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Portici

Italien, Portici
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"Portici" ist eine Stadt im süditalienischen Kampanien, Provinz Neapel. Sie liegt 12 Kilometer entfernt von Neapel am Fuße des Vesuvs an der gleichnamigen Bucht und hat ca. 46.000 Einwohner.

1738 ließ der bourbonische König Karl III. einen Palast ("Palazzo Reale") errichten. In diesem wurden in den folgenden Jahrzehnten unter anderem diverse repräsentative Ausgrabungsfunde aus Herculaneum und Pompeji gesammelt, bis sie ins Museo Archeologico Nazionale nach Neapel gebracht wurden. Heute befindet sich im Schloss das Botanische Institut der Universität Neapel. Der Schlosspark ist ein botanischer Garten ("Orto Botanico della Reggia").

1839 wurde zwischen Neapel und Portici die erste Eisenbahn Italiens eröffnet.

Portici ist ein Zentrum der Seidenindustrie in Italien.

Der Name der Stadt ist auch bekannt durch Daniel-François-Esprit Aubers Oper "La Muette de Portici" ("Die Stumme von Portici").





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