Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
     
Hotelsuche in 
 

Rasgrad

Bulgarien, Rasgrad
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  

Rasgrad in Bulgarien - Nachbarorte: Popowo, Bjala, Russe, Dulowo, Silistra, Kaspitschan, Schumen, Preslaw, Targowischte, Kotel, Weliko Tarnowo
"Rasgrad" (auch "Razgrad" geschrieben, ) ist eine Stadt in Nordostbulgarien. Sie ist das Zentrum der gleichnamigen Oblast und Gemeinde. Die Stadt liegt in der Nähe von Russe.

Geografie

Rasgrad liegt im Tal des Flusses Beli Lom, im zentralen Teil Nordostbulgariens. Diese Region wird Ludogorie bezeichnet und gehört zur Donautiefebene, welche durch ein typisches ebenes bzw. leicht hügliges Erscheinungsbild gekennzeichnet ist. Die mittlere Höhe der Gemeinde Rasgrad liegt 250 bis 270 m über dem Meeresspiegel.

Im Verlaufe vieler Jahrhunderte kreuzten sich in der Region Rasgrad viele Handelswege, die Zentraleuropa mit der Schwarzmeerregion und Asien verbanden.

Die Gemeinde Radgrad liegt zentral zu den übrigen Gemeinden der Oblast Rasgrad:
* Gemeinde Isperich,
* Gemeinde Kubrat,
* Gemeinde Sawet,
* Gemeinde Zar Kaliojan,
* Gemeinde Losniza,
* Gemeinde Samuil.

Die Oblast Rasgrad grenzt an die Oblaste Russe, Schumen und Targowischte.

Geschichte

Abrittus war eine antike römische Siedlung aus dem 2. bis 4. Jahrhundert. Die Überreste der Siedlung befinden sich bei der Gegend Chisarlaka, ungefähr 3 km vom heutigen Rasgrad entfernt.

Im Juni 251 wurden die Römer in der Schlacht von Abrittus geschlagen. Dabei fiel Kaiser Decius. Er war der erste römische Kaiser, der in einer Schlacht mit den "Barbaren" getötet wurde.

Wahrscheinlich entwickelte sich die heutige Stadt aus der bulgarischen Siedlung namens "Chrasgrad" aus dem 13. Jahrhundert, von der sich auch der heutige Name der Stadt ableiten lässt. Nach der Eroberung durch die osmanischen Türken im 14. Jahrhundert nannten die Türken die Stadt Chesargrad, Chesesgrad oder Chrasgrad, während sie von den Bulgaren als Rasgrad bezeichnet wurde.

Rasgrad ist bekannt für den Heiducken-Trupp des Wojwoden Tanjo Stojanow. Die Stadt wurde am 16. Januar 1878 während des Russisch-Osmanischen Krieges (1877–1878) durch russische Truppen des 13. Armeekorps erobert, angeführt von Fürst Alexander Dondukow-Korsakow. In der Schlacht starben neben zahlreichen russischen Soldaten auch 68 bulgarische Freiwillige.

Bevölkerung

1998 stellten die Bulgaren mit 69  % die Bevölkerungsmehrheit in der Stadt, ein Teil davon sind bulgarische Muslime bzw. Pomaken. Neben ihr leben noch eine türkische Minderheit, die mit ihren 27 % hier einer der größten im Land (Landesdurchschnitt 9 %, aber im Oblast Rasgrad 47 %) ist und eine Minderheit der Sinti und Roma (ca. 2 %).

Kultur

In der Stadt wurde 1947 das Theater "Anton Straschimirow" gegründet. Bekannt ist das "Kapanski Ensemble", ein Tanz- und Musikensembel, dass nach einer ethnischen bulgarischen Gruppe, die Kapanzer aus dem Gebiet Ludogorie benannt ist.

Sehenswürdigkeiten
die "Ibrahim Pascha Moschee" in Rasgrad
* die Ruinen der alten römischen Festung und Stadt Abrittus,
* die Moschee Ibrahim Pascha (Ibrahim Pascha) (erbaut 1616) - die drittgrößte auf dem Balkan (ausgenommen die Moschee in Istanbul),
* die Kirche "Sweti Nikolai" (Nikolaus von Myra) (erbaut 1860),
* der Uhrenturm (erbaut 1764),
* das Mausoleum und Knochenhaus der gefallenen russischen Soldaten (Russisch-Osmanische Krieg, 1877–1878). Die sterblichen Überreste wurden 1978 hierher umgebettet. Das Mausoleum wurde 1880 eröffnet. Das Mausoleum wurde nach Plänen des Architekten Friedrich Grünanger gebaut, der zu dieser Zeit Architekt in Rasgrad war.
* Galerie "Ilja Petrow",

Museen

* Ethnografisches Museum,
* Historisches Museum,
* Museumshaus "Stanka und Nikola Ikonomow" (Nikola Ikonomow: 1935-1892, Aktivist der Bulgarischen Wiedergeburt),
* Museumshaus "Dimitar Nenow" (1901-1952, Komponist, Pianist, Architekt),
* Historisches Museum Abritus.

Jährliche Veranstaltungen

Alljährlich finden in der Rasgrad folgende Veranstaltungen statt:

* die Joghurt-Messe, im Juli;
* das Festival der Volkstraditionen und des Kunstschaffens, im Juli;
* der internationale Wettbewerb der jungen Pianisten "Dimitar Nenow",
* das nationale Rockfestival, im September (seit 1995).

Städtepartnerschaften
* Orjol (Russland), seit 1968,
* Châlons-en-Champagne (Frankreich), seit 1975,
* Yangzhou (China), seit 1975,
* Armagh (Nordirland), seit 1995,
* Brunswick (Ohio) (USA), seit 1998,
* Avcılar (Türkei), seit 2000,
* Wittenberge (Deutschland), seit 2001,
* Assen (Niederlande), seit 2006,
* Posen (Polen), seit 2006,
* Dijon (Frankreich), seit 2007,
* Călăraşi (Rumänien), seit 2007,
* Thessaloniki (Griechenland), seit 2008,

Söhne der Stadt
* Petar Gabrowski,



Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 05.07.2020 13:12 von den Wikipedia-Autoren.
Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Satellitenbild von Sofia"Sofia" (bulgarisch , gesprochen , im Deutschen: ) ist die Hauptstadt Bulgariens und des Bezirks (Oblast) "Sofia Stadt" mit 1.237.891 Einwohnern (2006). Hier leben 14 Prozent der Menschen des Landes. Sofia ist das politische,
"Plowdiw" (bulgarisch ) (gebräuchliche (englische) Transkription: Plovdiv; : "Filibe", gr. Φιλιππόπολις/"Philippopolis", thrak. "Evmolpia", "Pulpudeva" oder "Eumolpias", lat. "Trimontium", slaw. "Pulden" oder "Pupulden") ist mit 376.048
Warna - Bulgarien - Nachbarorte: Dewnja, Baltschik, Dobritsch, Kardam, Kaspitschan, Schumen, Preslaw, Karnobat, Ajtos, Burgas "Warna" (auch "Varna", bulgarisch , früher "Odessos", von 1949 bis 1956 "Stalin"), ist eine Hafenstadt und ein Seebad in
Burgas - Bulgarien - Nachbarorte: Zarewo, Malko Tarnowo, Jambol, Sliwen, Karnobat, Aytos, Preslaw, Schumen, Dewnja, Warna"Burgas", auch "Bourgas" (bulgar. ), ist mit 230.450 Einwohnern (Stand 2009) http://www.grao.bg/tna/tab01.html die viertgrößte
Russe - Bulgarien - Nachbarorte: Giurgiu, Bjala, Swischtow, Lewski, Gorna Orjachowiza, Targowischte, Popowo, Rasgrad, Oltenia, Bukarest Dochodno SdanieDas Gerichtsgebäude auf dem FreiheitsplatzFreiheitsplatzFernsehturm RusseBlick auf Kohlekraftwerk
Kardaschali - Bulgarien - Nachbarorte: Nowa Sagora, Sliwen, Jambol, Elchowo, Swilengrad, Charmanli, Chaskowo, Dimitrowgrad, Tschirpan, Asenowgrad, Kasanlak, Gabrowo, Weliko Tarnowo, Kotel "Stara Sagora" (bulgarisch , thrak. "Beroe", bulg. "Boruj",
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Er ist der Gott der neueren tschechischen Musik - und beileibe nicht nur der seichten Schlagermuse. Die Goldene Stimme aus Prag stammt freilich in Wirklichkeit aus Pilsen. Dass er in einem Hotel singt, ist für den 72-Jährigen, der spielend
In der Stadt an der Oder verschmolzen polnische und deutsche Einflüsse. Der polnische Krimiautor Marek Krajewski setzte in seinem Roman "Tod in Breslau" einer Ära in der wechselvollen Geschichte der schlesischen Hauptstadt ein Denkmal, in
Nach der KulTour ist beim Kulturverein Bohème immer auch vor der nächsten Fahrt. Und nach einer Oberpfalz-Erkundung ist nun wieder Westböhmen an der Reihe: Aus aktuellem Anlass fährt der KulTour-Bus am Sonntag, 2. Oktober, zum dritten Mal in die
„Das Leben ist eine Collage", sagt Karel Trinkewitz. Zwischen unzähligen Kartons mit zehntausenden von Zeichnungen, papierenen Installationen und kuriosen Fundstücken wirkt der 80-jährige Großmeister des geklebten Kunstwerks in seinem
„Das Leben ist eine Collage", sagt Karel Trinkewitz. Zwischen unzähligen Kartons mit zehntausenden von Zeichnungen, papierenen Installationen und kuriosen Fundstücken wirkt der 80-jährige Großmeister des geklebten Kunstwerks in seinem
"Schon als Schüler der Keramikschule gefielen mir die Bilder von Salvador Dalí", erinnert sich Karel Trinkewitz an die Anfänge seiner Begeisterung für surrealistische Künstler. „Das war ja verboten, es galt als entartete Kunst.“
Wetter

Sofia


(05.07.2020 13:12)

0 / 4 °C


06.07.2020
0 / 3 °C
07.07.2020
1 / 6 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN

Agenda - The Week Ahea ...
Agenda - The Week Ahea ...

Afghan Farah Governor ...
Ministry Warns Cinema ...

6 Grundlagen beim Aufb ...
...

Ferien am Balaton oder ...
Imagefilme von Reisen ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum