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Monarchie der Superlative

Niederlande
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Niederländer überragen den Rest der Welt
Soviel Korrektheit muss schon sein: Wer von Holland spricht, meint zwar umgangssprachlich die Niederlande, schrammt aber an den tatsächlichen politischen Gegebenheiten kilometerweit vorbei.
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Holland gibt es zwar wirklich, es ist aber „nur“ in eine Nord- und Südhälfte aufgeteilte Provinz. Und von diesen Verwaltungseinheiten gibt es in den Niederlanden immerhin ein ganzes Dutzend. Auf den gerade mal 41.000 Quadratkilometern der Landes-Fläche drängeln sich mehr als 16 Millionen Menschen. Damit ist der Nordsee-Anrainer einer der am dichtesten besiedelten Flächenstaaten des Planeten. Und auch sonst kann die parlamentarische Monarchie mit einigen Superlativen aufwarten. Die Niederländer sind statistisch gesehen weltweit das Volk mit den größten Menschen. Die Herren der Schöpfung werden im Schnitt 1,83 Meter groß, die Vertreterinnen des vermeintlich schwachen Geschlechts bringen es auf ein ansehnliches Model-Gardemaß von 1,72 Meter. Rotterdam beherbergte jahrzehntelang den größten Hafen der Welt – dieser Superlativ musste aber 2004 an Shanghai abgetreten werden. Die Niederlande verfügen zudem über das dicht befahrenste Schienennetz Europas. Und mit einem weiteren dicken Plus kann man punkten: Es ist EU-weit das Land mit den wenigsten Verkehrstoten.

Natürlich überraschen die Niederländer mit der einen oder anderen Kuriosität: Der höchste Berg, der Mount Scenry ragt mit knapp 900 Meter in den Himmel. Um den aber besteigen zu können, muss man aber tausende Kilometer zurückliegen, um auf der Karibik-Insel Saba anzulanden. Das Mini-Eiland gehört zu den Niederländischen Antillen, die als Überseegebiet auch heute noch Bestandteil des Königreiches sind.

Die Niederlande sind ein Land der Windmühlen
Niederlande hat für jeden Urlauber-Geschmack etwas zu bieten. Strandtouristen kommen ebenso auf ihre Kosten wie Freizeitkapitäne, die mit einem Hausboot die zahlreichen Kanäle entlang schippern können. Für Drahtesel-Enthusiasten sind die „flachen“ Niederlande nicht zuletzt aufgrund ihrer exzellenten Radwege-Infrastruktur ein absolutes Dorado. Und Kulturhungrige können sich in den vielen geschichtsträchtigen Städten nach Herzenslust satt sehen.

Direkt hinter der deutsch-niederländischen Grenze liegen mit Nimwegen und Arnheim gleich zwei dieser kulturellen Juwelen. Institutionen wie Burgers‘ Zoo, das Niederländische Wassermuseum sowie das Kröller Müller Museum und das Kulturzentrum LUX ziehen regelmäßig zahlreiche Touristen aus dem In- und Ausland an. Besonders das Wanderereignis „Vierdaagse“ hat sich über die Grenzen Europas hinaus einen Namen gemacht. Jeden Sommer strömen Pilger aus der ganzen Welt nach Nimwegen, der ältesten Stadt des Landes, um verschiedene Etappen per pedes zu durchlaufen.

Das Zentrum Arnheims zum Beispiel wurde erst kürzlich zur besten Innenstadt der Niederlande gewählt. Modeliebhaber schätzen vor allem die Modeakademie ArtEZ, die einen größeren Einfluss auf die Stadt hat, als man meinen sollte. Auch in den Bereichen Bildende Kunst, Tanz und Theater sowie Musik bildet die renommierte Hochschule aus und sorgt so für Nachkommen der kulturellen Elite. Ihre Absolventen sind in der Kunst- und Kulturszene in ganz Europa zu Hause.
Groningen ist das kulturelle Epizentrum der nördlichen Niederlande. Ob Architektur, Design, Theater oder Musik. Das zieht nicht nur Studenten an. Kunstwege führen zu markanten Gebäuden und Ateliers und überall lassen sich Spuren einer großen Vergangenheit entdecken. Es sind viele jahrhundertealte Gebäude erhalten geblieben, zum Beispiel der Martiniturm, "d"Olle Grieze" (der Alte Graue) und die Martinikirche, aber auch die Der-Aa-Kirche und die früheren Armenhäuser, die "Hofjes". Harmonisch fügen sich daneben moderne, markante Bauten wie das Groninger Museum ins Stadtbild ein.

Den Haag ist nicht nur der Sitz der Regierung und die königliche Residenz, sondern auch eine Kulturstadt mit klangvollem Namen. Musik, Tanz, Theater und Kabarett werden in zahlreichen großen und kleineren Theatern aufgeführt. Die Halbmillionen-Stadt zählt nicht weniger als 30 Museen, davon eine große Anzahl mit internationalem Ruf. Das Mauritshuis beherbergt Spitzenwerke holländischer Meister aus dem Goldenen Jahrhundert. Und das Gemeentemuseum verdankt seine Reputation unter anderem seiner umfangreichen Mondriaan-Kollektion.

Wer nach soviel geballter Kultur, mal wieder frische Meeresluft einatmen möchte, der sollte den Norden des Landes ansteuern. Dort findet man nicht nur gepflegte Strände, sondern auch die höchsten Dünen. Eine davon ragt bis an den Rand von Callantsoog, einem pittoresken Ort, der bereits auf eine tausendjährige Geschichte zurückblicken kann. Ursprünglich bestand dieses Fischerdorf aus einer kleinen Insel im Wattenmeer, doch eine zerstörerische Flut zu Allerheiligen ließ im 16. Jahrhundert nur die Kirchenglocke übrig, die heute vom wiedererbauten Gotteshaus zu hören ist. Die Historie von Callantsoog wird in einem alten, reetgedeckten Bauernhaus namens Tante Jaantje nachgezeichnet. Der älteste Leuchtturm des Landes, der die Seefahrer vor den Gefahren des Ozeans warnen sollte, erhebt sich im benachbarten Seebad Katwijk. Der idyllische und einstige Fischerort wurde schon vom Maler Max Liebermann besucht, und auch der aus Amsterdam stammende berühmte Künstler Evert Pieters hat sich von diesem bezaubernden Ort inspirieren lassen. Und von da ist es ja auch nur mehr ein Katzensprung zu den fünf bewohnten, zu den Niederlanden gehörenden Westfriesischen Inseln. Also Inselhüpfer: Auf die Plätze, fertig, los…

Autor: Theo Kurtz/Niederländisches Büro für Tourismus & Convention

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