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„Madrid es un horror“!

Deutschland
Von Jürgen Herda   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Schrecklich schön: So dürfen nur Madridelen von ihrer Geliebten sprechen
"Was geht in Madrid vor, General?“, fragte vor 70 Jahren Spaniens republikanischer Premierminister Juan Negrín. Den Anfang vom Ende der Republik markierte ausgerechnet ein Putsch von Links: General Segismundo Casado trieb am 6. März 1939 den letzten demokratischen Regierungschef ins Pariser Exil und ebnete den vorrückenden Franco-Truppen den Weg. „No pasarán!“, „kein Durchkommen“, der Schlachtruf der Internationalen Brigade verstummte, am 19. Mai 1939 feierten die Faschisten mit einer bombastischen Siegesfeier den Beginn einer jahrzehntelangen Herrschaft. Wenn die Madridelen heute davon sprechen, dass „Madrid schrecklich“ ist, meinen sie freilich nicht den Terror des Regimes, der mehr als 200.000 Menschen das Leben kostete. Ganz im Gegenteil: Es ist der versiegende Lärm der Freiheit, den die Hauptstädter seither möglichst lautstark Tag und Nacht verteidigen.
Galerie
Spaniens Wahrzeichen: Ritter von der traurigen Gestalt Don Quijote und sein Schildknappe Sancho Pansa.
Noch kurz vor Francisco Francos Tod am 20. November 1975, griffen die „Grauen“, wie die Geheimpolizisten des Diktators genannt wurden, Jugendliche auf, die gegen das nächtliche Ausgehverbot verstoßen oder sich gar in aller Öffentlichkeit einen flüchtigen Kuss auf die Wange gegeben hatten. Seither scheinen die 3,3 Millionen Madrileños – mit den Vororten sind es etwa sechs Millionen – die braunen Geister möglichst nachhaltig dadurch austreiben zu wollen, dass sie mit den Worten des republikanischen Mitstreiters Ernest Hemingway ein ständiges „Fest fürs Leben“ feiern – Tag und Nacht.

Die Stadt am kleinen, braunen Gebirgsfluss Manzanares, 667 Meter hoch an „gesunden Hügeln“ gelegen – so beschrieben die arabischen Gründer 852 die Umgebung „magerit“ ihrer maurischen Burg an der Stelle, wo heute der Königspalast steht – hält nicht viel von der Liebe auf den ersten Blick: Kein atemberaubendes Panorama von einem höher gelegenen Bellevue, keine mächtige Silhouette vor Flusslandschaft, nicht einmal ein eindeutiges Wahrzeichen erfreut die Stadtmarketing-Experten. Das Städtchen mit einst 20 000 Einwohnern in der Mitte Kastiliens im Zentrum Spaniens übernahm die uneingeschränkte Herrschaft über die iberische Halbinsel erst, als Filipe II., Sohn des Habsburger Kaisers Karl V., den Hof 1561 nach Madrid verlegte.

Der Aufstieg der jungen Hauptstadt verläuft indirekt proportional zum Abstieg des spanischen Weltreiches: 1588 vernichten die Engländer die Spanische Armada, was aber die kunstsinnigen Madridelen nicht daran hindert, ein goldenes Zeitalter einzuläuten: Calderón, Cervantes, Lope de Vega. Vélazquez und später Goya begründeten den Ruhm der spanischen Metropole. Filipe III. verpasste der Stadt 1617 mit der Plaza Mayor das dazu passende, großstädtische Gesicht. Unter Carlos III. erfolgt 1759-1788 ein spätbarocker und frühklassizistischer Umbau, der viele Straßenzüge noch heute dominiert.
Venus mit Spiegel vom Meister des Goldenen Zeitalters Diego Velázquez.

Wer ein älteres Madrid kennen lernen möchte, beginnt seine Expedition im versteckten Herzen rund um das mittelalterliche Dreieck der Plaza de Cruz Verde, der Plaza de la Paja und der Plaza de San Andrés zu Füßen der barocken Kirche San Andrés. Die spätgotische Capilla del Obispo (1535 vollendet), die ursprünglich ebenfalls gotische Capilla de San Isidro (mit Museum und dem Brunnen im Hof des alten Konvent, an dem der Hl. Isidor ein Wunder bewirkt haben soll) sowie der Palacio de Vargas gruppieren sich seit der Altstadtsanierung zu einem der schönsten historischen Ensembles. Anstelle eines grünen Kreuzes wie einst schmückt die Plaza de Cruz Verde heute ein Brunnen mit Diana-Statue, die uns den Weg in die Calle de Segovia weist.

Hier endlich finden wir, worauf wir jenseits unseres kunsthistorischen Hungers am meisten Appetit verspüren: Zahllose Tapa-Bars und Restaurants (Café del Nuncio) verheißen uns schweißgebadeten und fußlahmen Kulturpilgern die berüchtigte „buena vida“ der Einheimischen, die freilich wenig mit der imaginierten „dolce vita“ der Südländer zu tun hat – hektisch wie im Bienenstock umschwirren die Kenner in den Delikatessenstöcken zwischen Cave Baja (etwa die Posada de la Villa, El Schotis, Los Huevos de Lucio) Calle Almendro (Almendro 13) und Plaza de la Paja die Tresen mit den begehrten Happen. Nun ist guter Rat zwar nicht teuer, aber andererseits nicht ganz leicht zu erhaschen, wandern doch die wirklichen Geheimtipps von Insider-Mund zu Vertrautem-Ohr und kaum, dass sich eine Bar etabliert hat, zieht die Karawane schon wieder weiter. Es hilft ja nichts, da werden wir uns selbst durch die vielen unbekannten Tapas beißen müssen: Die Qual der Wahl muss der Testant, wenn’s mit der Sprache hapert, rein visuell zwischen Tomatensalat in Senfdressing, morcilla de Burgos (Blutwurst), Manchego-Käse, Ibérico-Schinken, huevos con jamón, cecina (luftgetrocknetes Rindfleisch), rebanada (Toast), gambas al ajillo (Knoblauch-Scampi), mejilones (Miesmuscheln gerne mit Béchamelsauce), boquerones (Sardellen), cordero (Lamm), bonito (weißer Tunfisch) etc. pp treffen.
Ein kleines Appetithäppchen für zwischendurch.

Tapparazzis
Natürlich, dem spanophilen Besucher muss man nichts mehr über den wichtigsten Lockstoff jeder guten Bar erzählen – schließlich hat sich in jeder größeren deutschen Stadt inzwischen eine Tapas-Bar etabliert. Für die, die dennoch im Dunklen tappen, eine kurze Typologie des „Tapeo“, der Kunstfertigkeit, eine freundliche Zugabe zur geheimen Hauptsache aufzuwerten. Als wir einst, es muss vor Jahrhunderten gewesen sein, mit dem Rad Spanien kreuzten, ernährten wir uns mit kleinem Budget ausschließlich von Bier und Tapas. Das geht so: Man bestelle sich eine cerveza, wähle die eine Tapa gratis und gebe Acht, nicht gerade das Hirn in Paprikasoße zu erwischen. Und schon geht’s weiter in die nächste Bar und am Ende der Straße, dort wo die vida noch lebenswert ist, ist sicher noch eine Kneipe und wenn wir klug waren, haben wir auf dieser Tour den Faden der Ariadne ausgerollt, um nach der Sperrstunde, die in Madrid bekanntlich auf sich warten lässt, zu unseren Rädern zielsicher zurückzuwanken. Dieser Weg wird kein leichter sein, er ist unterbrochen von zahlreichen Barphilosophen – „Soy Español – und du?“ – und endet mit einer verkehrspolitisch nicht ganz korrekten Schlangenfahrt zum nächstbesten Schlafplatz. Der historischen Vollständigkeit halber sei erwähnt: Die Unterlage war ebenso wie die Decke eine Holzpalette vor einem Supermarkt in einer Trabantenstadt, um drei Uhr sangen uns nicht Dulcinea sondern einige Wildhunde und die steife Prise der Madrider Hochebene ein Ständchen und um 5 Uhr erbarmte sich ein Wachmann und kontrollierte die Pässe – damals gab es so etwas noch – in seinem warmen Dienstzimmer.

Wissen Sie, wo man seinen Rioja-Kater nach einer langen Tapa-Tour am gediegensten pflegt? In einem der unzähligen, herrlich ruhigen Museen der Stadt, wo die stechende Sonne mit ihrem höhnischen Grinsen weder das empfindliche Auge noch die pochenden vorderen Stirnlappen beleidigt. Beginnen wir doch im stillen Stadtmuseum, dem Museo de la Ciudad (Calle Principe de Vergara 140, Metro M9: Cruz del Rayo) am nordöstlichen Stadtrand, wo obendrein der Eintritt geschenkt ist, und verschaffen uns auf nur drei Stockwerken einen Überblick über die Stadtgeschichte und die Sehenswürdigkeiten – die übersichtlichen Modelle erleichtern den Stadtspaziergang ungemein. Ich bin ohnehin der Überzeugung, dass Stadtmuseen für Anfänger immer mehr hergeben, als stundenlange Märsche ohne Kompass durch Asphaltwüsten – sie sind nachgeradezu die Voraussetzung für diese, denn nur mit durch sie geschärftem Blick identifiziert das ungeübte Auge die Besonderheiten der Stadtlandschaft, erinnert, dass hier die Araber, dort die Habsburger zu Werke gingen, hie die Republikaner das rote Madrid verteidigten, da die Faschisten es eroberten. Mit Migräne freilich ist es ein Naturgesetz: Nichts ist erholsamer für einen komatösen Touristenschädel als ein unprätentiöses Stadtmuseum, dessen Kulturbegriff auch die Geschichte der einfachen Menschen, der Originale und Komiker umfasst.
Innenraum von Colegiata de San Isidro.

Das gelernte Wissen vom späten Vormittag will jetzt natürlich angewandt sein. Gestärkt mit einigen Cafés con leche brechen wir ins monumentale Madrid auf. Hier, im Auge des spanisch-habsburgerischen Imperiums, wurde Madrid im 16. Jahrhundert zur Hauptstadt hochgerüstet. In den Straßen und Gassen um die Plaza Mayor, wo Felipe II. stolz auf seinem Bronze-Ross thront, drängen sich die Paläste des alten Adels und die Klöster der mächtigen Orden: der Palacio de la Santa Cruz in der Calle de Gerona von Gómez de Mora etwa, heute Sitz des Außenministeriums, der Palacio del Ducque de Rivas (an der Ecke zur gleichnamigen Straße) oder die Iglesia de San Isidro mit Gebeinen des Stadtheiligen auf der Plaza Seovia Nueva. Die Calle de Toledo begründete den Charme des Handwerkerviertels La Latina mit dessen geschäftigem Treiben. Vom Viaducto auf der Plaza Mayor herab gelingen die schönsten Aufnahmen dieses folkloristischen Quartiers und der angrenzenden Morerá, dem maurischen Madrid. Die letzten Reste der Muralla Árabe, der arabischen Stadtmauer, entdeckt man auf dem Weg von der Cuesta de la Vega zum Nordportal der Kathedrale. Auf der Plaza de San Miguel freuen wir uns über die Jugendstilarchitektur der Mercado de San Miguel mit den Materialien des 20. Jahrhunderts, Glas und Eisen. Die schlichte Iglesia del Corpus Christi auf der Plaza del Conde de Miranda ist Konventskirche der Hieronymitenschwestern.


Madrid ist auch eine Fusion eigenständiger Stadtviertel, welche eingefleischte Kiezbewohner nur verlassen, wenn es unbedingt sein muss. Der natürliche Ausgangspunkt einer Tour de barros, einer Erkundung dieser autonomen Kleinstädte, ist die Puerta del Sol mit ihrem berühmten Null-Punkt: Alle Straßen Spaniens laufen auf ihn zu. Die touristisch interessantesten barrios gruppieren sich alle um die Puerta del Sol: Sol, Huertas, La Latina, Chueca, Malasana, etwas südlich davon Lavapies und im Norden das Studentenviertel Moncola/Argüelles.

  • Sol rund um die Puerta de Sol und das südliche Huertas sind beinahe zu einer Einheit verschmolzen. Typische spanische Bars hier im Herzen der Stadt werden von den Madrileños und den Touristen gleichermaßen bevölkert.
  • Südwestlich davon versprüht La Latina mit ihrem engen Gassengewirr pittoresken Altstadtcharme. Sonntags tobt auf dem Rastro, dem wohl größten Markt der iberischen Halbinsel, der spanische Stier. La Latina selbst setzt sich aus den Stadtteilen Los Cármenes, Puerta del Ángel, Lucero, Aluche, Las Águilas, Campamento, Cuatro und Vientos zusammen.
  • Lavapies ist ein multikultureller barrio, in dem sich der Lebensstil der Einheimischen mit dem der Afrikaner, Sinti sowie Straßenkünstler aller Provenienz kreuzt. Arabische und indische Restaurants dominieren die Gastronomie um den Hauptplatz vor Lavapies.
  • Die großen Boulevards benannt nach Salamanca, Velazquez, Serrano und Goya werden von reichen Madreliños bewohnt und sind mit teuren Designerläden bestückt.
  • Die Achse von der Calle Fuencarral bis zu Malasaña orientiert sich mit seiner Mischung aus alternativen und hippen Bars, Restaurants und Shops am coolen Londoner Lifestyle.
  • Chueca ist das berüchtigte Schwulen- und Lesbenzentrum der Stadt, die vor allem nachts die Plaza de Chueca in eine Partyzone verwandeln.
  • Argüelles und Moncloa neben der „Ciudad Universitaria“ haben sich zur Studentenhochburg entwickelt. Diskotheken, Bars und Clubs aller Geschmacksrichtungen haben sich hier angesiedelt. Ganz in der Nähe befinden sich der Parque del Oeste und das Museo de America.
  • Das elegante „Madrid de las Austrias“ beherbergt die archetektonischen Spuren der Habsburger.

Dieser Artikel ist Teil der Tour "Tour Metropolis"
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