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Soldatengewerkschaft gegen «Begrüßungsrituale» in der Armee

Niederlande
02.11.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Amsterdam (dpa) - Die niederländische Soldatengewerkschaft VBM hat nach Klagen über sadistische Übergriffe in den Streitkräften die Abschaffung aller militärischen «Begrüßungsrituale» gefordert. Der Gewerkschaftsvorsitzende Jean Debie reagierte am Donnerstag mit dieser Forderung auf Berichte über grausame und erniedrigende Angriffe auf Soldaten in einer Kaserne unweit von Arnheim. «Es geht um die Ausbildung von Profis. Dazu braucht man Unterricht, aber keine sogenannten Begrüßungsrituale.» Er habe «in den vergangenen Jahren zu viel gesehen, was da schiefgelaufen ist».

Einem Bericht der Zeitung «de Volkskrant» zufolge wurden drei Soldaten des Heeres 2013 durch Unteroffiziere genötigt, misshandelt und erniedrigt. Einer von ihnen wurde vergewaltigt, nachdem er zur Einnahme von Drogen gezwungen worden war. Ein anderer berichtete, dass er auf dem Boden habe liegen müssen, während Kameraden auf ihn urinierten. Nach einer internen Untersuchung sollen die Verantwortlichen lediglich versetzt worden sein. Weil sich bis vor wenigen Tagen keiner der psychisch geschädigten drei Soldaten traute, Anzeige zu erstatten, habe die Staatsanwaltschaft erst jetzt Ermittlungen aufgenommen.

Der Chef des niederländischen Heeres, Generalleutnant Leo Beulen, nannte die von den Opfern geschilderten Vorgänge in der Oranjekaserne von Schaarsbergen «völlig inakzeptabel». «Es ist natürlich schrecklich, was da passiert ist und was ihnen angetan wurde», sagte er am Donnerstag. Man warte jetzt das Ergebnis der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ab. Die Armee werde die Opfer auch unterstützen. Ein generelles Verbot von «Begrüßungsritualen» halte er allerdings nicht für nötig: «Das sind bestimmte Dinge, die, wenn jemand in eine Einheit kommt, unter Kontrolle vorgenommen werden. Aber dazu gehören ganz sicher keine Erniedrigungen.»

 

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