Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt


Bundesliga-Tickets mit Garantie!


     
Hotelsuche in 
 

Sderot

Israel, Sderot
Von Europe Online   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  


"Sderot" oder , (, auf Deutsch „Boulevard“, arabisch ) ist eine Stadt im südlichen Israel. Sie liegt im Westteil der Negev-Wüste unweit des nördlichen Gazastreifens.

Allgemeine Informationen
Sderot hat knapp 19.300 Einwohner (2007), etwa vierzig Prozent davon sind Neueinwanderer, die erst nach 1990 aus der ehemaligen Sowjetunion zugezogen sind. Sderot wurde in den Jahren nach der israelischen Staatsgründung (1948) besiedelt und wie viele andere Entwicklungsstädte gezielt gefördert. Die Stadt konnte sich dennoch nicht zu einem regionalen Zentrum entwickeln.

Der ehemalige israelische Verteidigungsminister Amir Peretz hat ein Haus in Sderot. Nahe der Stadt besitzt der ehemalige israelische Ministerpräsident Ariel Scharon eine Farm.

Das südlich der Stadt im Landkreis Sha´ar Hanegev gelegene Sapir College ging im Dezember 2005 eine akademische Partnerschaft mit der Fachhochschule Trier ein.

Raketenangriffe aus dem Gazastreifen
Auf Sderot abgefeuerte Qassam-Raketen werden in der Polizeistation aufbewahrt
Straßenbunker (vorne), Bushaltestellenbunker (hinten) in Sderot
Situation
Internationale Bekanntheit erlangte Sderot, weil es seit dem 16. April 2001Israelische Botschaft: , 21. November 2006 immer wieder mit Qassam-Raketen aus dem nahen Gazastreifen angegriffen wird. Im Juni 2004 starben bei einem solchen Angriff erstmals Menschen. Seit Israels Rückzug aus dem Gazastreifen im Sommer 2005 haben die Angriffe massiv zugenommen. Die Zahl der auf Israel, zumeist auf Sderot, abgefeuerten Raketen stieg im Zeitraum von 2001 bis zum Januar 2009 auf über 8600.http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/7818022.stm Im Jahr 2004 waren die andauernden Angriffe ein wichtiger Grund für die Militäraktion „Tage der Buße“. Auch in der darauffolgenden Zeit kam es zu weiteren Militäraktionen durch Israel, zuletzt die Operation Gegossenes Blei.

In Sderot befindet sich wegen der Angriffe die einzige im Ernsteinsatz befindliche Komponente des Tactical-High-Energy-Laser-Systems, des von einer israelischen Firma entwickelten Frühwarnradars. Es funktioniert in etwa achtzig Prozent der Fälle. Vom Ertönen des Frühwarnsystems ("„Tseva Adom“", zu Deutsch „Farbe Rot“) bis zum Einschlag der Rakete bleiben jedoch nur ca. fünfzehn Sekunden, um sich in Sicherheit zu bringen.

Angriffsopfer in der Vergangenheit
Mitte November 2006 kam es zu einer Vielzahl von Raketenangriffen, die innerhalb weniger Tage zwei TodesopferJerusalem Post: , 16. November 2006Haaretz: , 22. November 2006 forderten und einige Menschen schwer verletzten.Haaretz: , 15. November 2006FAZ: , 15. November 2006Haaretz: , 16. November 2006
Die Angriffe dauerten in den Folgewochen an; eine Delegation von 70 Diplomaten, die auf Einladung von Außenministerin Tzipi Livni am 23. November die Stadt besuchte, verließ die Stadt nur 20 Minuten vor einem neuerlichen Angriff mit Qassam-Raketen.Israelische Botschaft: , 23. November 2006
Am 12. Dezember 2007 fielen mehr als 20 Raketen auf Sderot, worauf der Bürgermeister der Stadt, Eli Moyal, unerwartet seinen Rücktritt bekanntgab. Im Januar und Februar des Jahres 2008 wurden über 1000 Raketen auf Sderot geschossen; dabei kam Ende Februar ein Mann auf dem Campus des Sapir Colleges ums Leben.haGalil.org: , 28. Februar 2008

Kibbuz Migwan
Migwan (hebräisch: מגוון, deutsch: Vielfalt) ist ein kleiner Kibbuz innerhalb der Stadt Sderot.

Der Kibbuz wurde 1987 gegründet. Seit seiner Gründung gehörte der Kibbuz der links-zionistischen Kibbuzvereinigung HaKibbuz Ha"Arzi (Landeskibbuzverband) an, welcher allerdings 1999 in den Dachverband HaTenua HaKibbuzit (die Kibbuzbewegung) aufging. 2005 lebten in dem städtischen Kibbuz ca. 50 Personen. Migwan ist ein moderner Kibbuz mit traditionellen Einflüssen. Er besitzt einen kollektiven Wirtschaftszweig mit Gemeinschaftsunternehmen, gemeinsame kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen sowie wöchentliche Versammlungen. Im Gegensatz zu den traditionell-sozialistischen Kibbuzim gibt es in Migwan privaten Besitz, wie das Einkommen und private Immobilien. Heute beherbergt der Kibbuz etwa 10 Familien, so wie Internet- und Dienstleistungsunternehmen.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 23.07.2017 12:42 von den Wikipedia-Autoren.
Fakten
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
"Hura" (, ) ist ein beduinisches Dorf im Südbezirk Israels. Es liegt 15 km nordöstlich von Beerscheba in der Nähe von Meitar.HuraDas Dorf wurde 1989 gegründet und 1996 zum Lokalverband erhoben. Im Jahr 2000 fanden die ersten Wahlen zum
__NOTOC__"Jawne" (, arabisch , "Yibnah") ist eine Stadt in Israel, knapp 30 Kilometer südlich von Tel Aviv. GeschichteAntikeDie Geschichte des Ortes reicht weit zurück. Das historische Jawne hat seine Wurzeln in kanaanäischer Zeit (ca.
"Migdal haEmek" (hebr. , arabisch ; „Turm des Tales“) ist eine Stadt im Nordbezirk Israels mit 24.700 Einwohnern (2005). Sie liegt wenige Kilometer südwestlich von Nazaret. Migdal haEmek wurde nach der Gründung des Staates Israel als
"Sderot" oder , (, auf Deutsch „Boulevard“, arabisch ) ist eine Stadt im südlichen Israel. Sie liegt im Westteil der Negev-Wüste unweit des nördlichen Gazastreifens.Allgemeine InformationenSderot hat knapp 19.300 Einwohner (2007), etwa vierzig
"Lod" (; / "al-Ludd") ist eine Stadt in Israel. Sie liegt im Zentralbezirk etwa 20 Kilometer östlich von Tel Aviv am Fluss Ajalon. Bis 1948 hatte die Stadt den Namen "Lydda". 2007 hatte Lod knapp 67.000 Einwohner.Geschichte und BedeutungLod war
"Umm al-Fahm" (arab. hebr. ) ist eine Stadt in Israel. Im September 2003 betrug die Einwohnerzahl 38.600. Die Bevölkerung von Umm al-Fahm besteht fast ausschließlich aus Arabern. Den Status einer Stadt erhielt die 25,5 km² große Ortschaft im
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Sofia/Burgas (dpa) - Angehörige der israelischen Opfer eines Anschlags in Bulgarien 2012 haben eine Anklage gegen den Militärflügel der radikalislamischen libanesischen Hisbollah gefordert. Das sagte der Vorsitzende des bulgarischen Gerichts für
Budapest (dpa) - Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat die Mitwirkung Ungarns am Holocaust mit deutlichen Worten verurteilt. «Ungarn hat ein Verbrechen begangen, als es, anstelle die jüdische Gemeinschaft zu verteidigen, mit den Nazis
Es war ein herrlicher Juli-Tag, als die Bombe am Flughafen von Bulgariens Touristenhochburg Burgas explodierte. Ein Selbstmordattentäter reißt 2012 fünf israelische Touristen und den bulgarischen Busfahrer mit in den Tod. Zum Jahrestag wird der
Es war ein herrlicher Juli-Tag, als die Bombe in Bulgariens Touristenhochburg Burgas explodierte. Ein Selbstmordattentäter reißt 2012 fünf israelische Touristen und den bulgarischen Busfahrer mit in den Tod. Zum Jahrestag wird der Opfer gedacht -
Paris (dpa) - Israels Ministerpräsident und der französische Staatschef haben gemeinsam an die größte Massenverhaftung von Juden in Frankreich während des Zweiten Weltkrieges erinnert. Benjamin Netanjahu und Emmanuel Macron legten bei der
Paris (dpa) - Als «Rafle du Vélodrome d‘Hiver», auf Deutsch «Razzia der Winter-Radrennbahn», wird die größte Massenverhaftung von Juden während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich bezeichnet. Am 16. Juli 1942 begannen französische
Wetter

Tel Aviv-Jaffa


(23.07.2017 12:42)

23 / 28 °C


24.07.2017
23 / 27 °C
25.07.2017
23 / 28 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN

Agenda - The Week Ahea ...
Agenda - The Week Ahea ...

Top U.S. General Says ...
At Least 70 Afghan Vil ...

...
Steinmeier trotz Irrit ...

Russische Menschenrech ...
Spezialabteilung soll ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum