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Verbrennungsmotor made in Europe

Deutschland
07.12.2018
Von Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Anfang vom Ende für die Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren in Europa?
Volkswagen kam in den letzten Jahren vor allem durch die manipulierten Dieselmotoren in die Schlagzeilen. Jetzt versucht das Unternehmen aber, die negative Verbrauchermeinungen mit drastischen Ansagen zu ändern.
Auf dem Autogipfel 2018 verkündigte der VW-Chefstratege das Ende der Produktion der Verbrennungsmotoren. Ende 2026 soll die letzte Generation der Otto-Motoren oder Dieselmotoren anlaufen. Alle späteren Modelle sollen komplett auf Elektrobasis entwickelt werden. Ab 2030 werden dann keine Verbrennungsmotoren mehr bei Volkswagenhändlern zum Verkauf stehen.

Hat Volkswagen die Entwicklung der Elektrofahrzeuge verschlafen?
Mit dem Elektro-Golf bietet Volkswagen schon seit einiger Zeit ein Fahrzeug mit Elektroantrieb an. Mit 231 Kilometer Reichweite ist der Golf aber bei weitem nicht auf dem Stand der Konkurrenz. Auf der IAA hat der Konzern seine „Roadmap E“-Kampagne mit dem e-up! gestartet. Dies war aber nur möglich durch eine Kooperation mit dem Akkuhersteller Quantum Scape, der die Batteriezellen entwickelt. Auch dass das Unternehmen gemeinsam mit der Elite-Universität Stanford die Brennstoffzellen der Zukunft entwickelt, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Produkte wie von Tesla bei Volkswagen aktuell noch nicht erhältlich sind.

Natürlich ist es nicht so einfach, einen Giganten wie Volkswagen umzukrempeln, aber es ist offensichtlich, dass diese Schritte alle viel zu spät eingeleitet wurden. Viel zu lange hatte man sich auf die Weiterentwicklung der Diesel-Motoren konzentriert, und das Ergebnis davon ist ausreichend bekannt. Auch das I.D.-Konzept, das das Unternehmen vor kurzem veröffentlichte, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass solche Projekte schon lange auf dem Markt sein sollten.

In den letzten Jahrzehnten war das Elektro-Konzept für das Unternehmen noch nicht interessant. VW konzentrierte sich darauf, andere Firmen aufzukaufen, um der größte Automobilhersteller der Welt zu werden. Waren diese ehrgeizigen Ziele des Vorstands für die Entwicklung neuer Produkte eher hinderlich? Neue Märkte wurden erschlossen, der chinesische Markt wurde ausgebaut, ja selbst in den USA wurde ein neues Werk errichtet.

Nummer 1 oder innovative Konzepte
Während andere Hersteller schon lange an E-Konzepten arbeiteten, war Volkswagen noch damit beschäftigt, die Verkaufszahlen in die Höhe zu treiben, damit sie endlich Nummer 1 werden konnten.

Heute sieht es eher kritisch aus. Dem Kunden können keine wettbewerbsfähigen Elektrofahrzeuge angeboten werden. Außer schönen Bildern hat der Konzern noch kein richtiges Konzeptfahrzeug umgesetzt. Selbst BMW und Mercedes sind da schon um einiges weiter.

Wer jetzt noch Aktien von Volkswagen im Depot hat, sollte sich darüber ernsthafte Gedanken machen. Wenn das Unternehmen nicht sehr schnell umdenkt, werden die Aktienwerte wohl nicht wie erwartet steigen. Neueinsteiger sollten andere sichere Aktien auswählen und in einem günstigen Depot sammeln. Wer noch keinen Broker hat oder mit seinem aktuellen Broker unzufrieden ist, kann Degiro wenig falsch machen, denn da sind die hohen Gebühren anderer Anbieter kein Thema.

Die I.D. VIZZION von Volkswagen
Für die neue Studie I.D. VIZZION hat der Volkswagenkonzern sich hohe Ziele gesetzt, die aber bis jetzt nur auf dem Papier existieren. Bis 2022 sollen die Fahrzeuge Reichweiten bis zu 650 Kilometer pro Elektroladung garantieren. Kein großer Sprung, wenn das Model S von Tesla heute schon bis zu 539 Kilometer erreicht. Zwar verspricht das Unternehmen, Elektrofahrzeuge mit einem Preis von unter 20.000 Euro auf den Markt zu bringen, aber bis jetzt existieren hier noch keine näheren Informationen, sondern nur blumige Marketing-Versprechen.

 

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