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Ohrid

Makedonien, Ohrid
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"Ohrid" (kyrillisch "Охрид", , , ) ist eine Stadt und eine Gemeinde im Südwesten Mazedoniens, am östlichen Ufer des Ohridsees gelegen. Die Stadt war im Mittelalter eines der Zentren der altbulgarischen bzw. slawischen Schriftkultur und Hauptstadt des bulgarischen Reiches. Heute ist sie vor allem durch den Tourismus bekannt.

Bevölkerung

Die Gemeinde von Ohrid hat rund 55.749 Einwohner (2002), davon sind 85 % oder 47.386 Mazedonier, 5 % oder 2.787 Albaner und 4 % oder 2.229 Türken. Seit dem Zweiten Weltkrieg hatte die Stadt zahlreiche Zuwanderer, sowohl mazedonisch- wie auch albanischsprachige,vor allem aus den nordwestlichen Regionen Mazedoniens.

Das orthodoxe Christentum hat in der Stadt 47.386 Anhänger und der Islam 5.016 Anhänger.

Geschichte
Antikes Theater im Stadtteil "Stari Grad"
Lychnidos, die antike Vorgängerin der Stadt Ohrid, wurde wohl im 8. oder 7. Jahrhundert v. Chr. vom illyrischen Stamm der Encheläer gegründet. Die Encheläer siedelten damals zwischen den heutigen Städten Elbasan, Korça und Ohrid. Lychnidos lag auf einem Hügel, auf dem heute die Festung steht, an der Via Egnatia, die den Adriahafen Dyrrachion (heute Durrës) mit Byzanz (heute Istanbul) verband. Die ebenfalls illyrischen Dassareten folgten den Encheläern und siedelten sich in dieser Region an. Die Antiken Makedonen konnten 355 v. Chr. den Illyrern die Lynkestis entreissen und dehnten somit ihr Einflussgebiet auch bis an die Ufer des Ohridsees aus.

In der Epoche des Hellenismus entwickelte sich die Siedlung zur Stadt, in der sich auch griechische Kolonisten ansiedelten. Zwischen dem 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. entwickelte sich Lyhnidos zum Zentrum der Region "Dassaretia". Als Makedonien 148 v. Chr. unter römische Herrschaft kam, wurde auch Lychnidos römische Kolonie. Dassaretia blieb aber bis in die frühe Kaiserzeit eine freie Kommune (lateinisch "libera gens dassaretiae"). Lychnidos war ihr Regierungssitz und Handelszentrum.

Die Herrscher der Dassareten verewigten sich in zahlreichen Inschriften, in denen sie ihre politische Autonomie dokumentierten. Archäologische Funde (z. B. die "Polyconhous Basilica" aus dem fünften Jahrhundert) bezeugen die frühe Annahme des Christentums. Illyrische Bischöfe aus Lychnidos waren auf mehreren ökumenischen Konzilien zugegen. 526 wurde Lychnidos durch ein Erdbeben zerstört. Es wurde wohl erst drei Jahrhunderte später auf den Mauern Lychnidos als slawische Stadt Ohrid neu gegründet.

Vermutlich 842 geriet Ohrid unter bulgarische HerrschaftLexikon des Mittelalters, S. 1378. Seit dem Vierten Konzil von Konstantinopel (879/880) ist der Name Ohrid als Bischofsresidenz belegt. Nach der Christianisierung der Bulgaren 863 wurde Ohrid neben Preslaw zu einem zweiten kulturellen und religiösen Zentrum des bulgarischen Reichs ausgebaut. In dieser Zeit entstand die Sophienkirche. Um die erste Jahrtausendwende war Ohrid kurze Zeit die Hauptstadt des bulgarischen Reiches. Über der heutige Stadt thront die Ruine der Festung des Zaren Samuil. Als Bischofsstadt war Ohrid im Mittelalter ein bedeutendes kulturelles Zentrum nicht nur des Bulgarischen Reiches, wovon noch heute zahlreiche Kirchen- und Klostergebäude zeugen. In den Klöstern um Ohrid entstanden seit dem neunten Jahrhundert zahlreiche religiöse Handschriften. Sie stehen am Beginn der altkirchenslawischen Schriftkultur.

1334 kam Ohrid unter die Herrschaft des serbischen Zaren Stefan Dušan, danach unter die des Königs Vukašin. Wann genau die Stadt von den Osmanen erobert wurde (zwischen 1385 und 1408), ist nicht bekanntLexikon des Mittelalters, S. 1379. 1462 erobert der albanische Heerführer Skanderbeg Ohrid mit seinen Armeen. Doch einige Jahre später eroberten die Osmanen die Stadt zurück. Während der Osmanenherrschaft bis ins 18. Jahrhundert war das Erzbistum Ohrid dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel unterstellt und es war für einen Großteil der orthodoxen Christen im Westen der Balkanhalbinsel zuständig.

Ohrid um 1900
1912 und 1913, während der Balkankriege, geriet Ohrid an Serbien. Während des Ersten und des Zweiten Weltkrieges wurde Ohrid Teil Bulgariens.

1944 geriet Ohrid während des Zweiten Weltkrieges, nachdem sich die bulgarische Armee zurückgezogen hatte, für kurze Zeit unter albanische Herrschaft (Grossalbanien).

Neben den gut erhaltenen mittelalterlichen orthodoxen Kirchen und Klöstern mit ihren Kunstschätzen, prägen heute noch die Bürgerhäuser aus der Zeit der osmanisch-türkischen Herrschaft das Stadtbild. Auch die architektonische Einflüsse des Islams, die nach der Eroberung der Region durch den Osmanen in der Stadt Einzug nahmen. Es gibt zahlreiche Moscheen, die mit kunstvollen orientalischen Ornamenten (Arabeske) verziert sind. Insgesamt besaß Ohrid 17 Moscheen. Heute sind es nur noch 9.

Ohrid und der Ohridsee wurden im Jahr 1980 in das Weltkulturerbe-Programm der UNESCO aufgenommen.

Am 13. August 2001 wurde in der Stadt das Rahmenabkommen von Ohrid von den beiden größten mazedonischen und den beiden größten albanischen Parteien Mazedoniens unterzeichnet, welches eine angemessene Repräsentation der albanischen Minderheit in Politik und Verwaltung sichern soll.

Am 5. September 2009 kenterte ein Ausflugsschiff im Ohridsee mit bulgarischen Touristen an Bord rund 250 m vom Ufer entfernt. 15 Menschen starben dabei. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht geklärt. Sicherlich befanden sich aber an Bord des 1924 in Deutschland gebauten Schiffs deutlich mehr Personen als zugelassen.

Stadtbild

Blick über Ohrid (im Vordergrund "Stari Grad") von der Samuil-Festung aus
Typischer Baustil in der Altstadt
Die Altstadtviertel "Stari Grad", "Drvara" und "Voska" befinden sich unmittelbar vor der Samuil-Festung und werden von Gebäuden aus der osmanischen Zeit geprägt. Im Stadtteil "Voska", welches das einzige heute mehrheitlich muslimisch (Albaner und Türken) bewohnte Viertel der Stadt ist, befindet sich die Hajdar-Pascha-Moschee aus dem Jahre 1490 und die Kuloglu-Moschee, die wahrscheinlich aus dem 15. oder 16. Jahrhundert stammt. Durch den Stadtteil verläuft die Straße „Goce Delčev“, die früher die einzige Verbindung nach Struga war. Die neuere Ringstraße "Boulevard Turistička", welche vierspurig ist, errichtete man dann (1970er und 80er Jahre) noch um die Stadt. Nordöstlich des Stadtzentrums im Bezirk "Leskaica" befindet sich die Haxhi-Durgut-Moschee aus dem Jahre 1466, welche die älteste Moschee der Stadt ist und im ältesten osmanischen Stadtteil steht.

Östlich des großen Hügels befindet sich das ehemalige osmanische Viertel "Korzo" ("Hauptstrasse") mit dem alten Marktplatz im heutigen Zentrum der Stadt, in dessen Nähe sich auch die Ali-Pascha-Moschee aus dem Jahre 1573 und die Zejnel-Abedin-Moschee (1564) befinden. Dieser Viertel ist heute die Flaniermeile Ohrids, welche mit vielen Boutiquen, Restaurants und Cafés gesäumt ist.

Mehr und mehr müssen die historischen Gebäuden den neuzeitlichen Boutiquen und Apartments weichen. Das Viertel "Stari Grad" (dt. Altstadt) wurde einst von der äußeren Mauer der mittelalterlichen Samuil-Festung umringt. Heute ist sie fast völlig zerfallen.

Es gab mehrere Tore, das "untere Tor", das sich südlich der Altstadt am See befand, das "obere Tor", das sich auf dem Hügel nördlich der Altstadt befindet und das "Wassertor", das sich am Hafen von Ohrid befindet.

"Gradska Plaža", "Daljan", "Turistička", "Tumba", Ost-Ohrid, "Centar", "Biljani Izvori" und "Pristanište" sind Neubaugebiete am Stadtrand (im Uhrzeigersinn drehend von Nordwesten), welche in den 60er, 70er und 80er Jahre gebaut und durch breite Straßen erschlossen wurden. In heutiger Zeit entstehen dort immer mehr neuere Wohngebiete. Seit 2007 werden in Ohrid auch alle Straßen erneuert und ausgebaut, inzwischen wurden alle Hauptstraßen und viele Seitenstraßen total saniert.

Stadtteile

Blick auf die Altstadt vom Hafen aus
* "Stari Grad" ("Altstadt"), Altstadt von Ohrid mit typisch-balkanischen Gebäuden und ehemaliges Osmanen-Viertel, auf dem Südhang des Hügels
* "Drvara" , enges Gassenviertel mit typisch-balkanischen Gebäuden, nordwestlich des Marktplatzes
* "Voska", Albanisches und Türkisches Wohnviertel mit typisch-balkanischen Gebäuden, einst Vorstadt, vor dem Bezirk "Drvara" Richtung Struga
* "Korzo" (vom italienischen "corso"-"Hauptstrasse"), Flaniermeile Ohrids in der Altstadt mit typisch-balkanischen Gebäuden, gesäumt von Restaurants, Cafés und Boutiquen, ehemaliges Osmanen-Viertel, südlich des Marktplatzes
* "Gradska Plaža" ("Stadtstrand"), errichtet in der Jugoslawien-Ära, von einzelnen älteren Hotels ("Magnus", "Mladost" und "Partizan") und einem neueren Hotel-Komplex ("Mizo") umgeben
* "Daljan", grossflächiges Wohngebiet mit vielen Hochhäusern, vor dem Osmanen-Viertel "Voska" Richtung Struga
* "Turistička"("Die Touristische"), Boulevard-Viertel mit Pflanzen und Bäumen verschönert, mehrheitlich von Plattenbauten gesäumt, heute sind Trottoirs und Strassenlampen veraltet, um das ganze nördlich osmanische Viertel gelegen
* "Leskaica", Wohngebiet aus der Jugoslawien-Ära und ältestes Osmanen-Viertel der Stadt, außerdem das größte Industriegebiet Ohrids mit Textilwerken, Lebensmittelherstellfabriken u. a.
* "Ost-Ohrid", sehr großes Wohngebiet ebenfalls aus der Jugoslawien-Ära mit vielen Einfamilienhäusern
* "Centar" ("Zentrum"), Stadtzentrum mit Verwaltung, Post, Bank, Polizei, Feuerwehr, Spital, Gymnasien, Hotels, Busstation (der neuere befindet sich im Stadtteil "Leskaica") und einer Tourismus-Agentur
* "Biljani Izvori" ("Weiße Quellen"), Vergnügungsviertel am südöstlichen Seeufer mit Fußballstadion, Tennisplatz, Vergnügungspark, Restaurants, einer bekannten Wasserquelle, Konzerthalle und vielen Plattenbauten
* "Pristanište" ("Hafen"), Seepromenade mit Hotels, Restaurants, Hochhäusern, Apartments, Hafen, vielen üppig bewachsenen Pärken und vielen kulturellen Einrichtungen

Baudenkmäler und Museen

Im alten Gebäude der Schule Kliment Ohridski wurde im Rahmen des Museumskomplexes nahe der Kirche "Sv. Kliment" von dem Institut für Denkmalpflege und dem Volksmuseum von Ohrid im Jahre 1985 die ständige Ausstellung der slawischen Schreibkunde geöffnet. Etwa 500 Exponate sind ausgestellt, darunter diverse Fotos, Kopien und Originale alter Handschriften der Stadt. Die Sammlung der slawischen Schreibkunde in Ohrid wurde anlässlich des 1100 Jahresjubiläums des Todestages von Method von Saloniki und seinem Bruder Kyrill von Saloniki veröffentlicht, deren Werk den Slawen in der Kulturgemeinschaft der europäischen Völker eine würdige Stelle ermöglichte.

Gotteshäuser

In Ohrid befinden sich sehr viele Kirchen aus dem frühen Mittelalter und zahlreiche Moscheen aus der osmanischen Ära. Insgesamt soll es 17 Moscheen gegeben haben, davon gibt es heute noch 9.

Kirchen
Kirche des Hl. Johannes von Kaneo
* Kathedrale Hl. Sophie (9./10. Jahrhundert) (Sv. Sofija)
* Kirche des Hl. Klement (Hl. Pantelejmon) (10. Jahrhundert) (Sv. Kliment)
* Kirche des Hl. Johannes von Kaneo (13. Jahrhundert) (Sv. Jovan Kaneo)
* Kirche des Hl. Nikolaus vom Spital (Sv. Nikola Bolnicki)
* Kirche der Hl. Gottesmutter vom Spital (Sv. Bogorodica Bolnicka)
* Kirche des Hl. Pantelejmon (Sv. Pantelejmon), nach der Eroberung der Osmanen wurde sie in eine Moschee umgewandelt, doch die mazedonische Regierung ließ sie wieder in eine Kirche ändern
* Kirche des Hl. Nikolaus (Sv. Nikola Gerakomija)

Moscheen
Zejnel-Abedin-Pascha-Moschee am alten Marktplatz
* Haxhi-Durgut-Moschee aus dem Jahre 1466
* Hajdar-Pascha-Moschee aus dem Jahre 1490, ganz im Westen von Ohrid im Stadtteil "Voska"
* Kuloglu-Moschee aus dem 15. oder 16. Jahrhundert
* Moschee im Stadtteil "Drvara" aus dem frühen 16. Jahrhundert
* Moschee am Platz "Qinari i ri", beim Beginn der Flaniermeile im Stadtteil "Korzo"
* Zejnel-Abedin-Pascha-Moschee aus dem Jahre 1564, es wurde 1590 in eine Tekke vom ersten persischen Derwisch Mohammed Haxhi Hajati in Ohrid umgewandelt, 1720 wurde eine Türbe für ihn gebaut
* Ali-Pascha-Moschee aus dem Jahre 1573, erbaut vom Wesir Ali Pascha von Belgrad
* Außerdem befand sich auf dem "St. Kliment-Platz" ("Плоштад Св. Климент") eine alte Moschee, die aber während des Bürgerkriegs in Mazedonien 2001 von der mazedonischen Polizei zerstört wurde. Später wurde auf dem Platz, der nach der Zerstörung der Moschee seinen heutigen Namen bekam, eine kleine Kirche, ein Mc Donald"s-Restaurant und eine Statue des St. Kliment errichtet.
* Einst existierten in Ohrid genau 17 Moscheen. Heute sind noch 9 Moscheen erhalten. 8 wurden seither von früheren Eroberungen durch Serben und neueren Unruhen im 21. Jahrhundert durch slawische Mazedonier zerstört.

Andere historische Bauten

* Römisches Theater
* Basilika aus dem 5./6. Jahrhundert
* Festung des Zaren Samuil (10./11. Jahrhundert)
* Museum der slawischen Schriftkultur
* Nationales Museum in Ohrid
* Osmanischer Uhrturm aus dem Jahre 1725, gut sichtbar vom Stadtmarkt
* Osmanisches Han (Karawanserei), heute umgewandelt in ein Einkaufszentrum

Kirchen in der Region

Die "Heilige Mutter Gottes von Zaum" befindet sich ca. 20 km von Ohrid entfernt. Sie liegt nahe dem Galičica-Gebirge am Ufer des Ohridsees im Fischerdorf Trpejca. Sie ist unter dem Namen Zaum bekannt, errichtet unter einem Hügel der sich senkrecht bis zur Seeküste herabsenkt. Das Ufer ist zu Fuß kaum erreichbar. Die Kirche wurde vom Zimmermann Grgur und die Malerei des Bischofs Gregorius, einem der einflussreichsten Großwürdenträgers des Ohrider Erzbistums Ende des 14. Jahrhunderts gestiftet. Die Kirche ist in Form eines Kreuzes mit einer Kuppel auf Säulen erbaut, ähnlich den Kirchen des Hl. Kliment von Ohrid und dem Hl. Johannes-Kaneo. Die Vorhalle an der Westseite − der Seeseite − ist eingestürzt. Zaum hat eine akzentuierte Vertikale, was der Kirche ein sehr elegantes Aussehen gibt. Diese Vertikale und die Schmächtigkeit sind die Grundmerkmale der Architektur dieses Denkmals. Dadurch unterscheidet sich diese Kirche im wesentlichen von anderen Baudenkmälern ihrer Zeit. In Zaum sind heute noch gut erhaltenen Fresken zu besichtigen. Diese Freskenmalerei nimmt eine besondere Bedeutung für die Erforschung des Kunstschaffens aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts ein.

Die Kirche und Klosteranlage "Sveti Naum" ca. 30 km südlich der Stadt am Südende des Sees an der albanischen Grenze zählt zu den bedeutendsten historischen Denkmälern der Region.

Wirtschaft und Verkehr

Einige Kilometer nordwestlich der Stadt liegt der internationale Flughafen von Ohrid, der jährlich bis zu 800 Flugbewegungen verzeichnet und 30.000 Passagiere abfertigt. Er ist einer von zwei internationalen Flughäfen in Mazedonien.

Verkehrstechnisch ist Ohrid gut verbunden. Die Europastraße E852 verbindet Ohrid direkt mit Tirana. Außerdem bestehen Verbindungen nach Resen und Bitola sowie nach Skopje und Pogradec. Eine Eisenbahnstrecke von Kičevo kommend und weiter nach Struga und Albanien, wird zur Zeit geplant. Auf dem See wird Schifffahrt betrieben, bedeutende Streckenlinien sind: Ohrid-Struga, Ohrid-Park, Ohrid-Gorica und Ohrid-Sv. Naum.

Hotel "Dončo" im neueren Stadtteil Turistička

Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren während der Sommersaison. Die historische Altstadt, das kulturelle Umland und der große See ziehen nicht nur Einheimische, sondern auch Touristen aus den Nachbarländer und Durchreisende an. Die Stadt bietet in der Sommersaison ein reges Nachtleben, das durch zahlreiche Cafés, Bars, Kneipen, Restaurants und sehr vielen Boutiquen geprägt ist. Südlich der Stadt befinden sich viele Hotels und schöne Strände, welche im Sommer recht gefüllt sind.

Der Dienstleistungssektor ist ein weiter Wirtschaftsfaktor in der Region. So haben die Bankinstitute "Ohridska Banka" und "Tutunska Banka" hier ihren Sitz. In der Industrie zählt die Textilfabrik "Ohridski Tekstilni" zu den wichtigsten Arbeitgebern. Der Großteil der Bevölkerung verdient heute jedoch ihren Lebensunterhalt im Gewerbe, Detailhandel und Verkauf.

Regelmäßige Veranstaltungen

* Ohrid Summer Festival ("Leten Ohridiski Festival"), jährlich von Mitte Juli bis Mitte August stattfindendes Theater- und Musikfest
* The Balkan Festival of Folk Songs and Dances, jährlich Anfang Juli stattfindendes Folklore- und Tanz-Festival

Mit der Stadt verbundene Personen

* Kliment von Ohrid (* etwa 840; † 27. Juli 916 in Ohrid)
* Naum (um 830; † um 910 in Ohrid)
* Ohrili Hüseyin Pascha (* im 17. Jahrhundert in Ohrid; † unbekannt), war albanischer Großwesir des Osmanischen Reiches im 17. Jahrhundert
* Grigor Parlitschew (* 1830; † 1893), Schriftsteller
* Irena Paskali (* 1969 in Ohrid;), Künstlerin
* Aleksandar Protogerow‎ (* 1867 in Ohrid; † 1928), bulgarischer General
* Goce Toleski (* 1977 in Ohrid), mazedonischer Fußballspieler

Siehe auch

* Liste der Gemeinden Mazedoniens

Literatur

* Ohrid und seine Kunstschatzkammer, hrsg. vom Fonds für Tourismus Ohrid (Deutsche Übersetzung von Ivanka Krecova). Ohrid 1994.
* "Lexikon des Mittelalters" (LMA). München 1980ff, S.1378-1379, ISBN 3-423-59057-2

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