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Subate

Lettland, Subate
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Der alte jüdische Friedhof in Subate

"Subate" (deutsch: "Subbath"), ist eine Stadt in Lettland nahe der Grenze zu Litauen. Subate liegt in Sēlija, dem östlichen Teil der Region , 40 km westlich von Daugavpils (deutsch: "Dünaburg") und hat 964 Einwohner.

Geschichte
Im Jahr 1570 übertrug Gotthard Kettler, der erste Herzog von Kurland und Semgallen, der deutschbaltischen Familie Plater, die als Adlige im ganzen südöstlichen Lettland herrschten, einen Herrschaftssitz am See von Subate. So entstand Alt-Subbath. Nach der Gegenreformation trat die Familie Plater-Sybergs zum Katholizismus über. Als sie versuchte, auch ihre Leibeigenen zum Übertritt zu bewegen und den Lutheranern ihre Sankt-Georg-Kirche zu entziehen, gründeten diese auf der gegenüberliegenden Seeseite auf dem Grundbesitz des Hektor Friedrich von Sacken Neu-Subbath (lett. "Jaunsubate"). Erst 1894 vereinigten sich die beiden Orte. Im späten 19. Jahrhundert machten Juden die Hälfte der Bevölkerung aus; 1914 hatte der Ort 2300 Einwohner. 1917 erhielt Subate das Stadtrecht. In der Stadt wurde hauptsächlich mit litauischem Flachs gehandelt; dieser Handel wurde aber nach dem Ersten Weltkrieg bedeutungslos. Fast alle Juden aus Subate wurden 1941 während der deutschen Besatzung durch SS-Einheiten unter Franz Walter Stahlecker umgebracht.

Sehenswürdigkeiten
In Subate wurde 1686 die lutheranische Subater Kirche erbaut, die in ihrem Stil die Bestrebungen der Kirche repräsentiert, einen idealen Raum für die Predigten Martin Luthers zu schaffen. Die Kirche wurde als Europäisches Architekturdenkmal anerkannt.

Berühmte Söhne und Töchter des Ortes
* Armin von Gerkan (1884-1969), deutscher klassischer Archäologe und Bauforscher

Quellen / Weblink

*Arveds Švābe, ed.: "Latvju enciklopēdija". Stockholm: Trīs Zvaigznes, 1952-1953.

*. Gesichtet 25. Februar 2006.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 07.07.2020 10:59 von den Wikipedia-Autoren.
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