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Lassen Sie’s lieber bleiben!

Europa
Von Jürgen Herda   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
So kommen Sie in Tschechien prima zurecht!
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Autodiebe unnötig in Versuchung führen

Möchten Sie hauptsächlich nach Prag, sollten Sie auf das Auto verzichten. Es passiert zu leicht, dass es aufgebrochen oder geklaut wird. Der innerstädtische Stop-and-go-Verkehr lädt außerdem nicht gerade zu Citytouren ein. Mit Metro, Tram und Bus kommen Sie Tag und Nacht preiswert an jeden gewünschten Ort. Anders sieht die Situation in Kleinstädten aus. Dort können Sie die meist bewachten zentralen Parkplätze in der Innenstadt ansteuern. Auf alle Fälle empfiehlt sich zur Abschreckung eine mechanische Wegfahrsperre.

Deutsch sprechen auf Teufel komm raus


Versuchen Sie, sich ein paar tschechische Höflichkeitsfloskeln zu merken, und setzen Sie bei Bestellungen in der Kneipe nicht voraus, dass dort alle Deutsch verstehen. In einem Lokal an Ihrem Heimatort würde man auch etwas pikiert dreinschauen, wenn Tschechen dort in ihrer Sprache einfach drauflosplaudern würden.

Geld tauschen mit Wahnsinnsgebühren

Gehen Sie zum Geldtauschen in eine Bank, oder nutzen Sie (mit ec-Karte und Geheimzahl) die zahlreich vorhandenen Geldautomaten, statt sich in Wechselstuben Wahnsinnsgebühren abknöpfen zu lassen. Und kommen Sie auf gar keinen Fall in Versuchung, auf der Straße schwarz zu tauschen. Bei freien Wechselkursen kann man logischerweise nur mit Zeitungsschnipseln Gewinne verbuchen.

Taxiabenteurern auf den Leim gehen

Steigen Sie in Prag nicht in ein x-beliebiges Taxi. Die Standgebühren im Zentrum sind oft so hoch, dass die Fahrer ihr Gehalt durch überhöhte Preise aufbessern wollen. Bestellen Sie stattdessen lieber (auf Englisch) einen Wagen der seriösen Firma AAA (Tel. +420 140 14). Eine Fahrt vom Bahnhof zur Karlsbrücke kostet ca. 100 Kronen.

Das Wort »Tschechei« in den Mund nehmen


Auf eins sollten Sie unbedingt achten: Als Landesbezeichnung hat sich der Begriff »Tschechien« durchgesetzt. Die Bezeichnung »Tschechei«, die im Dritten Reich, aber auch in der DDR geläufig war, bringt man in Tschechien mit der nationalsozialistischen Besatzungszeit in Verbindung, weshalb es schon eine Frage der Höflichkeit Ihrem Gastland gegenüber ist, diese Bezeichnung zu vermeiden.

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