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Peqin

Albanien, Peqin
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Moschee und Uhrturm im Stadtzentrum
"Peqin" (albanisch auch "Peqini"; seltene Formen sind "Pekin/i" und "Pegin/i") ist eine Ortschaft mit rund 7.500 Einwohnern (2006, Schätzung) in Mittelalbanien. Peqin ist Hauptort des gleichnamigen Kreises.

Die Stadt liegt am nördlichen Shkumbin-Ufer zwischen Durrës und Elbasan an der Hauptverbindungsstrecke zwischen diesen Orten. Peqin verfügt über einen Bahnhof der albanischen Eisenbahn HSH. Eine neue Umfahrungsstraße führt südlich am Ort vorbei. Eine Autobahn von Rrogozhina nach Mazedonien und um Peqin wird zurzeit geplant.

Bereits die römische Straße Via Egnatia führte durch Peqin. Wenige Kilometer östlich von Peqin wurden zahlreiche antike Überreste gefunden. Man vermutet, dass dort das antike "Clodiana" lag, wo sich die beiden Anfangsäste der Via Egnatia aus Durrës und Apollonia vereinigten. Die erste schriftliche Erwähnung von Peqin stammt aus dem Jahr 1431. Aus osmanischer Zeit erhalten sind noch eine Moschee und ein Uhrturm aus dem 19. Jahrhundert sowie eine türkische Festung. Die fünf Meter hohen und rund 40 m langen Mauern stammen aus dem 18. Jahrhundert. Der fast leere Innenraum der Festung ist beinahe quadratisch. An drei Ecken stehen Rundtürme.

Der lokale Fußballklub KS Shkumbini Peqin spielt in der Ersten Liga.

Quellen



Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 08.04.2020 10:48 von den Wikipedia-Autoren.
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