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Levice

Slowakei, Levice
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"Levice" (deutsch "Lewenz", älter auch "Lebentz" sowie "Levencz", ungarisch "Léva") ist eine Stadt in der Westslowakei und gibt dem gleichnamigen Bezirk den Namen.

Lage
Die Stadt liegt im offenen hügeligen Gelände des nördlichen Donautieflands und ist ein Wirtschaftszentrum der Region.
Blick auf die Stadt


Geschichte
Die Ortschaft wurde 1156 als "Leua" zum ersten Mal schriftlich erwähnt und war von 1321 bis 1580 Sitz der Verwaltung des Komitats Barsch.

Bis 1918 gehörte die Stadt zum Königreich Ungarn und kam dann zur neu entstandenen Tschechoslowakei. Durch den Ersten Wiener Schiedsspruch kam sie von 1938 bis 1945 kurzzeitig wieder zu Ungarn.

Sehenswürdigkeiten
* Burg Lewenz aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts
* katholische Josefskirche, aus dem 17. Jahrhundert
* katholische Pfarrkirche, klassizistisch 1773-1780 erbaut
* reformierte und evangelische Kirche (18. und 19. Jahrhundert)
* Synagoge, im romanisch-klassizistischem Stil, 1857 erbaut
Burg Lewenz


Gliederung
Das Stadtgebiet ist in 9 Katastralgebiete ("Čankov", "Géňa", "Horša", "Kalinčiakovo", "Krížny Vrch", "Ladislavov Dvor", "Levice", "Malý Kiar", "Nixbrod") eingeteilt, die Stadt selber besteht aus den 4 Stadtteilen "Čankov" (1986 eingemeindet), "Horša" (1986 eingemeindet), "Kalinčiakovo" (1976 eingemeindet) und "Malý Kiar" (1976 eingemeindet).

Partnerstadt
* Ruda Śląska (Polen) abgerufen am 10. September 2009
Söhne und Töchter der Stadt
* Alexander Markus Beschorner, (1823-1896), Bestattungsunternehmer
* Ivan Čiernik, * 30. Oktober 1977, slowakischer Eishockeyspieler
* Lajos Grendel, * 6. April 1948, bekanntester ungarischer Schriftsteller in der Slowakei
* Kálmán Kittenberger, * 10. Oktober 1881, ungarischer Afrika-Forscher
* Pál Kadosa, (1903-1983), ungarischer Komponist

Siehe auch
*Liste der Städte in der Slowakei


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 24.05.2018 10:24 von den Wikipedia-Autoren.
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