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Welternährungsprogramm warnt vor «perfektem Sturm» in Sahelzone

Deutschland
17.10.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Berlin (dpa) - Der Chef des Welternährungsprogramms (WFP) der UN, David Beasley, rät den Geberländern zu verstärkten Anstrengungen für die Ernährungssicherheit in der Sahelzone und den Anrainerstaaten. Bewaffnete Konflikte, Klimaextreme, politische Instabilität und eine Bevölkerungsexplosion könnten sich zu einer großen Krise und Migrationsbewegungen auswachsen, sagte Beasley der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

«Wenn wir schon damit ringen, 7,5 Milliarden zu ernähren, mit all den Ressourcen, dem Wohlstand und der Erfahrung, die wir heute haben, wie sehr werden wir ringen müssen bei 10 Milliarden Menschen in 25 Jahren und der Bevölkerungsexplosion in bestimmten Regionen der Welt», sagte er.

Hauptgrund für Hunger seien Konflikte, gefolgt von Klimaextremen, sagte Beasley. In Gebieten wie der Sahelzone gebe es eine Kombination aus beiden Problemen verstärkt durch politisch instabile Regierungen und die Gewalt islamistischer Extremistengruppen. «Es ist der perfekte Sturm. Wir sprechen hier nicht über eine Situation wie in Syrien mit rund 20 Millionen Menschen. Im größeren Sahelgebiet sind es 500 Millionen Menschen und die Welt muss aufwachen und die Wurzel des Problems angehen», sagte er.

Weltweit hatte die Zahl der Hungernden zuletzt wieder zugenommen - nach Erfolgen seit der Jahrtausendwende. Bewaffnete Konflikte gelten als wesentlicher Grund. Der UN-Bevölkerungsfonds stellt an diesem Mittwoch in New York seinen neuen Weltbevölkerungsbericht vor.

 

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