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Ministerium: Weniger Kohlestrom kann Versorgungssicherheit steigern

Deutschland
15.11.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Berlin (dpa) - Das Abschalten von Kohlekraftwerken kann nach Ansicht der Bundesregierung die Versorgungssicherheit im deutschen Stromnetz steigern. «Der Großteil der Kohlekraftwerke hat heute eine belastende Wirkung auf das Netz», heißt es in einem gemeinsamen Papier des Bundeswirtschaftsministeriums und der Bundesnetzagentur, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Netze seien die größte Herausforderung für die Versorgungssicherheit.

Im Vergleich dazu stelle sich die Situation am Strommarkt «überaus entspannt» dar. Wenn etwa Kraftwerke mit einer Kapazität von sieben Gigawatt stillgelegt würden, stelle eine «Dunkelflaute» ohne Sonne und Wind keine Gefahr dar, heißt es in dem Papier.

Damit stellt das noch SPD-geführte Ministerium sich in den Jamaika-Sondierungen auf die Seite der Grünen und widerlegt Argumente vor allem von FDP und CSU, die im Streit um einen Kohleausstieg mit der Sicherheit der Stromversorgung argumentieren. Bisher wollten Union und FDP die Kohlestrom-Produktion um höchstens fünf Gigawatt drosseln, die Grünen dagegen um acht bis zehn.

Laut Bundeswirtschaftsministerium und Bundesnetzagentur würde Deutschland auch dann noch netto Strom exportieren, wenn 2020 sieben Gigawatt stillgelegt würden. Zwar sei die nationale Leistungsbilanz inzwischen praktisch ohne Aussagekraft, weil der europäische Strommarkt Realität sei. Aber selbst wenn man nur die deutsche Stromproduktion betrachte, gebe es 2023 - nach Vollzug des Atomausstiegs - noch einen Leistungsüberschuss von etwa elf Gigawatt, wenn 2020 sieben Gigawatt stillgelegt würden.

 

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