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Russland kann Tod des IS-Chefs Al-Bagdadi noch immer nicht bestätigen

Russland
17.07.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Moskau (dpa) - Russland kann den Tod des IS-Anführers Abu Bakr al-Bagdadi auch nach einmonatigen Ermittlungen nicht eindeutig bestätigen. «Wir haben keine genaueren Erkenntnisse», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag in Moskau. Es gebe weiterhin widersprüchliche Informationen, die noch von den Behörden überprüft werden, sagte er der Agentur Tass zufolge.

Mitte Juni hatte das Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass Al-Bagdadi möglicherweise bei einem russischen Luftangriff in der Nähe der syrischen Stadt Al-Rakka ums Leben gekommen sei. Auch weitere Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat, 30 Kommandeure und rund 300 Kämpfer sollen bei dem Angriff Ende Mai getötet worden sein. Damals hieß es aus Moskau, man prüfe, ob auch der IS-Chef unter den Toten sei.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte in der vergangenen Woche von Informationen berichtet, wonach ranghohe IS-Mitglieder den Tod Al-Bagdadis bestätigten. Es gab jedoch schon häufiger Berichte über dessen Tod.

 

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