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Stalin-Biograf: Russland braucht eine nüchterne Aufklärung

Russland
17.08.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Moskau (dpa) - Russland braucht nach Einschätzung des Historikers und Stalin-Biografen Oleg Chlewnjuk eine nüchterne Aufklärung über die Verbrechen des Stalinismus. «Wir müssen das als historisches Ereignis sehen, dass sich weder in dieser fürchterlichen Form noch in einer anderen wiederholen darf», sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Moskau. «Man muss davon wissen, man muss sich erinnern. Aber das reicht völlig.» Eine Entlarvung Stalins (1878-1953), die zu sehr mit erhobenem Zeigefinger arbeite, halte er nicht für hilfreich.

Vor 80 Jahren im Sommer 1937 begann die schlimmste Zeit im Wüten des Sowjet-Diktators gegen sein eigenes Volk. Im sogenannten Großen Terror bis Ende 1938 wurden 1,5 Millionen Menschen verhaftet, 680 000 von ihnen wurden hingerichtet. Die jetzige russische Führung habe Stalin eher verharmlost und sich damit in eine Falle manövriert, sagte Chlewnjuk. So fühlten sich Stalin-Anhänger ermutigt, ihm wieder Denkmäler zu setzen.

Viele Russen, die Stalin in Umfragen guthießen, wollten nur ihre Opposition zu den jetzigen Verhältnissen ausdrücken, analysierte der Professor. «Sie sagen zugleich, dass sie nicht zu seinen Zeiten hätten leben wollen.» Bis der Gewaltherrscher keine Anhänger in Russland mehr habe, werde es noch dauern. «Die Überwindung des Stalinismus ist bei uns ein schwieriger Prozess, der sich hinzieht. Das ist auch nicht schwer zu erklären: Stalin hat Hitler besiegt.»

 

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