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Russland - das wilde Land der Superlative

Europa
Von Robert Schöffel   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Eine Abenteuerreise der besonderen Art
Russland ist der flächenmäßig größte Staat der Welt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass kaum ein anderes Land so viele Möglichkeiten bietet, auf Abenteuerreise zu gehen. Wie bei einer der typischen Matrjoschka-Puppen gibt es unter der Oberfläche viel zu entdecken. Von der prachtvollen Zarenstadt St. Petersburg im Westen über die aufregende Metropole Moskau bis hin zu den Weiten Sibiriens bieten sich in Russland schier unendliche Möglichkeiten, sich verzaubern zu lassen. Doch Vorsicht: Sie könnten süchtig werden …
Galerie
Spricht man von Russland, so muss man in Superlativen sprechen, anders kann man dem Riesen im Osten kaum gerecht werden. Die Wolga ist der längste und wasserreichste Fluss Europas, das Kaspische Meer der größte See der Welt, der Baikalsee der tiefste See der Welt und der Elbrus der höchste Berg Europas. Mit einer Fläche von über 17.000 Quadratkilometern und einer Erstreckung über zehn Zeitzonen ist Russland fast 50 Mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland – und die Liste der zu entdeckenden kulturellen Güter und Naturspektakel ist dementsprechend fast unüberschaubar.
Lachsfang auf den Kurilen

Und auch wenn Touristen immer noch bei jedem Besuch ein Visum benötigen - seit der Öffnung des Eisernen Vorhangs 1989 und dem Zerfall der Sowjetunion 1991 stehen die Grenzen für Menschen aus dem Westen offen und das Land der Zaren gibt somit Stück für Stück seine Geheimnisse preis.

Millionenmetropolen und das neue Russland
Moskau ist zugleich Hauptstadt und mit 10,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt Russlands. Neben dem geistigen, kulturellen und politischen Zentrum gibt es aber noch elf weitere Millionenstädte: St. Petersburg, Nowosibirsk, Jekaterinburg, Nischni Nowgorod, Samara, Omsk, Kasan, Rostow am Don, Tscheljabinsk, Ufa und Wolgograd. Über 70 Prozent der Russen leben heute in Städten – ein deutliches Zeichen dafür, dass sich das Land von einer Agrarnation in eine leistungsfähige Industrienation verwandelt hat. Vor allem die riesigen Rohstoffvorkommen haben der Republik zu einem Platz unter den wichtigsten Wirtschaftsnationen der Welt verholfen.

Der Einzug der Marktwirtschaft und die sukzessive Öffnung gen Westen haben zudem zu einer völlig neuen Entwicklung in der Bevölkerung geführt, die nach dem Fall des Eisernen Vorhangs einiges aufzuholen hatte. Der Handel mit Erdöl und Erdgas und der rasante wirtschaftliche Aufschwung hat viele Russen reich gemacht. Vor allem in Moskau findet man nun ein Angebot an Luxusgütern und Einkaufsmöglichkeiten, das in Europa seinesgleichen sucht. Der Lebensstil des Moskauer Jetsets ist so dekadent, wie wohl an keinem anderen Fleck auf dieser Welt. Das im Handel mit dem Westen verdiente Geld fließt zum Teil aber auch wieder zurück: Oligarchen gönnen sich europäische Fußballklubs als teures Spielzeug oder kaufen sich luxuriöse Penthouse-Appartements in der Londoner City, die für Normalsterbliche unbezahlbar sind.

Reichhaltiges kulturelles Erbe
Auch die früheren Generationen der Reichen und Mächtigen Russlands waren nicht gerade zurückhaltend, wenn es darum ging, ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Sehr zur Freude der Touristen gibt es deshalb heute eine Vielzahl an prunkvollen Bauten zu bestaunen, die Zeugnis von der glanzvollen Epoche der russischen Zaren ablegen. Vor allem in St. Petersburg, im 18. und 19. Jahrhundert die Hauptstadt des Russischen Reiches, kann man den immensen Reichtum der vergangenen Jahrhunderte spüren. 15 Prozent der alten Gebäude in der Stadt an der Ostsee wurden von der Unesco als Weltkulturerbe eingestuft – nur das italienische Venedig kann mit einer solchen Vielzahl an denkmalgeschützten Bauten mithalten.

Ebenso imposant: Der „Krasnaja Plotschad“, der Rote Platz in Moskau. Durch die angrenzende alte Burg Kreml, die heute der Sitz der Regierung ist, wurde der Platz zum Wahrzeichen Russlands. Ein weiteres Zeichen der reichhaltigen Geschichte Russlands ist die Moskauer Basilius Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert. Mit den bunten Zwiebeltürmen ist sie eines der bemerkenswertesten und prägnantesten Bauwerke der Welt. Der Legende nach war Bauherr Iwan der Schreckliche von der Leistung der Baumeister Barma und Postnik so beeindruckt, dass er sie erblinden ließ, damit sie nichts Schöneres mehr bauen konnten.

Land der Dichter, Denker und Komponisten

Russland ist jedoch nicht nur das Land der Zaren, sondern auch ein Land der Schriftsteller, Komponisten und Intelektuellen. Alte Traditionen, sowjetische Kultur und Postmoderne prallen hier zusammen und ergeben eine einzigartige kulturelle Mischung. Komponisten wie Dmitri Schostakowitsch, Sergej Prokofjew und Sergej Rachmaninow prägten die Entwicklung der klassischen Musik und Schriftsteller wie Alexander Puschkin, Fjodor Dostojewski, Lew Tolstoi, Anton Tschechow, Maxim Gorki und Wladimir Nabokow gaben dem Land ein weltbekanntes, literarisches Gesicht. Und nicht zu vergessen: das russische Ballett – weltberühmt für seine vollendete Technik und Ausdruckskraft. Seit dem 18. Jahrhundert lieben die Russen den Tanz, das Russische Staatsballett gilt als eines der besten der Welt. Wer einmal eine „Schwanensee“-Aufführung des russischen Komponisten Peter Tschaikowsky gesehen hat, wird verstehen, welchen Zauber das Ballett ausüben kann – und vielleicht offenbart sich dabei auch ein Blick in die etwas bedrückte und sehnsüchtige, aber stets hoffnungsvolle Seele der Russen.

Vom Schwarzen Meer zum ewigen Eis
Durch seine gewaltige Ausdehnung von 9.000 Kilometern von Osten nach Westen und 4.000 Kilometern von Norden nach Süden ist Russlands Flora und Fauna so vielfältig wie in wohl keinem anderen Land der Erde. Palmenstrände im Südwesten am Schwarzen Meer, zerklüftete Felsenwüsten im Kaukasus und das ewige Eis im Nordosten an der Meerenge vor Alaska – es gibt nichts, was es nicht gibt. Auch die Tierwelt, vor allem in den abgelegenen Regionen im Osten Russlands, ist vielfältig und faszinierend. Polarfüchse, Schneehasen, Lemminge, Wölfe, Elche, Bären und Rentiere bevölkern die Steppe Sibiriens, auch der vom Aussterben bedrohte Sibirische Tiger hat sich dorthin zurückgezogen, wo sich nur selten ein Mensch hin verirrt. Für Naturliebhaber sind die Kurilen, eine Inselgruppe nördlich von Japan, ein echter Geheimtipp. Durch die fast vollständige Isolation von der Außenwelt gibt es hier eine einzigartige Flora und Fauna mit seltenen Pflanzenarten wie der „steinernen Birke“.

Vom Nordosten Sibiriens bis an die chinesische Grenze erstreckt sich außerdem das größte zusammenhängende Waldgebiet der Welt – es ist etwa doppelt so groß wie der Amazonas-Regenwald. Vom Menschen dank des rauen Klimas weitgehend unberührt, finden zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten hier ihr zuhause. Etwa ein Sechstel der weltweiten Flora und Fauna, so wird geschätzt, ist in Russland zu finden.

Auf Schatzsuche im größten Land der Welt
Egal ob die Reise nun in den aufregenden Westen Russlands oder den unberührten Osten geht – aufgrund der schieren Größe gibt es überall versteckte Schätze, denn das Land ist noch weit davon entfernt, vollständig für Touristen erschlossen zu sein. Pulsierende Metropolen und Einsamkeit in der Natur, all das hat Russland zu bieten. Eines sollte man außer etwas Abenteuerlust aber auf jeden Fall mitbringen: Zeit. Denn die Wege sind mitunter weit – und es gibt viel zu entdecken.

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