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Tschechen erobern den „König des Bayerwalds“

Europa
Von obx-news   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Jeder dritte Wintersportler kommt aus Böhmen
Der Große Arber, der höchste Berg des Bayerischen Waldes, erlebt zur Zeit einen neuen Boom: Der König des Bayerwalds entwickelt sich zum Lieblingsskigebiet für Wintersportler aus Tschechien. Jeder Dritte der jährlich rund 300.000 Skifahrer auf den Pisten am „Grünen Dach Europas“ ist aus Tschechien, schätzt Thomas Liebl, Betriebsleiter der Arber-Bergbahn, dem Betreiber des Skigebiets. Tendenz steigend, ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen.

Bayerisch Eisenstein (obx).
Am Großen Arber ist man auf die steigende Frequentierung der Skipisten und Liftanlagen durch tschechische Gäste gut vorbereitet. Rund 30 Millionen Euro flossen in den letzten zehn Jahren in das Skigebiet am „Mont Blanc des Bayerwalds“. Fünf Lifte, davon eine brandneue Sechser-Gondelbahn sowie zwei Sechser-Sessellifte, erschließen den Berg. Die Kapazität der Bahnen garantiert trotz Riesenandrang kurze Wartezeiten. Allein die neue Sechser-Sesselbahn am „Sonnenhang“ bringt bis zu 2.500 Menschen pro Stunde auf den Berg. Der Sessellift am Nordhang und die Gondelbahn bringen ebenfalls jeweils mehr als 2.000 Gäste in einer Stunde in je vier Minuten auf den Gipfel. Insgesamt warten auf die Skifahrer rund 20 Pistenkilometer jeden Schwierigkeitsgrads. Sportliches Skifahren und Carving ermöglichen die Rennstrecken des internationalen Skiverbandes FIS und die neue Weltcupstrecke, die gleichzeitig Trainingsstrecke des Bayerischen Skilandesleistungszentrums „Alpin“ ist. Zusätzlich stehen rund um den Arber fast 100 Kilometer perfekt gespurter Loipen zur Verfügung.

Den Fahrkomfort auf dem „König des Bayerwalds“ genießen jetzt auch in zunehmendem Maße die Skifahrer aus dem benachbarten Böhmen. „Die Tschechen betreiben ihren Nationalsport immer mehr am Arber“, sagt der Betriebsleiter der Arber-Bergbahn. Während der Ferien sei nahezu jeder zweite Skifahrer ein Tscheche. Der Große Arber werde zunehmend zu einem „Berg der Begegnung“, dem die Grenzöffnung am ehemaligen Eisernen Vorhang nochmals einen enormen Schub gegeben habe. Was der Bergbahn-Betriebsleiter festgestellt hat: Während die Deutschen oft nur bei Sonnenschein die Bretter unterschnallen, folgen die Tschechen auch bei trübem und nebligem Wetter dem Ruf des Berges.

Die Nachbarn sind im ostbayerischen Skizirkus willkommen. Die Arber-Bergbahn, ein Tochterunternehmen der Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern, wirbt inzwischen massiv auf tschechischen Radiostationen und in böhmischen Zeitungen, um noch mehr Gäste aus dem Nachbarland zu locken. Der Arber liegt wenige hundert Meter von der tschechischen Grenze entfernt. Von der Endstation der tschechischen Eisenbahn in Böhmisch Eisenstein sind es nur ein paar Minuten bis zum Einstieg in die Pisten. „Wenn bei unseren Nachbarn Feiertage oder Ferien sind, haben wir hier mehr tschechische als deutsche Kennzeichen auf dem Parkplatz.“
Gipfel des Großen Arbers mit Gipfelkreuz und Radom


„Der Arber und seine Lifte bieten zum Teil weltweit einzigartige Sicherheitsstandards“, sagt Betriebsleiter Liebl. In Verbindung mit einem besonders niedrigen Einstieg lasse die neue Technik im Familien-Sessellift gerade bei Kindern jede Angst vor dem Sessellift schwinden, glaubt er. Besonders bei Familien diesseits und jenseits der bayerisch-tschechischen Grenze sei der Arber als Skigebiet deshalb zunehmend beliebt, sagt Arber-Bergbahn Betriebsleiter Liebl. Zu dieser wachsenden Popularität tragen auch die speziell für die Jüngsten geschaffenen Angebote im „Arber-Kinderland“ bei: Auf vier Förderbändern unterschiedlicher Länge können die Kleinen erste Freundschaft mit dem Sport auf zwei Brettern schließen – Kinderaufenthaltsraum und seelischer Beistand durch das Arber-Maskottchen, den „Arbär“, inklusive.

Während andere Mittelgebirgs-Skigebiete in Deutschland seit einigen Jahren mit rückläufigen Gästezahlen zu kämpfen haben, zeigt der Trend am Großen Arber stetig nach oben. Entscheidend dafür, sagt Betriebsleiter Thomas Liebl, seien nicht nur die professionell präparierten Pisten vom Einsteigerhang bis hin zur schwarzen Weltcupabfahrt, sondern auch das Angebot an innovativen Zusatzleistungen: Skifahrer am Arber können heute ihre Ausrüstung bereits bequem von zu Hause via Mausklick reservieren und – dank neuester Software – nach dem Skitag auf dem heimischen PC noch ihre gefahrenen Strecken und Zeiten präzise auswerten.
Tourismus
 

 

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