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Mehr Geld, weniger Gift: Schulze macht Insektenschutz-Vorschläge

Deutschland
10.10.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Berlin (dpa) - Für den Schutz von Bienen und anderen Insekten will Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) künftig mehr Geld bereitstellen und die Regeln fürs Düngen und den Pestizideinsatz verschärfen. Die Eckpunkte des von der großen Koalition geplanten Aktionsprogramms Insektenschutz hat das Kabinett schon verabschiedet. Am Mittwoch begann in Berlin die Debatte über Details. Unter anderem schlägt Schulze vor, den Insektenschutz mit 100 Millionen Euro im Jahr zu fördern. Von dem Geld sollen 25 Millionen Euro zusätzlich in Forschung und Monitoring fließen.

Bis zum 7. November kann jeder die Vorschläge online kommentieren und weitere Anregungen machen. Das Programm muss erneut mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium abgestimmt werden, das etwa für den Ausstieg aus dem Unkrautgift Glyphosat zuständig ist. Im Frühsommer 2019 soll das Kabinett das Programm dann beschließen.

Schulze schlägt unter anderem vor, das Düngen von Ackerstreifen, die an wichtige Insektenlebensräume grenzen, zu verbieten, und in anderen Gebieten das Düngen einzuschränken. In ökologisch besonders schutzbedürftigen Bereichen will das Ministerium Pflanzenschutzmittel verbieten. Damit formuliert es schärfer als in den gemeinsam beschlossenen Eckpunkten. Glyphosat solle nur noch zum Einsatz kommen, «wo und soweit dies absolut nicht anders geht».

Rund 70 Prozent der in Deutschland lebenden Tierarten sind Insekten. Viele von ihnen sind bedroht, als Hauptursache gilt der Verlust von Lebensräumen, etwa durch intensive Landwirtschaft und Bebauung.

 

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