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Magadan

Russland, Magadan
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"Magadan" () ist eine russische Hafenstadt in der Oblast Magadan an zwei Buchten des Ochotskischen Meeres. Sie hat knapp 1. Einwohner (28).

Der im Winter eisfreie Hafen wurde und wird militärisch genutzt. Bis zum Ende der Sowjetunion 1991 war er Sperrgebiet. Heute steht die Stadt Magadan für Touristen offen und auch der militärische Hafen kann von zivilen Schiffen genutzt werden.

Lage

Magadan liegt an der Küste des Ochotskischen Meeres, auf der Landverbindung zwischen dem Festland und der Starizki-Halbinsel (p-ow Starizkogo). Die beiden Ufer der Landverbindung haben die Form von Buchten und heißen Nagajew-Buch (Buchta Nagajewa) und Gernter-Bucht (Buchta Gertnera). Gleichzeitig befindet es sich inmitten eines gebirgigen Umlands.

Geschichte
Straßenbild in Magadan
Magadan entstand 1929 zunächst als Zwangsarbeitslager für Häftlinge, die von Wladiwostok per Schiff eintrafen. In den Folgejahren wurde das Straflager zum Verwaltungszentrum der Region ausgebaut. Gleichzeitig begann man mit dem Bau der Straße zu den 3 km nördlich gelegenen Goldfeldern an der Kolyma.

Ausgedehnte Sumpfgebiete und widrige Baubedingungen führten dazu, dass für diese Strecke tatsächlich eine rund 6 km lange Trasse angelegt wurde. Im Lauf der Jahre wurde die Straße bis ins 17 km entfernte Jakutsk erweitert. Magadan erhielt im Jahr 1939 die Stadtrechte und diente bis in die 195er-Jahre hinein vor allem als Durchgangslager für die im Hinterland befindlichen Gulags der Stalinzeit.

Gegenwärtig hat Magadan etwa 1. Einwohner. Anfang der 199er-Jahre, in den Blütezeiten der Stadt als militärischer Hafen, waren es noch über 15. Einwohner. Aufgrund der erheblichen Reduzierung militärischer Einrichtungen nimmt die Zahl der Bevölkerung seitdem stetig ab.

Einwohnerentwicklung
*1939: 27.
*1959: 62.2
*197: 92.
*1979: 121.
*1989: 151.652
*22: 99.399
*27: 99.626

Wirtschaft & Verkeh

In der Stadt werden Bergbauausrüstungen hergestellt. Ferner bestehen Fischverarbeitungs-, Maschinenbau- und Metallverarbeitungsbetriebe. Der für Nordostrussland bedeutende Seehafen ist ganzjährig schiffbar. Daneben verfügt Magadan über den internationalen Flughafen Sokol. Die Stadt ist über die Magistrale Nr. 56 mit dem übrigen Russland verbunden. Hierbei ist der Abschnitt von Jakutsk bis Magadan (die "Trasse Kolyma) auf weiten Strecken nur mit geländegängigen Fahrzeugen befahrbar, da viele Brücken fehlen.

Politik

Der jetzige Bürgermeister der Stadt Magadan, Wladimir Petschony, wurde am 1. Oktober 24 in sein Amt gewählt.

Weiterführende Bildungseinrichtungen

Römisch-katholische Christi-Geburtskirche in Magadan
*Filiale der Staatlichen Technischen Universität Chabarowsk
*Filiale der Staatlichen Juristischen Akademie Moskau
*Nordöstliche Staatliche Universität (Северо-Восточный государственный университет)
*Institut der biologischen Probleme des Nordens
*Institut zur Forschung der Unterwasserwelt

Söhne und Töchter der Stadt

*Dmitri Gennadjewitsch Ipatow (* 1984), Skispringer
*Jelena Walerjewna Välbe (* 1968), Skilangläuferin
*Pawel Wladimirowitsch Winogradow (* 1953), Raumfahrer


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 18.04.2021 13:33 von den Wikipedia-Autoren.
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