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Pensa

Russland, Pensa
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"Pensa" (, wissenschaftliche Transliteration: Penza) ist eine russische Stadt in der Oblast Pensa, 710 km südöstlich von Moskau am Fluss Sura. Sie hat 509.200 Einwohner (Stand: 2007).

Klimadiagramm von PensaGeoklima 2.1

Geschichte
Pensa wurde im Jahre 1663 als Teil der Befestigung zur Sicherung des Russischen Reiches gegen die Angriffe der Krimtataren gegründet. 1716 wurde Pensa Provinzhauptstadt und 1939 administratives Zentrum der Oblast Pensa.

In der Stadt bestand das Kriegsgefangenenlager "399" für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs.Maschke, Erich (Hrsg.): "Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges." Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962-1977.

Verkehr
Die Stadt ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt mit fünf Bahnhöfen (die wichtigsten sind der Hauptbahnhof Penza I und der Rangierbahnhof Penza V) und besitzt einen Flughafen, der seit 2004 wieder für den zivilen Verkehr geöffnet ist.

Sonstiges
Sieben Kilometer außerhalb von Pensa befindet sich das Chemiewaffenlager "Leonidowka", in dem fast 7.000 t Nervengas lagern. Ab dem Zweiten Weltkrieg diente die Gegend immer wieder als regionale, aber auch internationale Drehscheibe im Chemiewaffengeschäft. Bereits 1993 ergaben Bodenproben eine massive Überschreitung der Grenzwerte von Arsen und Dioxinen. 2001 hat man mit der Sanierung des verseuchten Umlandes begonnen.

Stadtbezirke
Eine Straße im Stadtzentrum von Pensa
Die Stadt besteht aus vier Stadtbezirken:
* Железнодорожный район (Eisenbahn-Stadtbezirk)
* Ленинский район (Lenin-Stadtbezirk)
* Октябрьский район (Oktober-Stadtbezirk)
* Первомайский район (Erster-Mai-Stadtbezirk)

Weiterführende Bildungseinrichtungen
* Fakultät des Allrussischen Ferninstituts für Finanzen und Ökonomie
* Filiale der Internationalen Unabhängigen Ökologisch-Politologischen Universität
* Filiale der Öffentlichen Sozialuniversität Moskau
* Staatliche Akademie für Architektur und Bauwesen Pensa
* Staatliche Landwirtschaftliche Akademie Pensa
* Staatliche Pädagogische W.-G.-Belinski-Universität Pensa
* Staatliche Technische Universität Pensa
* Staatliche Universität Pensa
* Technisches Artillerieinstitut Pensa (ПВАИУ: "П"ензенское "В"ысшее "А"ртиллерийское "И"нженерное ордена Красной Звезды "У"чилище имени Главного маршала артиллерии Н. Н. Воронова – Pensaer Artillerieingenieurhochschule „N. N. Woronow“, ausgezeichnet mit dem Orden „Roter Stern“)
* Sawizki-Kunstfachschule Pensa

Sport
Der Eishockeyverein Disel Pensa spielt in der zweithöchsten russischen Spielklasse.

Städtepartnerschaften

* 20px Lanzhou, China
* Békéscsaba, Ungarn.
* Busan, Südkorea.
* Ramat Gan, Israel.

Persönlichkeiten
* Anna Andrejewa, ehemalige Kugelstoßerin und Europameisterin
* Pjotr Arschinow, Beteiligter der Machnowschtschina
* Juri Babenko, Eishockeyspieler
* Konstantin Badigin, Seeoffizier, Polarforscher und Schriftsteller
* Wladislaw Buljin, Eishockeyspieler
* Wiktor Burajew, Geher
* Alexander Gerassimow, ehemaliger Eishockeyspieler
* Alexander Golikow, ehemaliger Eishockeyspieler
* Sergei Jaschin, Eishockeytrainer und ein ehemaliger russischer Eishockeynationalspieler
* Irina Kalinina, ehemalige Wasserspringerin und Olympiasiegerin
* Alexander Koschewnikow, ehemaliger Eishockeyspieler
* Andrei Kusmin, Eishockeyspieler
* Wladimir Magnizki, Geodät und Geophysiker
* Alexei Medwedew, Eishockeyspieler
* Alexander Medwedkin, Filmregisseur der russischen Avantgarde
* Alexander Melentjew, Sportschütze und erster Olympiasieger der XXII. Olympischen Sommerspiele
* Wsewolod Meyerhold, Regisseur und Schauspieler
* Juri Moissejew, Eishockeyspieler
* Iwan Mosschuchin, russischer Stummfilmschauspieler
* Wassili Perwuchin, ehemaliger Eishockeyspieler
* Wsewolod Pudowkin, Filmemacher und Filmtheoretiker
* Konstantin Sawizki, Maler, verstarb in Pensa
* Sergei Swetlow, ehemaliger Eishockeyspieler

Quellen



Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 19.09.2020 17:50 von den Wikipedia-Autoren.
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