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Stralsund

Deutschland, Stralsund
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Ansicht von Stralsund nach Merian
Die "Hansestadt Stralsund" ist eine kreisfreie Stadt in Mecklenburg-Vorpommern im Norden Deutschlands. Die Stadt liegt am Strelasund, einer Meerenge der Ostsee, und wird auf Grund ihrer Lage als "Tor zur Insel Rügen" bezeichnet. Die Stadt ist eines der vier Oberzentren des Landes. Im Jahr 1234 erhielt sie das Stadtrecht. Die Altstadt der alten Hansestadt gehört seit 2002 mit dem Titel Historische Altstädte Stralsund und Wismar zum UNESCO-Welterbe.

Geografie
Niederschlagsdiagramm
Blick über Stralsund vom Turm der Marienkirche
Stralsund vom Strelasund aus
Blick von der Uferpromenade
Blick auf den Frankenteich

Geografische Lage
Die Stadt Stralsund liegt im Nordosten des Landesteils Vorpommern des deutschen Landes Mecklenburg-Vorpommern im Norden Deutschlands. Koordinaten: 54° 18′ N, 13° 5′ O.

Klima
Der Jahresniederschlag liegt bei 656 mm und ist damit vergleichsweise niedrig, da er in das untere Drittel der in Deutschland erfassten Werte fällt. An 31 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juli: In diesem Monat fallen 2,1 mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren mäßig. An 40 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Landschaften, Berge, Flüsse
Die Stadt liegt am Strelasund, einer Meerenge der Ostsee. Die geographische Nähe zur Insel Rügen, deren einzige feste Verbindung zum Festland, die Strelasundquerung, zwischen Stralsund und dem Ort Altefähr verläuft, brachte Stralsund die Bezeichnung "Tor zur Insel Rügen" ein. Stralsund liegt nahe dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.

Zum Stadtgebiet Stralsunds gehören ein Stadtwald und drei Stadtteiche (Knieperteich, Frankenteich und Moorteich). Die drei Teiche und der Strelasund verleihen der Altstadt, dem ursprünglichen Siedlungsgebiet und historischen Zentrum der Stadt, eine geschützte Insellage.

Die höchste Erhebung der Stadt ist der "Galgenberg" am westlichen Ortseingang.

Stadtgebiet und Stadtgliederung mit Einwohnerzahlen
Das Stadtgebiet umfasst 38,97 km², was Stralsund mit 58.027 Einwohnern (Stand: 2007) zu einer der dichtbesiedeltsten Städte Mecklenburg-Vorpommerns macht (1489 Einwohner je km²). Ausgehend vom heutigen Stadtkern, der Altstadt, wurden nach der Aufhebung des Festungscharakters der Stadt im Jahr 1869 die umliegenden Gegenden besiedelt.

Das Gebiet der Hansestadt Stralsund gliedert sich in folgende Stadtgebiete und Stadtteile:



Die Stadt besitzt zudem Ländereien in der näheren Umgebung sowie auf den Inseln Rügen, Hiddensee und Ummanz.

Nachbargemeinden

Größere Städte in der näheren Umgebung sind Greifswald und Rostock. In der näheren Umgebung Stralsunds befinden sich zudem die Städte Barth und Ribnitz-Damgarten.

Viele der kleineren Dörfer im Umkreis, wie Prohn oder Negast, sind nach 1990 durch Zuzug von Stralsundern oder in Stralsund Arbeitenden stark gewachsen.

Geschichte
Stadtgeschichte
→ "Hauptartikel:" Geschichte der Hansestadt Stralsund
Gründungsurkunde von 1234
Stralsund erhielt nach der Besiedlung im Zuge der deutschen Ostkolonisation im Jahre 1234 vom rügenschen Fürsten Wizlaw I. das Stadtrecht nach Rostocker bzw. Lübecker Vorbild. Die Gegend war von Slawen besiedelt gewesen, was auch ihren slawischen Namensbestandteil "Stral" erklärt ("stral" bedeutet Pfeil- bzw. Speerspitze, -sund steht in germanischen Sprachen für eine trennende Enge und meint hier den Strelasund).

Stralsund wurde vorwiegend durch Siedler aus Westfalen schnell zu einer bedeutenden Handelsstadt im Ostseeraum. Die Stadt gehörte nach dem Erlöschen des Fürstentums Rügen 1325 zu Pommern-Wolgast. Sie war im 14. Jahrhundert nach Lübeck die bedeutendste Hansestadt im südlichen Ostseeraum. Zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen mit den Herrschern von Dänemark gipfelten 1371 im Frieden von Stralsund.

Nach dem Niedergang der Hanse nahm Stralsunds Bedeutung ab. Die Stadt lebte jedoch weiterhin vorwiegend vom Fernhandel und Nahhandel sowie vom Schiffbau.

Bereits 1525 traten die Bürger Stralsunds mehrheitlich zum evangelischen Glauben über. Die Stadt war damit Schrittmacher der Reformation in Norddeutschland.

Im Dreißigjährigen Krieg widerstand Stralsund mit Hilfe von Schweden und Dänemark der Belagerung durch Wallensteins Truppen; es folgte eine fast 200-jährige Zeit der Zugehörigkeit zum Königreich Schweden als Teil von Schwedisch-Pommern.

Im 19. Jahrhundert kam Stralsund zu Preußen und war Sitz eines Regierungsbezirks.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt beim Bombenangriff auf Stralsund am 6. Oktober 1944 von den Alliierten mit 146 "Fliegenden Festungen" vom Typ B 17, der über 800 zivile Opfer forderte, stark zerstört oder beschädigt. 8000 Wohnungen wurden vernichtet oder beschädigt. Viele wertvolle Baudenkmale gingen verloren.Arno Krause: "Stralsund". In: "Schicksale deutscher Baudenkmale im Zweiten Weltkrieg". Hrsg. Götz Eckardt, Henschel-Verlag, Berlin 1978. Band 1, S.76-84

Am 1. Mai 1945 rückte die Rote Armee in Stralsund nahezu kampflos ein. Stralsund wurde Teil der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.

Während der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wurden in der Stadt zahlreiche Plattenbausiedlungen errichtet, der historische Altstadtkern allerdings verkam. Wirtschaftlich lebte die Stadt vor allem vom Schiffbau auf der Volkswerft, die Schiffe für die Sowjetunion teilweise im Zehntagesrhythmus fertigstellte.

Nach der politischen Wende wurde 1990 Stralsund Modellstadt der Städtebauförderung in den neuen Ländern. Der Historische Stadtkern mit dem Altstadthafen wurde mit Hilfe der Programme zur Städtebauförderung und zum Städtebaulichen Denkmalschutz danach gründlich saniert. Auch das Wohnumfeld der Plattenbausiedlungen Grünhufe und Knieper wurde im Rahmen der Programme „Aufwertung“, „Stadtumbau-Ost“ und „Die Soziale Stadt“ verbessert und ein Wohnungsrückbau eingeleitet.

Seit dem Jahr 2002 ist Stralsunds Altstadt zusammen mit der Wismars UNESCO-Weltkulturerbe mit dem Namen Historische Altstädte Stralsund und Wismar.

Wirtschaftlich gab es nach der Wende große Herausforderungen, die in der strukturschwachen Region erhebliche Probleme verursachen, die noch nicht bewältigt werden konnten.

Im Zuge einer Kreisreform im Jahr 2011 sollen Stralsund sowie die Landkreise Rügen und Nordvorpommern Teile eines neuen Landkreises Nordvorpommern mit Verwaltungssitz in Stralsund werden. http://www.mv-regierung.de/im/verwaltungsreform/redaktion/download.php?id=43&type=file

Straßennamen und ihre Bedeutung
Die Auflistung der Stralsunder Straßennamen und ihrer Bedeutung verdeutlicht auch historische Ereignisse und den Wandel in der Betrachtungsweise.

Stralsunder Stadtbefestigungen
→ "Hauptartikel:" Stralsunder Stadtbefestigungen

Stralsund besaß bis 1871 den Status einer Festung, der der Stadt über viele Kriege verhalf. Neben zehn Stadttoren, von denen nur zwei (Kniepertor und Kütertor) erhalten sind, wurden auch die Stadtteiche und Dämme angelegt.

Religionen
Das Gebiet der heutigen Stadt Stralsund war nach dem Wegzug der Germanen in der Zeit der Völkerwanderung zunächst von slawischen Siedlern bewohnt. Nach dem Sieg der Dänen über die slawischen Fürsten auf Rügen im Jahr 1168 begann die Christianisierung, wobei überwiegend christliche Siedler aus Westfalen in das Gebiet Stralsunds kamen. Im 13. Jahrhundert kamen auch Juden nach Stralsund. Die Reformation machte Stralsund Mitte des 16. Jahrhunderts zu einer überwiegend evangelischen Stadt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Stralsund zum sozialistischen Einflussbereich, die Erziehung in den Schulen geschah streng kirchfern. Zwischen 1949 und 1989 ging der Anteil der Protestanten an der Stadtbevölkerung von etwa 90 % auf etwa 20 % zurück. Heute gehören etwa 75 % der Stralsunder Bevölkerung keiner Religionsgemeinschaft an.

Die stärkste kirchliche Gemeinde stellt die Evangelische Kirche dar (ca. 15 %). Der Kirchenkreis Stralsund der Pommerschen Evangelischen Kirche ist einer von vier Kirchenkreisen in der evangelischen Landeskirche Vorpommerns. Etwa 4 % der Bewohner bekennen sich zum Katholizismus. Daneben existieren noch Gemeinden kleinerer christlicher Gruppen, wie die der Neuapostolische Kirche, Adventisten, Baptisten und die der Evangelisch-Methodistischen Kirche.

Im 15. Jahrhundert wurden die Juden aus Pommern und Mecklenburg ausgewiesen. 1757 erlaubte der schwedische König wieder die Ansiedlung von Juden; diese begannen 1786 mit dem Bau einer Synagoge, die am 30. März 1787 geweiht wurde. Jüdische Kaufleute brachten moderne Handelsideen in die Stadt: Am 15. April 1852 errichteten die Gebrüder Wertheim ihr „Manufactur-Modewaren-Geschäft“ und bauten 1875 das erste Wertheim-Kaufhaus in Stralsund. Leonhard Tietz eröffnete am 14. August 1879 einen kleinen Laden und begründete damit den später als „Kaufhof“ bekannten Konzern. Während sich 1933 noch 134 Personen zum Judentum bekannten, waren es 1939 nur noch 62. Nur zwei der den Terror der Nationalsozialisten überlebenden Stralsunder Juden kamen zurück nach Stralsund.

→ siehe auch Geschichte der Juden in Stralsund

Eingemeindungen
In den 1920er Jahren brauchte Stralsund neues Land. Auch die Belegungsgrenze der Stralsunder Friedhöfe war erreicht; geplant war unter anderem der Bau eines Zentralfriedhofes.

Nach der Verabschiedung des preußischen „Gesetzes über die Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts“ 1927, das auch die Auflösung der Gutsbezirke vorsah, stellte Stralsund den Antrag auf Eingemeindung von Klein Kedingshagen, Groß Kedingshagen, Grünthal, Grünhufe, Freienlande, Andershof, Lüssow, Langendorf (mit Borgwallsee und Pütter See), Groß Lüdershagen, Neu Lüdershagen, Wendorf, Zitterpennigshagen, Voigdehagen, Försterhof, Teschenhagen, Devin und der Stadtkoppel. Zudem sollte der Ort Altefähr auf Rügen eingemeindet werden; der dortige Strand und Park gehörten der Stadt Stralsund bereits. Dieser Antrag, in dem es um eine Fläche von 3538 Hektar ging, wurde nur teilweise positiv beschieden. Durch Beschluss des Regierungspräsidenten vom 21. September 1928 wurden der Stadt Stralsund letztlich „der ganze Gutsbezirk Voigdehagen in einer Größe von 297,85 Hektar mit etwa 93 Einwohnern, der ganze Gutsbezirk Devin in einer Größe von 479,87 Hektar mit etwa 230 Einwohnern, der nördliche Teil des Gutsbezirkes Andershof in einer Größe von etwa 264,74 Hektar mit etwa 150 Einwohnern, der ganze Gutsbezirk Grünhufe in einer Größe von 405,61 Hektar mit etwa 157 Einwohnern“ zugeordnet.

Bestandteil des Gutsbezirkes Grünhufe waren die Gehöfte Stadtkoppel und Garbodenhagen und die Güter Grünthal und Freienlande. Zudem wurden der Stadt noch Teile der Güter Langendorf, Lüssow und Klein Kordshagen zugeordnet.

Die neu zugeordnete Fläche von 1.781,69 Hektar brachte annähernd eine Verdoppelung des Stadtgebietes. Die Übergabe erfolgte am 22. Oktober 1928 im Stralsunder Rathaus.

Einwohnerentwicklung
Im Jahre 1989 erreichte die Bevölkerungszahl der Stadt Stralsund mit über 75.000 ihren Höchststand. Seitdem ist die Einwohnerzahl wieder gesunken. Seit der politischen Wende in der DDR 1989/1990 hat die Stadt bis 2008 etwa 15.000 Einwohner verloren.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1966 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.


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¹ Volkszählungsergebnis

Politik
Bürgerschaft
* Näheres zum Wahlverfahren und zu rechtlichen Bestimmungen: Kreistag (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Stadt (Wahlkreisnummer 5) besteht aus 68 Wahlbezirken.

Die Bürgerschaft Stralsunds besteht grundsätzlich aus 43 in freier und geheimer Wahl gewählten Abgeordneten. Seit der Wahl vom 7. Juni 2009 setzt sie sich wie folgt zusammen:





Oberbürgermeister
Der oberste Vertreter der Stadtverwaltung ist der Oberbürgermeister. Dies ist seit Oktober 2008 Alexander Badrow (CDU).

Zu einer Auflistung der Oberbürgermeister und Bürgermeister siehe die Liste der Stadtoberhäupter von Stralsund.

Wappen
Das Wappen Stralsunds wurde am 9. September 1938 durch den Oberpräsidenten in Stettin verliehen und unter der Nr. 67 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Rot ein aufrecht gestellter silberner Pfeil, bestehend aus Schafthülle und den beiden Flügeln, mit einem silbernen Tatzenkreuz darüber.“

Das „sprechende“ Stadtwappen der Hansestadt Stralsund symbolisiert den Namensbestandteil „stral“ der Stadt am Sund, der im Slawischen „Pfeil“ bzw. „Spitze“ bedeutet. Der Pfeil wurde auch in den Stadtsiegeln verwendet.

Flagge
Die Stadtflagge zeigt auf rotem Grund einen aufrecht gestellten silbernen (weißen) Pfeil, bestehend aus
Schafttülle und den beiden Flügeln, mit einem silbernen (weißen) Tatzenkreuz darüber.

Städtepartnerschaften
Mit der französischen Stadt Boulogne-sur-Mer und dem finnischen Pori wurden 1963 bzw. 1964 Städtefreundschaften begründet. 1969 wurden Beziehungen zur lettischen Stadt Ventspils aufgenommen. Später kamen Kiel in Schleswig-Holstein und Stargard Szczeciński in Polen (seit 1987), sowie Malmö in Schweden (seit 1991), Svendborg in Dänemark (seit 1992) und Trelleborg in Schweden (seit 2000) hinzu. Die Städtepartnerschaft zu Boulogne-sur-Mer besteht nicht mehr.

Zudem ist die Stadt innerhalb der „Hanse der Neuzeit“ aktiv tätig; Vertreter der Stadt nehmen an den Hansetagen der Neuzeit teil.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Alter Markt (Rathaus und Nikolaikirche)
Alter Markt (Nordseite)
Gorch Fock I
Finnwalskelett im Deutschen Meeresmuseum

Die Hansestadt Stralsund besuchen jedes Jahr zahlreiche Touristen. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands wurde im Stadtgebiet die historische Bausubstanz durch den Einsatz privaten Kapitals sowie erheblicher finanzieller Mittel aus Bundes-, Landes- und Gemeindekassen sowie von Stiftungen saniert. Viele Häuser wurden dabei vor dem Verfall gerettet. Heute präsentiert sich insbesondere die Altstadt mit vielen sanierten Bürgerhäusern, die durch Detailtreue an Fassaden, Türen und Fenstern bestechen. Von 812 denkmalgeschützten Häusern stehen allein 526 als Einzeldenkmal ausgewiesene in der Altstadt; davon sind 374 bereits saniert, 65 werden derzeit saniert (Stand: November 2004).

Am 27. Juni 2002 wurde die Altstadt zusammen mit der von Wismar in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Das am Alten Markt gelegene Stralsunder Rathaus mit seinem imposanten Schaugiebel schmiegt sich an die Nikolaikirche; es stand einst auch als Zeichen des Selbstbewusstseins der Stralsunder Bürger gegenüber der Kirche und gehört zu den bedeutendsten Profanbauten der norddeutschen Backsteingotik. Das komplette Ensemble des Alten Marktes birgt mit Rathaus, Artushof, Wulflamhaus, Commandantenhus, Gewerkschaftshaus und Plattenbau einen Überblick über politische und architektonische Geschichte.

Die oft mit hohem privaten Engagement aufwändig sanierten Bürgerhäuser mit ihren typischen Giebeln prägen das Bild in den Altstadtstraßen. Das ehemalige Schwedische Regierungspalais (Meyerfeldtsches Palais) beherbergt heute das Bauamt der Stadt. Das Museumshaus in der Mönchstraße wurde mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert und bietet seither als eines von Nordeuropas bedeutendsten original erhaltenen Bürgerhäusern der Hansezeit das Erleben und Begreifen der Geschichte von sieben Jahrhunderten.

Im Hafen werden außerhalb des für den Güterverkehr genutzten Bereichs vor allem touristische Bedürfnisse befriedigt. So legen hier die Schiffe nach Hiddensee und Altefähr sowie zu Rundfahrten ab, in den Sommermonaten ist der Hafen Liegeplatz für Flusskreuzfahrtschiffe. Die Nordmole lädt zum Spaziergang entlang von hunderten Yachten ein. Architektonisch bilden die Hafenspeicher sowie die Silhouette der Altstadt einen ansprechenden Kontrast zur Aussicht auf die Inseln Rügen und Hiddensee. Mit der Bark "Gorch Fock" liegt zudem eine weitere touristische Sehenswürdigkeit im Hafen, der im Sommer auch vom Theater Vorpommern für Open-Air-Aufführungen genutzt wird.

Von den Stralsunder Stadttoren sind nur noch das Kniepertor und das Kütertor erhalten. Im Heilgeisthospital wurden einst Arme und Kranke untergebracht. Heute sind alle Wohnungen und Häuser saniert, und das Areal lädt zu einem Spaziergang ein.

Kirchen
Drei große mittelalterliche Bauten der Backsteingotik, die Marienkirche, Nikolaikirche und Jakobikirche, zeugen von einstiger Größe und Macht Stralsunds. Heute wird die Jakobikirche ausschließlich als Kulturkirche genutzt, die beiden anderen am Alten Markt bzw. Neuen Markt gelegenen Kirchen werden weiterhin für Gottesdienste genutzt. Vom Turm der Marienkirche am Neuen Markt bietet sich ein guter Panoramablick.
Im Johanniskloster befindet sich das Stadtarchiv Stralsund, auch finden dort regelmäßig Kulturveranstaltungen statt, wie z. B. Open-air-Theateraufführungen.

Theater
Das bis 1995 eigenständige Theater der Hansestadt bildet seitdem zusammen mit dem Theater Greifswalds und seit 2005 auch Putbus" das Theater Vorpommern.

Museen
Das Deutsche Meeresmuseum im ehemaligen Katharinenkloster ist Norddeutschlands meistbesuchtes Museum und bietet Einblicke in die Welt des Wassers und seiner Bewohner. Eine Ergänzung stellt das Ozeaneum im Hafen dar, das im Juli 2008 eröffnet wurde. Weitere Außenstellen des Hauses sind das Nautineum auf dem Dänholm und das Natureum Darßer Ort.

Das Kulturhistorische Museum, das älteste Museum in Mecklenburg-Vorpommern, zeigt Ausstellungen aus der Geschichte Pommerns etc.; zudem findet sich hier der berühmte Hiddenseer Goldschmuck. Außenstellen des Museums sind das auf dem Dänholm, der als „Wiege der preußischen deutschen Marine“ gilt, gelegene Marinemuseum mit Informationen rund um die militärische Nutzung und Bedeutung Stralsunds, das Museumshaus und der Museumsspeicher.

Die Ausstellung "Stralsund blind verstehen" ermöglicht einen virtuellen Stadtrundgang durch die Hansestadt in völliger Dunkelheit. Der Besucher erlebt einen begrenzten Seitenwechsel in die Welt blinder Menschen.

Geschichtsdenkmale
"Siehe dazu: Liste der Denkmale und Gedenkstätten in Stralsund".

Musik
In Stralsund existiert am Theater Vorpommern eine Singakademie. Das Stralsunder Haus des Theaters bietet Aufführungen aus allen Genres.

Die Stralsunder Sängerin Caró veröffentlichte einige Alben mit Popmusik.

Bauwerke


Herausragende Zeugnisse der Architektur von Jahrhunderten sind die drei Pfarrkirchen St. Marien, St. Nikolai und St. Jakobi. Neben den Sakralbauten sind unzählige bedeutende Gebäude erhalten, die von der einstigen Macht der Bürger der Handelsstadt Stralsund zeugen, wie das Stralsunder Rathaus oder das Wulflamhaus.

Zu den jüngeren Sakralbauten zählen die Auferstehungskirche, Dreifaltigkeitskirche, Friedenskirche‎ und die Lutherkirche.

Parks
Während die Altstadt Stralsunds aus geschichtlich bedingten Gründen wenig Grün aufweist, wurden nach der Entfestung im 19. Jahrhundert einige Anlagen zur Naherholung angelegt. Ein Beispiel ist die entlang des Strelasund-Ufers führende Sundpromenade. Auch die Stralsunder Friedhöfe wurden im 20. Jahrhundert zu Anlagen mit parkähnlichem Charakter umgestaltet.

In der Brunnenaue wurde einst Heilwasser gefördert.

Sport
Auf sportlichem Gebiet besitzt Stralsund eine lange und erfolgreiche Gewichthebertradition. Die Sportler des jetzigen TSV 1860 Stralsund (früher: "BSG Motor Stralsund") errangen bei vielen nationalen (zuletzt Deutscher Meister 2005) und internationalen Wettkämpfen Titel und Medaillen, bedeutende Gewichtheber sind u. a. Jürgen Heuser und Andreas Behm.

Die erste Männer-Mannschaft des Stralsunder Handballvereins (HV) spielte in der Saison 2003/2004 und 2008/2009 in der ersten Handball-Bundesliga. Seine Heimspiele trägt der Verein in der Vogelsanghalle Stralsund aus.

Nach starken Zeiten der Fußballmannschaft des ASG Vorwärts Stralsund in den 1960er bis 1980er Jahren in der ersten und zweiten DDR-Liga, stieg der Nachfolger, der FC Pommern Stralsund, in der Saison 2005/2006 aus der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern in die Landesliga ab.

Erfolgreich sind auch die Sportler des MC Nordstern Stralsund, die in der Speedway-Bundesliga fahren. Heimstätte ist das Paul-Greifzu-Stadion (Stralsund).

Die Volleyballerinnen des 1. VC Stralsund nehmen in der Saison 2008/2009 am Spielbetrieb der 2. Bundesliga teil.

Auf dem Flugplatz Stralsund treffen sich die Piloten von Segel- und Motorflugzeugen, Hubschrauber und Modellflugzeugen. Der Deutsche Meister von 2006 im Hubschrauberfliegen kommt aus Stralsund.

Regelmäßige Veranstaltungen
* Wallensteintage: Jeden Sommer finden die Wallensteintage statt, ein mittelalterliches Spektakel zu Ehren der Abwehr der Wallenstein"schen Belagerung Stralsunds 1628.
* Stralsund ist einer der Spielorte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.
* Sundschwimmen: Von Altefähr (Insel Rügen) nach Stralsund über 2,3 Kilometer wird dabei der Strelasund von bis zu 1000 Teilnehmern durchschwommen.
* Mittwochsregatta auf dem Strelasund: Während der Segelsaison wöchentliche Segelregatta mit Yardstick-Wertung. Start an der Nordmole bei Hafeneinfahrt.
* Das Brauereihoffest ist eine Open-Air-Veranstaltung der Stralsunder Brauerei mit bis zu 15.000 Besuchern.
* Das Sundstock-Open-Air findet auf dem Gelände des Campus der Fachhochschule Stralsund statt.
* Stralsunder Weihnachtsmarkt
* Der Rügenbrückenlauf mit Marathon führt die Teilnehmer alljährlich im Oktober über die Rügenbrücke.

Kulinarische Spezialitäten
Der Kaufmann und Fischhändler Karl Wiechmann erfand in Stralsund eine Art von sauer eingelegtem Hering, den er zu Ehren und mit ausdrücklicher Genehmigung des damaligen Kanzlers Bismarckhering nannte. Das Originalrezept besitzt der Fischhändler Henry Rasmus, der in seinem Restaurant seit dem Jahr 2003 wieder Original-Bismarckhering anbietet.

Die Biere der Stralsunder Brauerei erzielen auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin regelmäßig Spitzenplatzierungen.

Wirtschaft und Infrastruktur
Das bedeutendste Verkehrsbauwerk bei Stralsund ist seit 2007 die als Hochbrücke errichtete neue Rügenbrücke über den Strelasund, die den alten Rügendamm entlasten soll.

Verkehr
Eisenbahnverkehr und Straßenbahn

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts bemühten sich die Stralsunder um den Anschluss ans Eisenbahnnetz. 1843 war Stettin mit Berlin und 1850 Rostock mit Hamburg verbunden worden. 1844 bildete sich der “Verein zur Erlangung einer Eisenbahn von Berlin über Neu-Strelitz nach Stralsund”. Ein vom Verein in Auftrag gegebenes Projekt wurde jedoch vom preußischen Ministerium verworfen. Erst 1863 wurde die Stadt mittels einer Nebenbahn mit Berlin und Stettin verbunden. Der Anschluss an die Nordbahn wurde weiter verfolgt, jedoch erst am 1. Januar 1878 mit dem Einlaufen eines Zuges aus Berlin verwirklicht. Am 1. Juli 1883 wurde das Trajekt von Stralsund nach Altefähr eröffnet. Bereits 1869 waren Entwürfe für eine Eisenbahnverbindung Berlin-Neustrelitz-Stralsund-Arkona mit Strelasundquerung und Hafen auf Rügen vorgelegt worden.

Die im Jahr 1861 begonnenen Verhandlungen über eine Eisenbahnstrecke zwischen Stralsund und Rostock dauerten letztlich fast 30 Jahre. Hintergrund waren Prestigefragen der benachbarten deutschen Staaten Preußen und Mecklenburg. 1881 lehnte der Mecklenburgische Landtag die ausgehandelten Verträge ab, da in diesen „nicht die Verpflichtung ausgedrückt war, die Bahn auf Mecklenburgischem Terrain immer in Betrieb zu erhalten, und man befürchtete, Preußen könne den Betrieb bis nach Damgarten unter Umständen beschränken“.Stadtarchiv Stralsund, M3706 Die Grenze zwischen Preußen und Mecklenburg verlief damals an der Recknitz, die die heute verbundene Stadt Ribnitz-Damgarten in das mecklenburgische Ribnitz und das pommersche Damgarten trennte. Erst am 11. Juni 1888 wurde die Strecke von Stralsund bis zur Landesgrenze abgenommen.

Die Berliner Firma Felix Singer & Co. AG, die ein Elektrizitätswerk in Stralsund errichtet hatte, baute auch die Straßenbahn in Stralsund auf (siehe dazu SWS Nahverkehr GmbH), die am 25. März 1900 erstmals fuhr.



* "Wasser":
** Hafen Stralsund mit moderner Marina für Yachten, Fluss- und Seekreuzfahrtschiffe etc.
** Seehafen für Frachtschiffe. 2006 wurden mehr als 1.000.000 Tonnen Güter umgeschlagen.
* "Straße":
** Ostseeautobahn A 20 aus Richtung Rostock und Lübeck sowie Berlin bzw. nach Stettin (Szczecin) mit Zubringer Bundesstraße 96 zur Autobahnabfahrt Stralsund
** Bundesstraße 105 aus Richtung Rostock (A 24/19 aus Berlin bzw. Hamburg) (bis Greifswald)
** Bundesstraße 194 aus Richtung Grimmen (A 20 Lübeck, Stettin)
** Bundesstraße 96 aus Richtung Bergen (Insel Rügen) bzw. Neubrandenburg und Berlin
* "Bahn":
** vom Bahnhof Stralsund sowie dem Bahnhof Stralsund Rügendamm und dem Halt Stralsund-Grünhufe verkehren folgende Züge:
** in Richtung Berlin über Neubrandenburg "(siehe auch Preußische Nordbahn)"
** in Richtung Berlin über Prenzlau "(siehe auch Angermünde-Stralsunder Eisenbahn)"
** in Richtung Rostock und weiter nach Hamburg bzw. Köln "(siehe auch Bahnstrecke Rostock-Stralsund)"
** in Richtung Sassnitz "(siehe auch Bahnstrecke Stralsund–Sassnitz)"
* "Luft (Flughafen)":
** Ostseeflughafen Stralsund-Barth an der Bundesstraße 105 (20 km) oder
** Flughafen Rostock-Laage an der Autobahn A 19 (90 km) und den
** Flugplatz Stralsund (direkt nördlich von Stralsund; Straße am Flugplatz)
* "Stadtverkehr":
** Der Nahverkehr Stralsund GmbH bedient mit Omnibussen das Stadtgebiet und die Umgebung. Bis 1966 verkehrten auch noch Straßenbahnen.
* "Radwege":
** Radwanderweg entlang der Deutschen Alleenstraße
** Ostseeküsten-Radweg
** Streckenverlauf der stillgelegten Franzburger Kreisbahnen und weitere

Medien
In Stralsund erscheint die Ostsee-Zeitung (OZ) mit einer eigenständigen Lokalausgabe („Stralsunder Zeitung“).

Daneben existieren kostenlose Anzeigenblätter wie „Ostseeanzeiger Stralsund“ (gehört zur OZ), „Stralsunder Blitz“ (gehört zum Blitz-Verlag) und „Zeitung am Strelasund“.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk des NDR sowie Privatsender wie Antenne MV und Ostseewelle sind per Antenne zu empfangen. Hauptsender für die Region ist der Telekom-Mast in Garz auf Rügen. Außerdem läuft derzeit das Lizenzierungsverfahren für einen lokalen Radiosender, der auf der Frequenz 98,9 MHz senden soll.

Fernsehen für die Region bieten das dritte Programm des NDR-Fernsehens sowie das private Programm FAS – Fernsehen am Strelasund des Kabelbetreibers.

Industrie und Gewerbe
Marina
Blick vom Hafen aus

Stralsund ist als Stadt im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern hauptsächlich vom Tourismus abhängig. Dieser bildet die Grundlage u. a. für zahlreiche Gaststätten und Beherbergungen (im Jahr 2003 wurden 294.079 Übernachtungen nur in Einrichtungen mit mehr als acht Betten gezählt, im Jahr 2006 bis einschließlich August 193.575; dazu kommen schätzungsweise noch einmal mindestens so viele Übernachtungen in kleineren Pensionen und Ferienwohnungen), Museen, ein großes Freizeitbad, Yachtcenter, Fährbetrieb und vieles mehr.

Neben dem Tourismus existiert in Stralsund als wichtigster Industriebetrieb die Volkswerft GmbH, eine traditionsreiche Vertreterin des Schiffbaus, in deren Umfeld sich diverse Metallbauunternehmen sowie kleinere Bootswerften angesiedelt haben.

Im Stralsunder Hafen werden vor allem Stück- und Schüttgut umgeschlagen, wie z. B. Salz.

Die Pommersche Volksbank hat ihren Sitz in Stralsund. In 26 Filialen werden Kunden auf Rügen und in Vorpommern betreut. Die Unternehmensgruppe Nordmann erwarb 1991 die Stralsunder Brauerei und richtete in Stralsund auch ihren Sitz ein.

Öffentliche Einrichtungen
Stralsund ist Sitz eines Amtsgerichtes und des Landgerichtes.

Die Schifferbrüder richteten im 15. Jahrhundert die Schiffer-Compagnie ein, Vorläufer von Sozialversicherung und Gewerkschaft in einem.

Die Deutsche Marine unterhält in Parow die Marinetechnikschule.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund errichtete 1999 (damals noch als Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA)) eine Dienststelle mit heute (Stand: Oktober 2006) ca. 1450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und gehört damit zu den größten Arbeitgebern der Region.

Bildung
Goethe-Gymnasium
Für Kinder werden von verschiedenen Vereinen und staatlichen Einrichtungen Kinderkrippen und -gärten angeboten.

In Stralsund existieren gegenwärtig sieben Grundschulen ("Andershof", „Ferdinand von Schill“, „Gerhart Hauptmann“, „Hermann Burmeister“, „Juri Gagarin“, „Karsten Sarnow“ und „Maria Montessori“), zwei Förderschulen, eine Integrierte Gesamtschule (IGS „Grünthal“), eine Realschule ("Adolph Diesterweg"), drei Regionale Schulen, zwei Gymnasien (Hansa-Gymnasium, Goethe-Gymnasium) und eine Berufliche Schule (Technik und Handwerk sowie Wirtschaft, Verwaltung und Sozialpädagogik) sowie das Fachgymnasium, das dieser Schule angeschlossen ist.

Die 1991 gegründete Fachhochschule Stralsund bietet diverse Studiengänge an. Auf dem Dänholm existiert eine Außenstelle der Fachschule Lübeck sowie der Beruflichen Schule der Hansestadt Stralsund.

Eine Volkshochschule bietet die Möglichkeit zur Weiterbildung und Qualifizierung.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Menschen, die Besonderes für die Stadt geleistet haben, wird in Stralsund für die Dauer der Lebenszeit die Ehrenbürgerschaft verliehen.

Zu einer Auflistung von Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürgern der Hansestadt Stralsund siehe die Liste der Ehrenbürger von Stralsund.

Beispielhaft seien hier erwähnt:

* Gottfried Kiesow (* 1931) – Mitglied der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
* Käthe Rieck (1902–2004) – ehemalige Leiterin des Meeresmuseums
* Hartmut Olejnik (* 1930) – ehemaliger Direktor des Stralsunder Tierparks
* Erich Kliefert (1893–1994) – Maler
* Herbert Ewe (1921–2006) – Direktor des Stralsunder Stadtarchives
* Otto Scholz (* 1916) – Arzt

Weitere bedeutende Persönlichkeiten der Stadt
Zu einer Aufzählung von Menschen, die mit Stralsund in Verbindung stehen – sei es, dass sie in Stralsund geboren worden sind und berühmt wurden, sei es, dass sie als Freunde der Stadt Bedeutendes geschaffen haben –, siehe die Liste Stralsunder Persönlichkeiten.

Sonstiges
Von Ricarda Huch stammt der Ausspruch „Meerstadt ist Stralsund, vom Meer erzeugt, dem Meere ähnlich, auf das Meer ist sie bezogen in ihrer Erscheinung und in ihrer Geschichte.“

Literatur
uelle
* "Stralsundische Chroniken" (Gottlieb Ch. F. Mohnike und Ernst Heinrich Zober, Hrsg.), Band 1: "Johann Berckmanns Stralsundische Chronik und noch vorhandene Auszüge aus alten verloren gegangenen Stralsundischen Chroniken", Stralsund 1833, .
* Otto Fock: "Rügensch-Pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten", Band 2: "Stralsund und Greifswald im Jahrhundert der Gründung". Leipzig 1862, .
* Gustav Kratz: "Die Städte der Provinz Pommern - Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden". Sändig Reprint Verlag, Vaduz 1996 (unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1865), ISBN 3-253-02734-1,
onographie
* Herbert Ewe: "Das alte Stralsund – Kulturgeschichte einer Ostseestadt", Weimar 1994, ISBN 3-7400-0881-4.
* Horst Auerbach: "Festung und Marinegarnison Stralsund", Hinstorff Verlag, ISBN 3-356-00835-8.
* Horst Auerbach: "Als Stralsund eine Festung war". Homilius, Berlin 1997, ISBN 3-931121-42-9.
* Angela Pfotenhauer, Elmar Lixenfeld: "Wismar und Stralsund – Welterbe". Monumente-Edition. Monumente-Publikation der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Bonn 2004, ISBN 3-936942-55-2 oder ISBN 3-936942-56-0.
* Heinrich Trost: "Stralsund". Seemann, Leipzig 1973.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 14.12.2018 03:38 von den Wikipedia-Autoren.
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