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Mehr Flutopfer in Griechenland

Griechenland
19.11.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Zahl der Flutopfer in Griechenland steigt auf 20 - Große Schäden
Die Zahl der Todesopfer der Überschwemmungen in Griechenland ist am Wochenende auf 20 gestiegen. «Wir suchen noch nach mindestens zwei Vermissten», sagte ein Offizier der Küstenwache am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Seine Kollegen hatten am Samstag - drei Tage nach den schweren Überschwemmungen - im Golf von Elefsina im Westen Athens zwei Leichen entdeckt. Die beiden Männer seien wohl von den Wassermassen erfasst und ins Meer gespült worden. Die Feuerwehr fand am Sonntag eine weitere Leiche im Schlamm in einer Garage nahe Mandra. In der gleichen Garage war am Vortag ein anderer Toter entdeckt worden. Die Ortschaft ist großteils zerstört, wie das Fernsehen zeigte.
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Athen (dpa) - Die Zahl der Todesopfer könnte weiter steigen: Die Feuerwehr befürchtet, dass noch mehr Menschen ums Leben gekommen sein könnten. In der betroffenen Region rund 30 Kilometer westlich von Athen leben seit Jahren zahlreiche nicht registrierte Migranten, die dort als Hilfsarbeiter und in der Landwirtschaft beschäftigt sind.   
Ein kleiner Hund steht am 15.11.2017 in Mandra (Griechenland) auf einer überschwemmten Straße. Schwere Regenfälle haben erhebliche Schäden entlang der Küste im Westen der griechischen Hauptstadt Athen angerichtet und mehrere Menschenleben gefordert.

Wie das Innenministerium am Sonntag mitteilte, seien von rund 800 untersuchten Häusern und Geschäften in den Regionen der Dörfer Mandra und Nea Peramos im Westen Athens 664 schwer beschädigt. Bislang seien jedoch nur ein Viertel der Bauten kontrolliert worden, deren Bewohner Schäden angemeldet haben, teilten die Lokalbehörden mit. In der Katastrophenregion gab es stellenweise am Sonntag noch Probleme mit der Strom- und Wasserversorgung. Zahlreiche Land- und Dorfstraßen waren zum Teil weggespült. 

Experten warnten: Die Katastrophe könnte sich an 300 Regionen Griechenlands zu jeder Zeit wiederholen. Der Grund sei, dass Bäche zugeschüttet und darauf Häuser gebaut wurden, sagte der Geologe, Efthymios Lekkas, dem Athener Nachrichtensender Skai.

Auch am Sonntagvormittag kam es zu starken Regenfällen in West- und Mittelgriechenland. Das Nationale Griechische Wetteramt ging jedoch davon aus, dass das riesige Tief, das die schweren Regenfälle verursachte, nach Osten abziehen wird. Ab Sonntagabend sollen die Regenfälle nachlassen und am Montag wird wieder mit sonnigem Wetter in Griechenland gerechnet. 

 

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