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Viterbo

Italien, Viterbo
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"Viterbo" ist eine mittelitalienische Stadt und der Verwaltungssitz der Provinz Viterbo in der Region Latium. Sie liegt 77 km nördlich von Rom und 211 km südöstlich von Florenz.

Geographie
Viterbo liegt im Hügelland Tusziens zwischen dem Bolsenasee und dem Vicosee. Es ist über die "Superstrada SS 675" an die "A1 Autostrada del Sole", Ausfahrt Orte, angebunden.

Die Ortsteile von Viterbo sind: Bagnaia, Fastello, Grotte Santo Stefano, La Quercia, Montanciano, Montecalvello, Monterazzano, Sant’Angelo, San Martino al Cimino und Vallebona.

Die Nachbargemeinden sind: Bagnoregio, Bomarzo, Canepina, Caprarola, Celleno, Civitella d"Agliano, Graffignano, Marta, Monte Romano, Montefiascone, Ronciglione, Soriano nel Cimino, Tuscania, Vetralla und Vitorchiano.

Geschichte
Der Papstpalast in Viterbo, 1255-1266 erbaut
Die Ursprünge der Stadt liegen im Dunkeln, vermutlich ist sie eine etruskische Gründung unter dem Namen "Surrena".

852 wird das "Castrum Viterbii" Teil des Kirchenstaates. Hier wurden mehrere Konzile abgehalten und zeitweise war es auch päpstliche Residenz; daher wird es auch die „Stadt der Päpste“ genannt. Von 1257 bis 1281 residierten die Päpste fast ohne Unterbrechung in Viterbo. Dazu trug das Angebot der Kommune bei, für die Päpste einen Palast als Kuriensitz zu errichten, es ist der heutige Bischofspalast. Bis zu seiner Eingliederung nach Italien 1871 ist die Geschichte Viterbos eng mit der Papstgeschichte und dem Kirchenstaat verbunden.

In Viterbo fand das bisher längste Konklave statt. Im Jahre 1268, nach dem Tode von Papst Clemens IV. begann das Konklave, das insgesamt 1005 Tage (vom 30. November 1268 bis zum 1. September 1271) dauerte. Die Zahl der Kardinäle war anfangs 20 und am Ende nur noch 16, da 3 Kardinäle in dieser Zeit verstarben und einer das Konklave verließ. Auf Anraten von Bonaventura werden die Kardinäle schließlich bei Wasser und Brot eingesperrt, bis ein neuer Papst gewählt ist. Am 1. September 1271 wird ein Nicht-Kardinal zum neuen Papst gewählt. Der Erwählte, Tebaldo Visconti, ein Italiener aus Piacenza, noch nicht einmal Priester, war zu diesem Zeitpunkt auf einer Pilgerreise im Heiligen Land (Akkon) unterwegs. Visconti, damals Archidiakon von Lüttich, traf am 10. Februar 1272 in Viterbo ein, nahm die Wahl an, wurde am 19. März 1272 zum Priester und Bischof geweiht und am 27. März 1272 in Rom als Papst Gregor X. gekrönt.

Bevölkerungsentwicklung

Quelle: ISTAT

Politik
Giulio Marini (PdL) wurde im April 2008 zum Bürgermeister gewählt. Sein Mitte-Rechts-Bündnis stellt auch mit 24 von 40 Sitzen die Mehrheit im Gemeinderat.

Sehenswürdigkeiten

Die Kathedrale San Lorenzo
Innenraum des romanischen Doms

Die historische Altstadt von Viterbo gilt als eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Mittelitaliens. Aus dem Mittelalter sind noch zahlreiche Palazzi erhalten, so z. B. der "Palazzo dei Papi" (13. Jahrhundert) an der Piazza S. Lorenzo und der "Palazzo dei Priori" (begonnen im 13. Jahrhundert) an der Piazza del Plebiscito. Dort stehen auch der "Palazzo Comunale" (von 1460), der "Palazzo del Podestà" (1264) und der "Palazzo della Prefettura" (in der heutigen Form von 1771).

Der romanische Dom San Lorenzo wurde auf einem Herkulestempel errichtet. Er wurde im 16. Jahrhundert verändert und erlitt schwere Schäden durch alliierte Bomber während des Zweiten Weltkriegs. Der gotische Turm stammt aus dem 14. Jahrhundert und zeigt Einflüsse von Künstlern aus Siena.

Die Franziskanerkirche (San Francesco) beherbergt die berühmten Papstgräber von Papst Clemens IV. und Hadrian V.. Im Dom liegt Johannes XXI. bestattet, allerdings ist das Grabmal nicht so bedeutsam wie die zwei anderen.

Die etruskische Nekropole Castel d"Asso liegt westlich der Stadt, die Ausgrabungen von Ferentium 9 km nördlich der Stadt. Die Nekropole von Norchia liegt etwa 15 km südwestlich.

Besonderheiten
Viterbo ist Sitz der Universität Tuscia sowie Lagerort der italienischen Goldreserven. Darüber hinaus befinden sich bei Viterbo bedeutende militärische Einrichtungen, darunter der wichtigste Stützpunkt der italienischen Heeresflieger und Schulen des Heeres und der Luftwaffe für Anwärter der höheren Unteroffizierslaufbahn ("Maresciallo"), die in Zusammenarbeit mit der örtlichen Universität ausgebildet werden.

Der Militärflugplatz von Viterbo soll einen zivilen Teil erhalten und damit neben Fiumicino und Ciampino zum dritten Verkehrsflughafen der italienischen Hauptstadt Rom werden. Der Flughafen Rom-Viterbo wird von Ciampino große Teile des Low-Cost-Verkehrs übernehmen.

Veranstaltungen

„La Macchina“

Am 4. September findet alljährlich eine überregionale bekannte Prozession zu Ehren der heiligen Rosa statt. Bei dieser Gelegenheit wird „La Macchina“, ein 30 Meter hoher und 5 Tonnen schwerer, zeremonieller Turm von mehr als 100 Trägern durch die Stadt transportiert.

Söhne und Töchter der Stadt
* Stefano Perugini (* 1974), Motorradrennfahrer
* Dominic Barberi (1792 – 1849), passionist, Selige seit 1963


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 26.02.2021 19:55 von den Wikipedia-Autoren.
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