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Russischer Patriarch lobt überschwänglich Verbindung mit Serben

Russland
13.09.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Belgrad (dpa) - Der russische Patriarch Kirill hat die Beziehungen seines Landes zu Serbien geradezu hymnisch gelobt. «Zwischen unseren Völker besteht eine lange und feste Liebesbeziehung», sagte das geistliche Oberhaupt der Russisch-orthodoxen Kirche nach Medienberichten vom Mittwoch in Belgrad. Wenn ein Russe nach Serbien komme, «fühlt er sich wie zu Hause, umgeben von Brüdern», sagte er weiter.

Die Ursache liege «vor allem in unserem gemeinsamen Glauben, den gemeinsamen geistigen und moralischen Werten und den nahen kulturellen und engen historischen Beziehungen». Schließlich habe Russland Serbien schon im Ersten Weltkrieg unterstützt und Serbien seinerseits nach der Russischen Revolution zahlreiche Flüchtlinge aufgenommen, sagte der Würdenträger weiter. «Wir Orthodoxe, Serben und Russen, sind heute aufgerufen, Schulter an Schulter im Kampf um unsere geistige Identität zusammenzustehen».

Bei einer repräsentativen Umfrage hatten in diesem Monat die meisten Serben Russland als den besten Freund ihres Landes bezeichnet. Der EU-Beitrittskandidat Serbien hat sich bisher geweigert, wie die anderen EU-Länder Wirtschaftssanktionen gegen Russland wegen der Annexion der Krim zu verhängen. Belgrad beharrt darauf, weiter gute Beziehungen zu Brüssel und Moskau zu pflegen.

 

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