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Koroljow

Russland, Koroljow
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"Koroljow" () ist eine russische Großstadt rund 20 Kilometer nordöstlich von Moskau. Mit rund 173.600 Einwohnern (Stand 2007) ist sie eine der größten Städte innerhalb der Oblast Moskau. Sie ist benannt nach dem Raketenkonstrukteur Sergei Koroljow.

Geografie
Koroljow liegt etwa 10 km von der nordöstlichen Stadtgrenze Moskaus entfernt und ist vom Moskauer Stadtgebiet vorwiegend durch die Wälder des Nationalparks Lossiny Ostrow getrennt. Da ein Teil hiervon verwaltungstechnisch zu Koroljow gehört, machen Waldflächen insgesamt rund die Hälfte des Stadtgebietes Koroljows aus.

Unmittelbar an Koroljow grenzen die Städte Mytischtschi und Jubileiny an, die mit ihm einen der größten Ballungsgebiete des Moskauer Umlandes bilden. Weitere benachbarte Städte – jeweils etwa 10 bis 20 km von Koroljow entfernt – sind Iwantejewka, Puschkino, Schtscholkowo und Balaschicha.

Geschichte
Als Rakete stilisiertes Ortseinfahrtszeichen von Koroljow
Kontrollzentrum der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos in Koroljow
Die heutige Stadt Koroljow bildete sich an der Stelle der Siedlung "Podlipki" (Подлипки), die ab Ende des 19. Jahrhunderts, nach der Verlegung einer Eisenbahnlinie von Moskau bis hierher, vor allem als Datschensiedlung entstand. 1918 wurde in die Nähe hiervon eine Artilleriefabrik aus Sankt Petersburg verlegt, damit deren Produktion trotz des Bürgerkrieges weiterlaufen konnte. In den nächsten Jahren entstand bei dieser Fabrik eine Arbeitersiedlung, die 1928 den Namen "Kalininski" (Калининский) zu Ehren des Politikers Michail Kalinin erhielt. 1938 bekam die Siedlung den Stadtstatus und wurde seither "Kaliningrad" (Калининград), also „Kalinin-Stadt“, genannt. Seit 1945 wurde dieser Name meistens mit dem Zusatz „in der Oblast Moskau“ versehen, um Verwechselungen mit Kaliningrad im ehemaligen Ostpreußen, das nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs diesen Namen erhielt, auszuschließen.

War Koroljow vor dem Krieg vor allem für seine Artillerieproduktion bekannt, beschloss der Ministerrat der UdSSR im Jahre 1946, dort Forschungseinrichtungen im Bereich der Raketenkonstruktion anzusiedeln. So wurden dort in den 1940er- und 1950er-Jahren mehrere Forschungsinstitute und Fabriken der Raumfahrtindustrie aufgebaut. Auch wurde die Stadt in der Nachkriegszeit durch Eingemeindungen umliegender Orte stark erweitert; allerdings wurde 1992 die vormals zu Koroljow gehörende Ortschaft Jubileiny als eigenständige Stadt ausgegliedert.

1996 erhielt die Stadt ihren heutigen Namen nach dem Raketenkonstrukteur Sergei Koroljow, der seit 1946 hier geforscht und die Stadt vielfach mitgeprägt hatte.

Wirtschaft und Verkehr
Bahnhof Bolschewo in Koroljow
Bis heute gilt Koroljow als ein Zentrum der russischen Raumfahrt. In der Stadt befindet sich das Kontrollzentrum, von dem aus unter anderem die Flüge der Weltraumstation Mir überwacht wurden. Daneben haben zahlreiche Forschungs- und Wissenschaftsstationen in der Stadt ihren Sitz. Auch die Industrie Koroljows wird vorwiegend vom Raketen- und Raumfahrzeugbau geprägt, darunter dem hier ansässigen Raumfahrtkonzern RKK Energija. Darüber hinaus gibt es in der Stadt Holzverarbeitungs-, Verpackungs- und Textilfabriken.

Koroljow besitzt einen Eisenbahnanschluss an einer in Mytischtschi abzweigenden Nebenstrecke der Transsibirischen Magistrale. Hierdurch bestehen regelmäßige Zugverbindungen mit Moskau (unter anderem dem Jaroslawler Bahnhof), die durch etliche innerstädtische und regionale Buslinien ergänzt werden.

Söhne und Töchter der Stadt
* Wladimir Grusdew (* 1967), Politiker und Unternehmer
* Alexander Schulin (* 1963), Eiskunstläufer
* Andrei Tichonow (* 1970), Fußballspieler
* Juri Woinow (1931–2003), Fußballspieler

Siehe auch
*Liste der Städte in der Oblast Moskau


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 22.09.2018 20:45 von den Wikipedia-Autoren.
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