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Silivri

Türkei, Silivri
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"Silivri" ist die Hauptstadt des gleichnamigen Landkreises der türkischen Provinz İstanbul auf der europäischen Seite. Der Landkreis Silivri hatte laut der letzten Volkszählung 124.601 Einwohner (Stand Ende Dezember 2008).

Geschichte

In Silivri gab es 3000 v. Chr. eine thrakische Siedlung namens "Selymbria". Jahrhunderte (720–550 v. Chr.) später siedelten sich die griechischen Dorer an. Im Jahr 500 v. Chr. wird Silivri Teil des Achämenidenreiches. 341 v. Chr. fiel der Ort an König Philipp II. von Makedonien. 200 v. Chr. ließen sich dort die keltischen Galater nieder. Diese wurden aber 166 v. Chr. von Lucius Cornelius vertrieben. Ab 306 wurde Selymbria Teil des Byzantinischen Reiches unter Kaiser Konstantin. Der Stadtname wurde von dem byzantinischen Herrscher Arcadius (377-404), nach seiner Frau Aelia Eudoxia zeitweilig in "Eudoxiopolis" geändert. In den Jahren 447 bis 811 gab es hunnische Einfälle und Selymbria wurde Teil des Bulgarischen Reiches. 812 eroberten die Byzantiner Selymbria zurück. Im 10. Jahrhundert war Selymbria Sitz eines Erzbischofs. Auf das Erzbistum geht das Titularbistum Selymbria der römisch-katholischen Kirche zurück.

Seit dem Sieg des Osmanen Orhan I. über Andronikos II. 1327 war Silivri bis 1924 Teil des Osmanischen Reiches. Im Russisch-Osmanischen Krieg von 1877 wurde Silivri von russischen Truppen besetzt, doch nach dem Krieg wieder osmanisch. Mit Ausbruch der Balkankriege wurde Silivri von 1912 bis 1913 vorübergehend von Bulgarien besetzt. Später wurde Silivri nach Ende des Ersten Weltkrieges zwischen dem 20. Juli 1920 und dem 22. Oktober 1922 von griechischen Truppen besetzt. Den griechischen Truppen folgten dann für ganze acht Tage italienische Truppen. Seit 1924 ist Silivri Teil der Republik Türkei.

Sehenswürdigkeiten
Silivri
In Silivri begann die byzantinische Anastasische Mauer des Anastasios I. (491 - 518 n. Chr.) welche ungefähr bis Kıyıköy am Schwarzen Meer reichte. Teile der Mauer sind erhalten.

Silivri liegt an der Hauptstraße von İstanbul nach Tekirdağ an der Küste des Marmarameer. Die Küste um Silivri ist mit Istanbuler Wochenendhäusern bebaut.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 25.08.2019 16:55 von den Wikipedia-Autoren.
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