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Poti

Georgien, Poti
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Hafen von Poti
"Poti" (georgisch ) ist eine Hafenstadt in der Region Mingrelien in Georgien. Sie hat 47.149 Einwohner (Volkszählung 2002) und liegt am Schwarzen Meer an der Mündung des Flusses Rioni im kolchischen Tiefland.

Geschichte

In der griechischen Argonautensage war die Stadt das Ziel Jasons und der Argonauten auf der Suche nach dem Goldenen Vlies.

Im späten 7. und frühen 6. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt eine griechische Kolonie und trug den Namen "Phasis" (griechisch Φάσις). Archäologen haben einen Teil der Siedlung unter der Oberfläche des Sees Paliostomi in der Nähe von Poti gefunden. In Phasis stand ein Apollon-Tempel, der unter anderem von einer Inschrift auf einer Silberschale aus Subow (Kuban) bekannt istOtar Lordkipanidse, Archäologie in Georgien, von der Altsteinzeit zum Mittelalter. Quellen und Forschungen zur prähistorischen und provinzialrömischen Archäologie. Weinheim, VCH, 13.

Marktplatz von Poti
Als Station der Seidenstraße am Schwarzen Meer war Poti im 5. Jahrhundert eine Drehscheibe für Güter aus Indien, Zentralasien, dem Nahen Osten und dem Mittelmeerraum. Münzfunde belegen den regen Handel.

Später wurde Poti eine türkische Festung. Russland nahm Poti 1828 ein. Die heutige Stadt entwickelte sich in den 1880er Jahren, nachdem 1872 Georgiens erste Eisenbahnstrecke zwischen Poti und Tiflis fertiggestellt und ein Seehafen angelegt worden waren. 1876 wurden 3.026 Einwohner gezählt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahm Poti als Ausfuhrhafen für Manganerz einen enormen Aufschwung. Georgien war damals der Welt zweitgrößter Lieferant von Manganerz, das zur Stahlherstellung in der Schwerindustrie benötigt wird. Zu sowjetischen Zeiten war die Stadt ein wichtiger Marinestützpunkt.

Während des Kaukasus-Konflikts 2008 wurde Poti in der Nacht vom 8. zum 9. August von Russlands Streitkräften bombardiert. Dabei wurde unter anderem der Hafen getroffen Meldung auf www.izvestia.ru vom 08.08.2008. Meldung auf www.georgien-nachrichten.de vom 08.08.2008, auf Berufung von Civil Georgia. Am 14. August rückten vorgeschobene Einheiten der russischen Armee , mit Panzern und Infanterie nach Poti ein und zerstörten im Hafen mehrere Schiffe der Streitkräfte Georgiens und der Küstenwache an ihren Liegeplätzen. Am 13. September 2008 zogen die russischen Truppen auf internationalen Druck hin aus der Stadt ab.

Hafen

Die Hafenanlagen von Poti, Juli 2008
Poti ist neben Batumi einer der zwei großen Seehäfen Georgiens und deshalb von großer Bedeutung für seinen Handel mit der Außenwelt. Über Poti werden Mangan, Mais, Bauholz und Wein ausgeführt.

Der Hafen verfügt heute über mehrere Terminals für 20.000-Tonnen-Tanker und ein Marine-Aquatorium. Nach einer Stagnationsphase in den 1990er Jahren verzeichnet Poti inzwischen neues Wirtschaftswachstum. Im Jahr 2002 wurden 4 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Bis zum Frühjahr 2008 steigerte sich der Güterumschlag auf 7,7 Millionen Tonnen.

Seit April 2008 gehören 51% des Geländes der Investment-Behörde des Emirats Ra’s al-Chaima (RAK). Damit verbunden ist eine auf 49 Jahre gültige Betreiber-Konzession. Das Hafengelände soll in eine Freihandelszone umgewandelt werden und erhält einen neuen Terminal.

Georgiens südliches Nachbarland Armenien verfügt als Binnenstaat über keinen eigenen Zugang zum Meer. Ein großer Teil der Importe nach Armenien verläuft deshalb über den Hafen Poti und von dort weiter per Eisenbahn durch Georgien.armenialiberty.org: , abgerufen am 12.8.2008

Die georgische Küstenwache hat ihre ständige Basis in Poti.

Poti ist Mitglied der "Internationalen Vereinigung von Städten und Häfen", der auch Dünkirchen (Frankreich), Bari (Italien), Rijeka (Kroatien) und Curaçao (Niederländische Antillen) angehören.

Partnerstädte
* 20px Burgas, Bulgarien
* LaGrange Georgia, USA
* Larnaka, Zypern
* Aqtau, Kasachstan (2005)

Siehe auch

* Liste der Städte in Georgien


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 24.02.2020 18:44 von den Wikipedia-Autoren.
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