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Nischnewartowsk

Russland, Nischnewartowsk
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"Nischnewartowsk" () ist eine Großstadt im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen in Russland. Es liegt am Fluss Ob und hat rund 242.000 Einwohner (Stand: 2007).

Geschichte
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde auf dem flacheren rechten Ufer des Ob eine Andockstation eingerichtet, an welcher sich die dort vorbeifahrenden Dampfschiffe mit Brennholz eindeckten. Im Jahre 1912 bestand der Ort "Nischnewartowskoje" (Нижневартовское) aus fünf Häusern, in denen elf Menschen lebten.

Im September 1924 wurde der "Nischnewartowski selski Sowjet" gegründet und der Ort, der nun "Nischnewartowski" (Нижневартовский) genannt wurde, hatte offiziell den Status einer Siedlung. Am 29. September 1964 wurde er zur Arbeitersiedlung ernannt, am 9. März 1972 erhielt Nischnewartowsk den Status einer Stadt und seinen jetzigen Namen.

Bevölkerung
Die Bevölkerungsmehrheit in der Stadt stellen die Russen (65,59 %), gefolgt von den Tataren (9,66 %) und den Ukrainern (8,34 %). Kleinere Minderheiten sind die Baschkiren (3,61 %), Aserbaidschaner (2,03 %), Weißrussen (1,43 %) und Tschuwaschen (1,03 %).

Infrastruktur
Die Stadt ist das Zentrum der westsibirischen Ölindustrie und eine der reichsten Städte Russlands.

Nischnewartowsk verfügt über einen Flughafen und ein Stadttheater.

Bildung
Folgende Institutionen sind in Nischnewartowsk ansässig:

Westsibirische Hochschule für Finanzen und Recht, Staatliche Pädagogische Hochschule, Filiale der Nordwestlichen Akademie des Staatsdienstes, Nördliche Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung, Filiale der A.S. Gribojedow-Hochschule für internationales Recht und Wirtschaft, Filiale der Staatlichen Universität Tjumen, Filiale der Staatlichen Universität für Öl und Gas Tjumen, Filiale der Süduralischen staatlichen Universität.

Söhne und Töchter der Stadt
*Andrei Dubassow (* 1984), Biathlet
*Dmitri Jakowenko (* 1983), Schachspieler
*Jewgeni Makarenko (* 1975), Boxer
*Alexander Maletin (* 1975), Boxer
*Xenia Suchinowa (* 1987), Miss World 2008

Bilder

Bild:Набережная -07.JPG|Wohnhäuser am Ob
Bild:Www n-vartovsk ru.jpg|Christi-Geburtskirche



Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 23.11.2017 00:57 von den Wikipedia-Autoren.
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