steigern», nennt Maike Salazar Kämpf von der Freien Universität Berlin den Grund für die Zunahme. Doch es hat auch Kehrseiten, wie Wissenschaftler der Uni Leiden im niederländischen Enschede 2009 in einem Versuch herausfanden: Menschen, die andere nachahmen, können demnach von anderen leichter getäuscht werden.

Fakten
 

 

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