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Nationalisten in Bulgarien ehren einstigen Kriegsminister

Bulgarien
17.02.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Sofia (dpa) - Ein nationalistischer Straßenmarsch hat in der bulgarischen Hauptstadt Sofia für aufgeheizte Stimmung gesorgt: Nationalisten ehrten am Samstag mit einem Fackelmarsch den vor 75 Jahren von Widerstandskämpfern erschossenen früheren Kriegsminister und Armeegeneral Hristo Lukow. Demonstranten forderten auf einer Gegenaktion unter dem Motto «Ohne Nazis auf den Straßen», dass der  alljährliche «Lukow-Marsch» verboten wird.

Der am 13. Februar 1943 in seinem Haus in Sofia erschossene General Lukow war in den 30er und frühen 40er Jahren des 20. Jahrhunderts Vorsteher des Bundes der Bulgarischen Nationalen Legionen gewesen.  Die bulgarischen Nationalisten loben heute seine Verdienste als Kriegsminister von 1935 bis 1938. Das damalige Königreich Bulgarien war mit dem Dritten Reich verbündet.

Der Jüdische Weltkongress, die USA, Bulgariens Regierung sowie die oppositionellen Sozialisten verurteilten den «Lukow-Marsch». «General Hristo Lukow war ein Unterstützer der Nationalsozialisten, der Hass und Ungerechtigkeit propagiert hatte», heißt es in einer Erklärung der US-Botschaft in Sofia.

Die Oberbürgermeisterin von Sofia, Jordanka Fandakowa, aus der in Bulgarien regierenden konservativen GERB-Partei hatte die nationalistische Aktion verboten, das Verwaltungsgericht setzte aber das Verbot außer Kraft. Der für die Bekämpfung des Antisemitismus zuständige Vize-Außenminister Georg Georgiew verurteilte in einem Interview der Zeitung «24 Tschassa» (Freitag) die Veranstaltung des Marsches angesichts Bulgariens aktuelle EU-Ratspräsidentschaft.

 

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