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Wales gewinnt boring Battle

Frankreich, Paris
25.06.2016
Von Jürgen Herda und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Nordiren treffen für Gareth Bale: Eigentor entscheidet
Von wegen Battle of Britain II: Die Brexit-Walisen lassen sich durch das Eigentor des nordirischen Pro-Eu-Lagers ins Viertelfinale katapultieren. Multimillionär Gareth Bale überzeugt nur beim Jubeln.
Galerie
Der walisische Multimillionär Gareth Bale kann schön jubeln.
Gareth McAuley muss hier vor dem einschussbereiten Waliser den Fuß hinhalten - 1:0 für Wales.

Paris (dpa) - Ein Eigentor von Gareth McAuley hat den zähen «Battle of Britain II» entschieden und Wales gleich bei der ersten EM-Teilnahme den Sprung ins Viertelfinale beschert.

Der nordirische Verteidiger beförderte nach einer Flanke von Superstar Gareth Bale in einem niveauarmen Bruderduell den Ball zum entscheidenden 0:1 (0:0) über die eigene Torlinie. Damit trifft Wales am Freitag (21.00 Uhr) in Lille auf den Sieger der Partie zwischen Ungarn und Belgien. Die Nordiren dürften aber trotz ihres Ausscheidens die erste EM-Teilnahme ebenfalls in guter Erinnerung behalten, insbesondere durch ihre verrückten Fans hatte sich die «Green and White Army» viele Freunde in Frankreich gemacht.

Ausgerechnet McAuley
Vor 48 000 Zuschauern im Pariser Prinzenparkstadion war es fast schon bezeichnend, dass ein Eigentor die Partie in der 75. Minute entschied. Ausgerechnet McAuley unterlief dabei das Missgeschick. Der 36 Jahre alte Abwehrhüne war im zweiten Gruppenspiel noch gefeierter Held, als er das erste nordirische Tor beim 2:0 gegen die Ukraine erzielt hatte.

«Sie sind unser Gegner, spielen in andersfarbigen Trikots. Woher die kommen, ist irrelevant», hatte Wales-Trainer Chris Coleman mit deutlichen Worten den «Battle» angeheizt. Auf dem Rasen entwickelte sich das Spiel dagegen eher zu einem lauschigen Sommerkick. Wenige Torraumszenen, kaum packende Zweikämpfe - das größere Spektakel spielte sich auf den Rängen ab, wo die stimmgewaltigen Fangruppen aus beiden Lagern erneut zur Höchstform aufliefen - mit Vorteilen für die nordirischen Anhänger.
Der walisische Trainer Chris Coleman beim Achtelfinale Wales gegen Nordirland im Pariser Stadion Parc des Princes.

Technisch auf Klemptnerniveau
Auf dem Rasen waren es eher die Waliser, die von zwei technisch schwachen Mannschaften noch über die reifere und strukturiertere Spielanlage verfügten. Allerdings fehlte es gegen die dicht formierte Deckung der Nordiren an Ideen und Durchschlagskraft, dazu wurde Wales-Superstar Bale per Sonderbewachung gut aus dem Spiel genommen.

Der erste Torchance ging gar auf das Konto der Nordiren, wenngleich der Schuss von Steven Davis für Torhüter Wayne Hennessey keine allzu große Prüfung war (10.). Gleiches galt für den Versuch von Jamie Ward aus der Distanz (22.). Auf der Gegenseite versuchte es Aaron Ramsey zunächst vergeblich per Hacke (12.). Sieben Minuten später brachte der Mann vom FC Arsenal den Ball gar im Tor unter, stand dabei nach einem Kopfball von Sam Vokes aber im Abseits. Das war es auch schon, was die die beiden britischen Vertreter im ersten Durchgang zu bieten hatten.

Nordirischer Goalgetter ohne Wirkung
Dabei hatte Nordirlands Trainer Michael O"Neill seinen besten Torjäger Kyle Lafferty anstelle von Conor Washington zurück in die Startelf beordert, der siebenmalige Torschütze in der EM-Qualifikation kam aber nicht zur Geltung. Bei Wales hatte Coleman der gleichen Elf wie beim 3:0 gegen Russland im letzten Gruppenspiel vertraut.

Niveauarm blieb es auch in der zweiten Halbzeit, wenngleich die Waliser nun zielstrebiger agierten. Dabei hatte Vokes die große Chance zur Führung, als er nach Flanke von Ramsey freistehend einen Kopfball neben das Tor setzte (53.). Kurz darauf hatte auch Bale seine erste große Szene. Nachdem er von Oliver Norwood gefoult worden war, zwang der 100-Millionen-Mann von Real Madrid den nordirischen Schlussmann Michael McGovern beim anschließenden Freistoß aus 27 Metern zu einer Parade (58.).

Der Führungstreffer kam daher nicht unverdient, nach dem Rückstand warfen die Nordiren noch einmal alles nach vorne. Zu Torchancen kamen sie aber nicht.

 

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