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Rumänien weist mutmaßlichen russischen Spion aus

Russland
14.11.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Bukarest (dpa) - Ein rumänisches Gericht hat einen Serben wegen des Vorwurfs der Spionage für Russland des Landes verwiesen. Der Mann habe vergeblich versucht, für «fremde Mächte» Informationen über Nato-Einrichtungen zu sammeln, sagte der Sprecher des rumänischen Inlandsgeheimdienstes SRI, Ovidiu Marincea, am Dienstag vor Journalisten. Im südrumänischen Deveselu ist eine Batterie des Raketenschutzschildes der Nato stationiert, und der Flughafen in der Schwarzmeer-Hafenstadt Constanta wird vom US-Militär als Luftwaffenstützpunkt genutzt.

Der Serbe sei ein Kommandant der nationalistisch-chauvinstisch orientierten serbischen Tschetnik-Organisation «Tschetniki Pokret». Zudem sei er Mitglied einer paramilitärischen Gruppe, die unter anderem auch im Ukraine-Konflikt auf pro-russischer Seite gekämpft habe, betonte Marincea weiter. Er sei in diesem Jahr mehrmals nach Rumänien gereist, um die im Südosten des Landes gelegenen Nato-Einrichtungen auszukundschaften. Dem Mann sei es allerdings nicht gelungen, an geheime Dokumente oder Information zu gelangen, betonte der SRI-Sprecher.

 

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