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Livorno

Italien, Livorno
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"Livorno" (Bezeichnung im Dialekt vor Ort: LigornoEdward Hutton: "Florence and the cities of northern Tuscany". Methuen & Co., London 1908, S. 9, Fußnote 1.) ist die Hauptstadt der gleichnamigen italienischen Provinz Livorno (Abk. LI) in der Region Toskana. Die am Tyrrhenischen Meer gelegene Stadt hat 160.649 Einwohner (Stand am 31. Mai 2005) und besitzt einen der größten italienischen Häfen. Im englischen Sprachraum ist Livorno unter dem Namen Leghorn bekannt.

Geografie

Steilküste zwischen Livorno und Quercianella

Livorno liegt in der Küstenebene südlich der Mündung des Flusses Arno, ca. 20 km südwestlich von Pisa. Im Norden und Osten grenzt Livorno an die Gemeinden Pisa und Collesalvetti, im Süden, wo die Hügel der "Colline livornesi" und eine felsige Steilküste beginnen, an Rosignano Marittimo. Zur Gemeinde Livorno gehört auch der kleine Ferienort "Quercianella" und die Insel Gorgona.

Geschichte

Die Anfänge

Eine erste militärische Ansiedlung in der Nähe des heutigen Hafens stammt aus römischer Zeit. Die alten Namen des Ortes ("Liburna", "Liorna", "Livorna") leiten sich wahrscheinlich von dem römischen Kriegsschifftyp Liburne ab.
Livorno wurde 1017 erstmals erwähnt, und gehörte die nächsten Jahrhunderte zur Seerepublik Pisa. In dieser Zeit war der Ort ein kleines Fischerdorf und Vorposten zur Verteidigung des Pisaner Hafens ("Porto Pisano"). Durch dessen allmähliche Versandung wurde Livorno dann immer bedeutender. Der Ort wurde mehrfach bei kriegerischen Ereignissen zerstört, so 1284 von den Genuesern nach dem Sieg über die Pisaner in der Seeschlacht bei Meloria, einer kleinen Insel vor der Stadt.

Als der französische König 1405 Pisa an die Florentiner verkaufte, behielt er zunächst Livorno, verkaufte es dann aber 1407 für 26000 Dukaten an die Genueser, die es wiederum 1421 an Florenz weiterverkauften.

Livorno und die Medici

Die Florentiner, für die Livorno einen wichtigen Zugangspunkt zum Meer darstellte, begannen mit dem Ausbau des Hafens. Zwischen 1518 und 1534 entstanden, nach Auftrag des Kardinals und späteren Papstes Giulio de Medici und Plänen von Antonio da Sangallo das Hafenbecken "Darsena Vecchia" und die Festung "Fortezza Vecchia".

Livorno selbst blieb jedoch unbedeutend, der Ort hatte 1551 gerade einmal 749 Einwohner. Die Küstenregion am nördlichen Ende der Maremma war relativ unwirtlich, denn es gab noch Sumpfgelände und es herrschete die Malaria. Vorzugsweise Strafgefangene wurden nach Livorno verfrachtet.

Historische Karte von Livorno (17. Jahrhundert)

Unter den Großherzögen Cosimo I. und Francesco I. wurde der Ort ab 1571 als "ideale Stadt" angelegt. Beauftragt mit der Planung waren bekannte Architekten der Zeit wie Bernardo Buontalenti und Alessandro Pieroni. Das Resultat war eine Stadt mit rechtwinklig orientierten Straßen, umgeben von einer sechseckigen Wallanlage und Wassergräben. Die Sümpfe im Umland wurden trocken gelegt und zwischen Livorno und Pisa ein schiffbarer Kanal gebaut. Zur Verteidigung der Küste vor Piratenüberfällen der Korsaren wurde der Stephansorden gegründet, und dessen Flotte in Livorno stationiert.

Die "Leggi Livornine"

Zwischen 1590 und 1603 wurden die "Leggi Livornine" erlassen, auch "Costituzione Livornina” genannt. Diese Gesetze sahen Immunität, Privilegien und Freiheiten für Händler jeglicher Herkunft vor, vor allem aber garantierten sie Glaubensfreiheit. Durch dieses Toleranzedikt wurde Livorno mit der Zeit durch Ansiedlung verschiedenster Bevölkerungsgruppen zu einer kosmopolitischen und multireligiösen Stadt. Jede Gruppe legte eigene Kultstätten an und organisierte sich in Interessenvertretungen, den so genannten „nazioni“, von denen es insgesamt neun gab: Juden, Griechen, Engländer, Deutsche (inklusive Niederländer), Franzosen, Syrische Maroniten, Armenier, Moslems und Waldenser. Die aus Spanien und Portugal stammenden sephardischen Juden mussten in Livorno nicht, wie an anderen Orten in Europa, in einem Ghetto leben.

Vom 17. Jh. bis zur Gegenwart
Im Ersten Englisch-Niederländischen Krieg ankerte in Livorno 1652 ein englisches Geschwader und wurde später von niederländischen Schiffen blockiert. In der Seeschlacht bei Elba (September 1652) und der Seeschlacht bei Livorno (März 1653) besiegten die Niederländer die Engländer.

1675 wurde Livorno zu einem Freihafen erklärt. Dadurch erlebte die Stadt eine ca. 200 Jahre andauernde wirtschaftliche Blüte. So wurde Livorno unter anderem bedeutendster Handelsposten der Engländer am Mittelmeer. Neben dem Handel, vor allem mit den Ländern der Levante und des Maghreb, blühte das Handwerk. Livorno war zum Beispiel ein Zentrum des Goldschmiedehandwerks und der Bearbeitung von Korallen. Die Stadt wuchs auch außerhalb der ursprünglichen Festungsanlagen, vor allem in südlicher Richtung. Begünstigt durch das tolerante Klima der Stadt wurde Livorno auch ein Zentrum des Verlagswesens; so wurde hier das Werk "Dei delitti e delle pene" von Cesare Beccaria anonym verlegt (1764), und 1770 der erste Band der italienischen Ausgabe der Encyclopédie gedruckt.

Ab 1830, nach der Besetzung Algiers durch die Franzosen, bricht der Nordafrikahandel ein. Nach dem Anschluss an Italien verliert die Stadt 1865 den Freihafen, was eine weitere drastische Reduzierung des Handels verursacht. Die wirtschaftliche Grundlage der Stadt wird mit der Zeit die Industrie und der Fremdenverkehr: die Stadt wurde, nach englischem Vorbild, zum ersten Seebad Italiens.

1921 wurde die Kommunistische Partei Italiens in Livorno gegründet. Im II. Weltkrieg bombardierte die US-Luftwaffe die Stadt massiv. Die schweren Schäden durch diese Luftangriffe wurden nie wieder ganz behoben. Der Stadtkern wurde in den 1950er Jahren modern wiedererrichtet.

Wirtschaft und Infrastruktur



Livorno besitzt einen der wichtigsten Häfen Italiens. Der nördliche Teil ist Handelshafen, vor allem für Mineralöl, Container und Autos. In dem südlichen Teil, in der Nähe der Altstadt, befindet sich der alte "Porto Mediceo", heute Fährhafen mit Verbindungen nach Korsika, Sardinien, einigen Inseln des Toskanischen Archipels wie Capraia und nach Nordafrika, sowie Anlegepunkt für große Kreuzfahrtschiffe.

Die Stadt hat auch eine lange Tradition im Schiffbau, die Werft "Cantiere Navale Orlando" wurde 1865 gegründet. Das Unternehmen Benetti baut auf dem Gelände heute Mega-Yachten. Im Norden der Stadt befindet sich eine Erdölraffinerie des italienischen Konzerns ENI. Weitere Erwerbszweige sind mechanische Industrie und Autozulieferbetriebe (das Unternehmen Bizzarrini baute in Livorno in den 1960er Jahren auch Autos).

Die von Benedetto Brin gegründete und im Jahre 1881 eröffnete Marineakademie "Accademia Navale" bildet Offiziersanwärter der italienischen Marine aus. Symbol der Akademie ist das Segelschulschiff Amerigo Vespucci.

Der Flughafen Pisa, der wichtigste Flughafen der Toskana, befindet sich 26 Kilometer respektive 25 Autominuten entfernt von Livorno.

Sport

Wichtigster Verein der Stadt ist der Fußballklub AS Livorno, der seine Heimspiele im 1933 errichteten Stadio Armando Picchi austrägt. Andere beliebte Sportarten sind Basketball, Baseball und Fechten (aus Livorno stammen mehrere Fecht-Olympiasieger).

Politik

Livorno gilt als Wiege des italienischen Kommunismus. Hier wurde 1921 die Kommunistische Partei Italiens gegründet. Wenn auch eine traditionelle Hochburg der Mitte-Links Parteien findet heute in Livorno der Kommunismus kaum noch Anhänger. Bürgermeister von Livorno ist seit 2004 Alessandro Cosimi von den Democratici di Sinistra. Bei den Parlamentswahlen 2008 erreichte der Partito Democratico von Walter Veltroni in Livorno einen Stimmenanteil von knapp 55 Prozent, der Popolo della Libertà von Silvio Berlusconi 24,4 Prozent. Die traditionelle Linke musste mit ihrem Wahlbündnis La Sinistra - L’Arcobaleno mit einem Stimmenanteil von nur 5,5 Prozent einen historischen Tiefpunkt hinnehmen, nachdem die im Wahlbündnis zusammengeschlossenen Parteien bei den Parlamentswahlen 2006 zusammengezählt noch auf einen Stimmenanteil von 18,6 Prozent kamen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Stadtbild

Stadtviertel Venezia Nuova

Livorno hat im 2. Weltkrieg einen großen Teil seiner historischen Bausubstanz verloren, dennoch ist die unter den Medici errichtete Stadtanlage noch gut zu erkennen. Die Altstadt ist von dem Festungsgraben "Fosso Reale" umschlossen, und wird durch die mit Arkaden versehene Haupteinkaufsstraße V"ia Grande" geteilt. Das Stadtviertel "Venezia Nuova" (1629 angelegt) besitzt noch viele alte Gebäude (darunter ehemalige Lagerhäuser) und ist von an Venedig erinnernden Kanälen durchzogen. Weiterhin sind Gebäude der Belle Epoque erhalten, vor allem Villen an der Uferpromenade "Viale Italia" in den südlichen Stadtteilen "Ardenza" und "Antignano".

Kirchen und Synagogen

Dom von Livorno
Santuario di Montenero

* "Duomo San Francesco di Assisi" – Der Dom von Livorno liegt im Zentrum der Altstadt an der "Piazza Grande". Er wurde 1594-1606 von Bernardo Buontalenti und Alessandro Pieroni errichtet und im 18. Jh. erweitert. Nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg wurde der Dom nach Originalplänen wieder aufgebaut.
* "Chiesa di San Giovanni Battista" – 1624 von Gianfranceso Cantagallina auf einem Vorgängerbau aus dem 13 Jh. erbaut.
* "Chiesa di Santa Caterina" – Dominikanerkirche im Stadtviertel Venezia Nuova auf achteckigem Grundriss (1720). Deckengemälde "Incoronazione della Vergine" (Marienkrönung) von Giorgio Vasari.
* "Chiesa di San Ferdinando", auch "Chiesa della Crocetta" genannt. Kirche aus dem 18. Jahrhundert, Marmordekorationen von Giovanni Baratta
* "Chiesa della Madonna del Soccorso" – im 19. Jh. errichtete Votivkirche
* "Chiesa di San Jacopo in Acquaviva" – Die Kirche wurde 1666 auf den Resten einer romanischen Augustinerkirche erbaut.
* "Santuario di Montenero" – Die Klosteranlage aus dem 18. Jh. liegt auf einem Hügel oberhalb der Stadt. Sie ist seit dem 14. Jh. Pilgerstätte und beherbergt ein bekanntes Madonnenbild (Schutzheilige der Toskana). Die Kirche beherbergt eine interessante Sammlung von Votivbildern. Vom Vorplatz aus hat man einen schönen Blick auf die Stadt.
* "Synagoge" – Bau aus den 1950er Jahren, als Ersatz für die im 2. Weltkrieg zerstörte alte Synagoge (1603).

Festungsanlagen

* "Fortezza Vecchia" - Festung in der Nähe des alten Medici-Hafens (1521-1534) – Im Zentrum der Festung liegt der "Mastio di Matilde", ein um das Jahr 1077 unter Mathilde von Canossa auf Resten eines Baus aus römischer Zeit errichteter zylindrischer Wachturm. Im 14. Jh. wurde um den Turm eine quadratische Bastion gebaut, die "Quadratura dei Pisani". Um 1534 wurde der heute noch vorhandene fünfeckige Ziegelbau vollendet (Architekt: Antonio da Sangallo der Jüngere), der die vorherigen Bauwerke in sich einschließt. Die Festung wurde im 1943 durch Bombenangriffe stark beschädigt, und dient heute, nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen, kulturellen Veranstaltungen und Konzerten.
* "Fortezza Nuova" (Festung, 1590) – Die Festungsanlage wurde zwischen 1590 und 1600 errichtet. Im Inneren befindet sich heute eine Parkanlage.


Bild:Livorno-Fortezzavecchia2.JPG|Fortezza Vecchia
Bild:Livorno-Fortezzanuova3.JPG|Fortezza Nuova


Sonstige Bauwerke und Sehenswürdigkeiten

* "Monumento ai quattro Mori" – Das "Denkmal der 4 Mohren" ist das Wahrzeichen der Stadt. Es besteht aus einer steinernen Staue des Großherzogs Ferdinand I. (1595, von Giovanni Bandini) und vier Bronzefiguren, die gefangene Piraten in Ketten darstellen (1623 – 1626, von Pietro Tacca).
* "Torre del Marzocco" - Turm auf achteckigem Grundriss in Hafennähe, der 1439 von den Florentinern als Zeichen ihrer neuen Macht erbaut wurde.
* "Teatro Goldoni" – Städtisches Theater (1843 -1847).
* "Cisternone" - Im neoklassizistischen Stil errichteter Wasserspeicher (1828, wichtigstes Bauwerk des Architekten Pasquale Poccianti)
* "Terrazza Mascagni" – Meeresterasse an der Uferstraße "Viale Italia" (1928 als "Terrazza Ciano" angelegt).
* "Mercato Centrale" – große Markthalle im Stadtzentrum, 1894 errichtet.


Bild:Livorno, Monumento dei quattro mori a Ferdinando II (1626) - Foto Giovanni Dall"Orto, 13-4-2006 01.jpg|Denkmal "Quattro Mori"
Bild:Livorno-Terrazza Mascagni.JPG|Terrazza Mascagni


Museen

* "Museo Civico G. Fattori" – Das Museum in der "Villa Mimbelli" (1865) beherbergt eine bedeutende Kunstsammlung mit Werken der Macchiaioli.
* "Museo Ebraico Yeshivà Marini" – Jüdisches Museum, Kultgegenstände aus der im 2. Weltkrieg zerstörten alten Synagoge.
* "Museo Mascagnano" - Museum mit Zeugnissen aus dem Leben des Komponisten Pietro Mascagni.
* "Museo Provinciale di Storia Naturale del Mediterraneo" - Naturkundemuseum
* "Acquario Comunale Diacinto Cestoni" – Meeresaquarium, zur Zeit (2006) wegen Umbaus geschlossen.

Regelmäßige Veranstaltungen

Effetto Venezia

* "Fiera di Sant"Antonino" – Stadtteilfest (um den 13. Juni)
* "Effetto Venezia" – Ein großes Stadtfest mit kulturellen Veranstaltungen, das alljährlich Ende Juli - Anfang August im Viertel "Venezia Nuova" stattfindet.
* Ruderwettbewerbe im Sommer, die zwischen Booten der einzelnen Stadtviertel ausgetragen werden: "Coppa Risi"atori" (zweiter Junisonntag) - "Coppa Barontini" (letzter Junisonntag) - "Palio Marinaro" (zweiter Julisonntag)

Städtepartnerschaften

Livorno unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:

* 25px Bat Jam, Israel, seit 1961
* 25px Noworossijsk, Russland

Kulinarische Spezialitäten

Die Küche der Stadt Livorno bietet vor allem Fischgerichte. Sie ist auch von den verschiedenen Bevölkerungsgruppen beeinflusst worden, die sich in der Stadt vermischten. Bekanntestes Gericht ist der Fischeintopf Cacciucco. Weiter Spezialitäten sind "Bordatino" (Gemüseeintopf mit Polenta), "Riso al nero di seppia" (Schwarzer Risotto mit Sepien), "Baccalà" und "Stoccafisso" (Stockfisch). "Triglie alla Livornese" sind Rotbarben in einer mit Peperoncino gewürzten Tomatensauce. Eine beliebte Zwischenmahlzeit ist die "Torta di Ceci", die wie Pizza verkauft wird. Die "Roschette" (Kringelgebäck) waren ursprünglich ein jüdisches Passahgericht. Eine weitere typische Spezialität der Stadt ist der "Ponce alla Livornese", ein starker Kaffee mit Rum.

Söhne und Töchter der Stadt

* David Balleri, italienischer Fußballspieler
* Giotto Bizzarrini, Autokonstrukteur
* Ranieri de’ Calzabigi, italienischer Dichter
* Giuseppe Cambini, italienischer Komponist
* Alfredo Cappellini, piemontesischer und italienischer Marineoffizier.
* Federico Caprilli, italienischer Rittmeister
* Giorgio Caproni, Schriftsteller
* Carlo Azeglio Ciampi, 10. Staatspräsident Italiens
* Vittorio Matteo Corcos, Porträtmaler
* Galeazzo Ciano Graf von Cortellazzo, italienischer Politiker
* Carlo Còccioli, Schriftsteller
* Antonio Corazzi, Architekt
* Federigo Enriques, Mathematiker
* Giovanni Fattori, italienischer Maler
* Félicie de Fauveau, französische Bildhauerin
* Oscar Ghiglia, italienischer Maler
* Oscar Ghiglia, italienischer Gitarrist
* Francesco Domenico Guerrazzi, italienischer Schriftsteller und Politiker
* Aurelio Lampredi, Konstrukteur von Automobil- und Flugzeugmotoren
* Alessandro Lucarelli, italienischer Fußballspieler
* Cristiano Lucarelli, italienischer Fußballspieler
* Gustavo Marzi, Florett- und Säbelfechter
* Pietro Mascagni, Opernkomponist (Cavalleria Rusticana)
* Guglielmo Micheli, italienischer Maler
* Francesco Mimbelli, italienischer Marineoffizier
* Amedeo Modigliani, Maler und Bildhauer
* Aldo Montano, Säbelfechter
* Moses Montefiore, britischer Unternehmer und Philanthrop
* Fabrizio Mori, italienischer Leichtathlet
* Aldo Nadi, Säbel- und Florettfechter
* Nedo Nadi, Säbel- und Florettfechter
* Pietro Nardini, Komponist und Geiger
* Franco Nenci, Boxer
* Armando Picchi, italienischer Fußballnationalspieler
* Giulia Quintavalle, Judoka
* Ernesto Rossi, italienischer Schauspieler
* Elio Toaff, emeritierter Oberrabbiner von Rom.
* Filippo Volandri, Tennisspieler

Sonstiges

* Den Einwohnern von Livorno wird eine gewisse Freundlichkeit und Toleranz nachgesagt, was sicherlich auf die multikulturelle Vergangenheit der Stadt zurückzuführen ist. In ganz Italien berühmt-berüchtigt ist die "linguaccia livornese" (sinngemäß "böse Zunge"), die selten ein Blatt vor den Mund nimmt. Ausdruck dieser Haltung ist vor allem die überregional bekannte satirische Zeitschrift "Il Vernacoliere".

* Nach dem englischen Namen der Stadt (Leghorn) ist auch eine bekannte Hühnerrasse benannt.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 18.04.2021 14:19 von den Wikipedia-Autoren.
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