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Vom Sonnenkönig bis zum Bahn-Manager: Die Kanzler im Überblick

Österreich
13.10.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Wien (dpa) - Seit 1970 stellten die Sozialdemokraten in Österreich mit einer Ausnahme den Kanzler. Ein kurzer Überblick über die Regierungschefs der vergangenen Jahrzehnte: 

- BRUNO KREISKY - 1970-1983

Der als «Sonnenkönig» titulierte Sozialdemokrat (SPÖ) prägt als Lichtgestalt seine Partei bis heute. Er war der am längsten amtierende Kanzler Österreichs nach 1945. Kreisky bildete zunächst eine Minderheitsregierung mit Duldung der rechten FPÖ und regierte danach mit absoluter Mehrheit. Die SPÖ kam bei Kreiskys Machtantritt auf 48,4 Prozent, zwischenzeitlich auf 51 Prozent und bei seinem Abgang auf 47,6 Prozent.

- FRED SINOWATZ - 1983-1986

Der SPÖ-Chef Sinowatz regierte mit der rechten FPÖ in einer Koalition.

- FRANZ VRANITZKY - 1986-1997

Der «Sir» unter den sozialdemokratischen Kanzlern regierte zunächst noch kurz mit der FPÖ weiter bis es zum Bruch kam und die große Koalition mit der konservativen Volkspartei ÖVP begann. Die SPÖ kam 1990 noch auf 42,8 Prozent, die ÖVP wählten 32,1 Prozent. Die Zustimmung sank bei der nächsten Wahl auf 34,9 Prozent für die SPÖ und auf 27,7 Prozent für die ÖVP.

- VIKTOR KLIMA - 1997-2000

Der ehemalige Manager übernahm die Partei und regierte mit der ÖVP bis zur nächsten Wahl 1999. Damals blieb die SPÖ mit schweren Verlusten knapp an erster Stelle. Kurz vor der Jahrtausendwende erhielt die SPÖ 33,2 Prozent aller Stimmen, die rechte FPÖ und die ÖVP jeweils auf 26,9 Prozent.

- WOLFGANG SCHÜSSEL - 2000-2007

Der erste konservative Kanzler seit Jahrzehnten kam nach dem dritten Platz bei den Wahlen mit Hilfe der rechten FPÖ an die Macht. Die Koalition löste international Empörung aus. Bei der Wahl 2006 kam die SPÖ mit 35,3 Prozent wieder an die Macht, vor der ÖVP mit 34,3 Prozent. Die nach öffentlich ausgetragenen Querelen und einer Parteiabspaltung geschwächte FPÖ erreichte nur noch 11 Prozent.

- ALFRED GUSENBAUER - 2007-2008

Der Sozialdemokrat zog sich nach seiner kurzen Zeit als Parteivorsitzender und vorzeitig ausgerufenen Neuwahlen durch den konservativen Koalitionspartner aus der Politik zurück. Die SPÖ gewann den Urnengang mit 29,3 Prozent vor der ÖVP mit fast 26 Prozent. Die FPÖ erstarkte wieder mit 17,5 Prozent.

- WERNER FAYMANN - 2008-2016

Der SPÖ-Chef stand einer erneuten großen Koalition mit der ÖVP vor - die Regierung galt vor allem am Ende als antriebslose Zwangsehe. Faymann musste schließlich wegen parteiinternen Drucks zurücktreten. Die Volksparteien fuhren bei der Wahl 2013 ihre bisher schlechtesten Ergebnisse ein: Die SPÖ lag bei 26,8 Prozent, die ÖVP bei 24 Prozent. Die FPÖ erzielte 20,5 Prozent.

- CHRISTIAN KERN - seit 2016

Der smarte Bahn-Manager wurde am Beginn als Retter der Sozialdemokratie und der politischen Kultur des Landes gepriesen. Kern kämpfte aber zunehmend mit dem politischen Alltag, stolperte über interne Probleme und trägt eine Mitverantwortung an der Schmutzkampagne im Wahlkampf.

 

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