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Konstanz

Deutschland, Konstanz
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"Konstanz" (lokal , Standarddeutsch ) ist die größte Stadt am Bodensee und Kreisstadt des Landkreises Konstanz. Seit dem 1. April 1956 ist Konstanz eine Große Kreisstadt und bildet ein Oberzentrum innerhalb der Region Hochrhein-Bodensee im Regierungsbezirk Freiburg des Landes Baden-Württemberg. In Konstanz sind zwei Hochschulen ansässig, die Universität Konstanz und die Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung. Die Geschichte des Ortes reicht bis in die römische Zeit zurück.

Geographie
Konstanz liegt am Bodensee, am Ausfluss des Rheins aus dem oberen Seeteil direkt an der Grenze zur Schweiz (Kanton Thurgau). Die Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen ist mit Konstanz zusammengewachsen, so dass die Staatsgrenze mitten zwischen einzelnen Häusern und Straßen hindurch, aber auch zum Tägermoos hin entlang des Grenzbaches bzw. Sau-Baches verläuft. Bei gutem Wetter kann man die Alpen sehen.

Auf der linken (südlichen) Rheinseite liegen vor allem die Altstadt und das Paradies; die meisten der neueren Stadtteile hingegen befinden sich auf der rechten (nördlichen) Rheinseite, auf der Halbinsel Bodanrück zwischen dem Untersee und dem Überlinger See. Die Konstanzer Altstadt und die westlich anschließenden Stadtteile sind die einzigen Gebiete der Bundesrepublik Deutschland, die südlich des Seerheins, auf der „Schweizer Seite“, liegen.

Die Agglomeration Konstanz-Kreuzlingen umfasst gut 115.000 Einwohner (2005). Viele Konstanzer haben ihren Erwerb in der Schweizer Nachbarstadt oder in deren Umgebung. Umgekehrt besorgen die Kreuzlinger ihren täglichen Bedarf häufig in Konstanz. Kreuzlingen und Konstanz arbeiten bei manchen Anlässen zusammen, so zum Beispiel beim Seenachtfest und beim gemeinsamen Bau der Eissporthalle. Ebenso gibt es einen teilweise gemeinsamen Busverkehr und gemeinsame Versorgungseinrichtungen (Stromnetz, Gasversorgung, Abwassernetz).

Da die Schweiz nicht Teil der Europäischen Union ist, gibt es in beiden Städten nach wie vor unterschiedliche Währungen, ferner existieren ein Grenzzaun (in Teilen), Grenzübergänge, Zollkontrollen sowie Einschränkungen des Waren- und Geldverkehrs. Seit die Schweiz im Dezember 2008 dem Schengen-Raum beigetreten ist, werden Personenkontrollen nur noch ausnahmsweise durchgeführt.

Das Stadtgebiet hat 34 Kilometer Uferlinie und umfasst 1,31 km² Wasserfläche. Tiefster Punkt ist der Seespiegel mit 395 m ü. NN (Mittelwasserstand), der höchste Punkt mit 570 m ü. NN liegt beim Rohnhauser Hof in Dettingen.



Nachbargemeinden
Nachbargemeinden, also unmittelbar an das Stadtgebiet von Konstanz angrenzende Gemeinden, sind die Gemeinde Reichenau (Festlandsgebiete) und Allensbach im Landkreis Konstanz sowie Kreuzlingen, Gottlieben (keine Landgrenze, Grenze verläuft in der Mitte des Seerheins), Tägerwilen (Gemarkung Tägermoos) im Kanton Thurgau (Schweiz). Meersburg (Bodenseekreis) wird zwar durch den Bodensee von Konstanz getrennt, ist jedoch durch eine rund um die Uhr verkehrende Autofähre mit Konstanz verbunden.

Stadtgliederung
Stadtteile von Konstanz
Das Stadtgebiet von Konstanz wird in 15 Stadtteile gegliedert. Dabei handelt es sich teilweise um ehemals eigenständige Gemeinden, die nach Konstanz eingegliedert wurden, andererseits auch um Stadtteile, deren Bezeichnungen sich im Laufe der Bebauung ergeben haben oder die nach einem besonderen Bezugspunkt benannt wurden.

Die 15 Stadtteile mit Fläche und Bevölkerung:



Nur die City (Stadtteile Altstadt und Paradies) sind linksrheinisch, alle übrigen Stadtteile sind rechtsrheinisch. Linksrheinisch ist außerdem die auf Schweizer Staatsgebiet befindliche Gemarkung Tägermoos:
Gemarkungen von Konstanz
Es gibt vier Gemarkungen: Statistik von Baden-Württemberg, Band 400, Gemeindestatistik 1989, Heft 6, Ergebnisse der Flächenerhebung 1989 nach Gemeinden und Gemarkungen - Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - , S. 160




Darüber hinaus gehört als fünfte Gemarkung auch Tägermoos mit einer Fläche von 154 Hektar zu Konstanz, diese liegt allerdings auf dem Hoheitsgebiet der Schweiz.

Die früheren Gemeinden Dettingen (heute unter dem Namen Dettingen-Wallhausen), Dingelsdorf und Litzelstetten sind zugleich Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit je einem Ortschaftsrat und einer Ortsverwaltung.

Raumordnung
Konstanz ist nach dem Landesentwicklungsplan für Baden-Württemberg als Oberzentrum ausgewiesen. Dieses übernimmt für die Gemeinden Allensbach und Reichenau auch die Aufgaben des Mittelbereichs. Darüber hinaus gibt es Verflechtungen mit dem Kanton Thurgau in der Schweiz.

Geschichte
Antike
Römisches Turmfundament auf dem Konstanzer Münsterplatz

Bereits Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. siedelten Kelten, vermutlich vom Stamm der Helvetier, im Bereich der heutigen Niederburg. Unter Kaiser Augustus wurde das Gebiet um den Bodensee für das Römische Reich erobert und gehörte fortan wohl zur Provinz "Raetia"; das keltische "oppidum" wurde zerstört, und wenig später entstand im Gebiet des Münsterhügels eine kleine Siedlung, auch wenn die kaiserlichen Truppen unter Claudius zunächst wieder abgezogen wurden. Auch nördlich des Rheins finden sich im heutigen Stadtgebiet einige Hinweise auf römische Besiedlung. Im 2. Jahrhundert entstanden erste Steinbauten, im 3. Jahrhundert wurde die Siedlung zweimal befestigt. Die eigentliche Stadtgeschichte begann dann um das Jahr 300: Konstanz war in der Spätantike, nachdem die Römer das Dekumatland aufgegeben hatten, Ort einer linksrheinischen Grenzbefestigung (siehe Donau-Iller-Rhein-Limes). Spuren einer spätrömischen Festungsanlange mit Mauer und Eckturm aus dem 4. Jahrhundert wurden seit 2003 am Münsterplatz ausgegraben und können durch eine einen Meter hohe Glaspyramide betrachtet und (im Rahmen von Führungen) unterirdisch begangen werden. Das spätrömische Steinkastell "Constantia" diente primär der Verteidigung gegen die germanischen Alamannen und sicherte den Rheinübergang.Vgl. N. Hasler u. a. (Hgg.), "Im Schutze mächtiger Mauern. Spätrömische Kastelle im Bodenseeraum", Frauenfeld 2005. Offenbar erblühte im Schutz dieser Militäranlage – wie meistens – auch die zivile Siedlung. Die unweit der Festung gelegenen römischen Badeanlagen, die ebenfalls aus dem 4. Jahrhundert stammen, sind jedenfalls ungewöhnlich groß für diese Zeit.

Benannt wurde der Ort vielleicht nach dem römischen Kaiser Constantius I., der um das Jahr 300 Siege über die Alamannen errungen und die Grenzen des "Imperium Romanum" an Rhein und Donau noch einmal gesichert hatte. Da ein unweit von Konstanz beim heutigen Stein am Rhein gelegenes spätrömisches Kastell durch eine Bauinschrift auf die Zeit zwischen 293 und 305 datierbar ist, spricht vieles dafür, dass auch "Constantia" um diese Zeit errichtet wurde.Vgl. bereits B. Schenk, "Die römischen Ausgrabungen bei Stein am Rhein", "Antiqua" 1883, S. 67–76. Nach Ansicht anderer Forscher trägt Konstanz hingegen den Namen seines Enkels, des Kaisers Constantius II., der 354 und 355 am Rhein und in "Raetia" gegen die Alamannen kämpfte und sich wahrscheinlich auch in Konstanz aufhielt, das möglicherweise aus diesem Anlass nach ihm benannt wurde.

Vermutlich besuchte Kaiser Gratian 378 auch "Constantia", als er am Südufer des Bodensees nach Osten zog. Laut der um 420 verfassten "Notitia dignitatum", einem spätantiken Truppenverzeichnis, unterstanden die in Konstanz und Bregenz stationierten römischen Truppen einem "praefectus numeri Barcariorum" (Not. Dig. occ. 35, 32).In den erhaltenen Handschriften ist allerdings nicht von "Constantia", sondern von "Confluentes" die Rede, doch geht man aufgrund des Kontextes zumeist davon aus, dass nicht Koblenz, sondern Konstanz gemeint ist. Möglicherweise war "Confluentes" der Name der Siedlung, bevor sie umbenannt wurde. Die erste sicher überlieferte Erwähnung des Ortsnamens "Constantia" stammt aus der Zeit um 525 und findet sich im lateinischen Reisehandbuch des romanisierten Ostgoten Anarid.

Frühmittelalter
Vermutlich um 585 zog der Bischof Maximus aus dem in der Völkerwanderungszeit etwas unruhigen Vindonissa (heute Windisch) in das geschützter liegende Konstanz um und wurde zum Stadtherren. Wohl um diese Zeit wurde, teils auf den Fundamenten der spätantiken Festung, ein erster Vorgängerbau des heutigen Münsters errichtet.

Konzilgebäude Konstanz im Sommer
Konstanz lag am Weg vom mittelalterlichen Deutschland über die Bündner Alpenpässe nach Italien, so dass es vom immer mehr aufblühenden Fernhandel im Mittelalter profitierte. In der Folge wurde die Stadt mehrfach in Richtung Süden erweitert, und auch der Hafen wurde mehrmals verlegt.

Konrad von Konstanz, auch "Konrad I. von Altdorf" (* um 900; † 26. November 975) war Bischof im Bistum Konstanz von 934 bis 975 und wird seit 1123 als katholischer Heiliger verehrt. Aufenthalte in Rom ließen in ihm den Entschluss reifen, die städtische Topographie von Konstanz derjenigen von Rom anzugleichen. Unter dem Einfluss der Patriarchalbasiliken Roms ließ Konrad so zum Beispiel analog zu San Paolo fuori le mura eine Paulskirche errichten; in unmittelbarer Nähe entstand die Kirche St. Johann entsprechend San Giovanni in Laterano. Die ebenfalls vor der Stadt gelegene Laurentiuskirche (später Ratskapelle St. Lorenz; heute nicht mehr existent) ließ er erneuern. Unter dem Eindruck seiner Jerusalemer Pilgerfahrten ließ er dann die Mauritiusrotunde als Nachbau der Grabeskirche bauen, die nun als regionales Pilgerziel diente. Für diese unmittelbar beim Chor der Domkirche gelegene Kapelle richtete er eine Gemeinschaft von zwölf Kanonikern ein, die als dritte Kanonikergemeinschaft neben dem Konstanzer Münster und dem von seinem Amtsvorgänger Salomo III. eingerichtete Stift an der Stephanskirche jedoch nur kurze Zeit Bestand hatte.

Freie Reichsstadt (1192-1548)

Die zunehmend autonomen Bürger der Stadt erkämpften sich 1192 und 1213 eine eigenständige, vom bisherigen Stadtherren – dem Bischof – unabhängige Position, und erhielten – so die Meinung einiger Historiker – schließlich den Status einer Freien Stadt. Eine Freie Stadt definiert sich über die Reichsunmittelbarkeit, das heißt konkret, dass sie keine Steuern an den jeweiligen Landesherren, sondern alle Steuern direkt an den Kaiser, also das Reich, zu zahlen hatte. Da die Stadt Konstanz ihre Steuern nachweislich zur Hälfte an den Kaiser und zur Hälfte an den Bischof zahlte Reichssteuerliste von 1241 , lässt sie sich möglicherweise nicht dem reinen Typus einer Freien Stadt zuordnen.

Auf dem Höhepunkt ihrer wirtschaftlichen und politischen Macht errichtete die Stadt am Hafen im Jahr 1388 ein Kaufhaus als Warenlager und -umschlagszentrum, das heutige Konzilgebäude. Durch die Erschließung des Gotthardpasses verlagerten sich die Handelsströme in der Folgezeit zunehmend auf die Route über Zürich-Basel, so dass die Entwicklung der Stadt im späteren Mittelalter stagnierte. Daher blieb die gotische Bausubstanz der Stadt von späterer Umgestaltung weitgehend verschont. Wichtigstes Handels- und Exportgut war rohe, gebleichte Leinwand, welche weithin bekannt war unter dem Namen "Konstanzer Leinwand" (tela di Costanza).

Konzil von Konstanz

Von 1414 bis 1418 fand das Konzil von Konstanz statt. Das Konzilsgebäude, in dem lediglich das Konklave der Papstwahl stattfand, steht heute noch am Bodenseeufer, gleich neben dem Konstanzer Hafen und Bahnhof. Der eigentliche Sitzungssaal war der Bischofsdom, das heutige Münster. Die Wahl von Martin V. am 11. November 1417 war die einzige Papstwahl nördlich der Alpen. Gleichzeitig wurde hier das abendländische Schisma von 1378 durch die Absetzung der Gegenpäpste und die Hinrichtung von Jan Hus beendigt.Kompass (Hrsg.): "Lexikon Bodensee Gesamtgebiet", 1c, ISBN 3-85491-002-9, S. 26 Rom wurde als Sitz des Papstes bestätigt und festgelegt.

Am 6. Juli 1415 wurde anlässlich des Konzils der tschechische Reformator Jan Hus als Ketzer verbrannt, seine Asche wurde in den Rhein gestreut. Der Prozess fand im Dom zu Konstanz statt. Hus wurde keine Gelegenheit zu detaillierter Stellungnahme zu den Anklagepunkten gegeben. Die Zusage des freien Geleits des Königs Sigmund wurde gebrochen. Die Hinrichtung wurde durch die weltlichen Mächte vorgenommen nach letzter Aufforderung des Abgesandten des Königs zum Widerruf.

Ein imposanter, schwarzer, querliegender Findling mit der goldenen Inschrift Johannes Hus am vermuteten mittelalterlichen Richtplatz (in der heute danach benannten Straße "Zum Hussenstein", auf dem Brühl, westlich der Altstadt, nahe der Schweizer Grenze) erinnert daran.

Das Hus-Museum in der nach Hus benannten Hussenstraße beim Schnetztor mit Dokumenten zu Hus und der Hussitenbewegung galt lange Zeit als einer der Aufenthaltsorte von Jan Hus zu Beginn des Konstanzer Konzils und wurde 1923 von der Prager Museumsgesellschaft zum Gedenken an den Reformator eingerichtet.
Der Name des "Jan-Hus-Hauses" (Studentenwohnheim) erinnert ebenfalls an die reformatorischen Thesen von Jan Hus und an sein Schicksal in Konstanz.

Reformationszeit

Konstanz hätte sich im 15. Jahrhundert gerne der Eidgenossenschaft angeschlossen, was aber die Landorte der heutigen Schweiz nicht zuließen, weil sie ein Übergewicht der Städte befürchteten. Wäre Konstanz damals eine eidgenössische Stadt geworden, so wäre sie wohl heute anstelle von Frauenfeld Hauptstadt des Thurgaus, ihres natürlichen südlichen Hinterlands. Kuriose Folge davon ist die einmalige Tatsache, dass die Gemarkung zu einem kleinen Teil auf schweizerischem Territorium liegt, was zuletzt im Jahr 1831 vertraglich festgelegt wurde. In der Folge schloss sich Konstanz schweren Herzens dem Schwäbischen Bund an. Die Stadt gehörte 1529 zu den Vertretern der protestantischen Minderheit (Protestation) am Reichstag zu Speyer. Ihre Bürgerschaft forderte die ungehinderte Ausbreitung des evangelischen Glaubens. 1527 wurde Konstanz reformiert, und trat in der Folge dem Schmalkaldischen Bund bei. Die Bischöfe von Konstanz siedelten nach Meersburg in die Burg Meersburg um. Im Jahr 1548 wurde Konstanz wieder katholisch, die Fürstbischöfe behielten jedoch Meersburg als Residenzstadt bei. Rolf Zimmermann: "Am Bodensee." Verlag Friedrich Stadler, Konstanz 2004. ISBN 3-7977-0507-7, S. 47

Habsburgische Zeit (1548-1806)
Merian im Jahr 1633

Nach der Niederlage im Schmalkaldischen Krieg verlor Konstanz 1548 den Status als Freie Stadt, wurde in das habsburgische Vorderösterreich eingegliedert und im Zuge der Gegenreformation rekatholisiert. Die Stadt diente den Habsburgern als Bollwerk gegen eine weitere Expansion der Eidgenossenschaft nach Norden. Zur Festigung des katholischen Bewusstseins wurde mit einer Päpstlichen Bulle 1604 gegen Widerstände in der Stadt ein Jesuitenkolleg gegründet, als Gymnasium, das auch Franz Anton Mesmer von 1746 bis 1750 besuchte, und das bis heute als humanistisches Heinrich-Suso-Gymnasium fortbesteht.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Konstanz von den Schweden 1633 belagert, aber die Kernstadt wurde nicht eingenommen. Zum Gedenken an den steckengebliebenen Vormarsch der Schweden ist neben der Brücke vom Festland zur Mainau das „Schwedenkreuz“, auf ein schwedisches Kanonenrohr montiert, im Bodensee zu besichtigen.

In der Folgezeit sanken Bedeutung und Einwohnerzahl der Stadt langsam weiter.

Badische Zeit (1806-1952)
Plan der Stadt Konstanz mit Befestigungsanlagen 1807
Großherzogtum Baden
1806 wurde Konstanz dem neu gegründeten Großherzogtum Baden einverleibt und die Hauptstadt des Seekreises.
Ansicht von Konstanz im Jahr 1842 (vermutlich mit Stadtmauern) durch William Turner
Alte Rheinbrücke in Konstanz, gezeichnet 1885 nach alten Skizzen
Im Österreichisch-Französischen Krieg wurde Konstanz im Mai 1809 im Zuge der Kämpfe der Vorarlberger gegen die mit den Franzosen verbündeten Bayern vorstoßenden Vorarlberger Truppen vom See her belagert .
Die Angriffe und die Belagerung wurden geleitet vom Hauptmann Bernhard Riedmiller aus Bludenz. Diese Erhebung brach aber bereits im Juli desselben Jahres wieder zusammen .

In der badischen Märzrevolution startete der Heckerzug mit mäßiger Resonanz von Konstanz aus. Dabei soll am 12. April 1848 auch die deutsche Republik ausgerufen worden sein, was allerdings von allen drei in Konstanz ansässigen Zeitungen, die über die entsprechende Rede berichteten, nicht erwähnt wird.

1863 wurde Konstanz an die Stammstrecke Mannheim-Basel-Konstanz der Badischen Staatseisenbahnen angeschlossen. Dies löste – zusammen mit der 1862 in Baden verkündeten Gewerbefreiheit – einen wirtschaftlichen Aufschwung aus, die Bevölkerung wuchs stark und man riss die mittelalterliche Stadtmauer weitgehend ab. Mit den Trümmern wurde der Bahndamm und der Stadtpark - "Stadtgarten" genannt - zum See hin aufgefüllt.

Reste der Stadtmauer sind noch an der unteren Laube, am Schnetztor und entlang der Bodanstraße zu sehen. Am Rheinufer existieren in der Nähe der Rheinbrücke der Rheintorturm (siehe Bild) und auf Höhe der Unteren Laube der Pulverturm (mit Gedenktafel an das Schicksal der Juden).

Kriegs- und Nachkriegszeit
In der Niederburg
Im Ersten Weltkrieg wurde die Außengrenze des Deutschen Reiches zur Schweiz abgeschottet, so dass die noch immer lebhaften Beziehungen der Stadt zu ihrem traditionellen Hinterland Thurgau stark eingeschränkt wurden. Der Aufschwung seit der Gründerzeit wurde damit beendet.

1935 wurde Konstanz Stadtkreis im Sinne der Deutschen Gemeindeordnung und vier Jahre später (1939) eine kreisfreie Stadt, indem sie aus dem Landkreis Konstanz ausgegliedert wurde. Die Stadt blieb aber Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Konstanz.

Im Zweiten Weltkrieg blieb Konstanz, anders als andere Städte am Bodensee wie z. B. Friedrichshafen, als wichtiger Industriestandort von den alliierten Bomberangriffen verschont. Nach der laut alliierter Verlautbarung irrtümlichen Bombardierung von Schaffhausen am 1. April 1944 und der nicht offensichtlichen Grenzlinie zwischen der Konstanzer Altstadt und Kreuzlingen, die durch den Verzicht auf die nächtliche Verdunkelung weiter verwischt wurde, setzte sich die schweizerische Regierung vehement für eine Verschonung der deutschen Stadt ein. Selbst die rechtsrheinischen Stadtteile, die durch den Seerhein klar von schweizer Gebieten abgetrennt sind, wurden trotz Firmen wie Degussa und Stromeyer nicht angegriffen.

Konstanz wurde am 26. April 1945 von der 1. Französischen Armee praktisch kampflos eingenommen. In der Nachkriegszeit gehörte Konstanz in der französischen Besatzungszone zunächst zum Land Südbaden.
Bis zur Aufgabe des „Quartier Chérisy“ 1979 waren französische Truppen in der Stadt stationiert, zuletzt das Kommando der 13. mechanisierten Brigade.

An die während des nationalsozialistischen Regimes deportierten und ermordeten Bürger von Konstanz erinnern seit 2006 so genannte Stolpersteine, kleine messingfarbene Gedenkplatten in den Gehwegen vor den letzten Wohnadressen der Opfer.

Konstanz im Land Baden-Württemberg
Im Jahre 1952 wurde Konstanz durch die Vereinigung von Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern eine Stadt im neuen Bundesland Baden-Württemberg. Sie gehörte fortan zum Regierungsbezirk Südbaden. 1953 wurde sie auf eigenen Wunsch wieder in den Landkreis Konstanz eingegliedert, und mit Inkrafttreten der baden-württembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 wurde sie kraft Gesetzes zur Großen Kreisstadt erklärt.

Mit der Gründung der Universität im Jahr 1966 wurde ein neuer Aufschwung der Stadt eingeleitet, der im Gegensatz zu vielen anderen Regionen in Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch andauert. Die Anwesenheit zahlreicher Studierender und Wissenschaftler hat die Stadt erkennbar verändert.

Bei der Kreisreform 1973 wurde Konstanz Zentrum des vergrößerten Landkreises Konstanz, der gleichzeitig dem neu errichteten Regionalverband Hochrhein-Bodensee zugeordnet wurde.

1978 fanden in Konstanz die ersten Heimattage Baden-Württembergs statt.

Eingemeindungen
Die Eingemeindungen mit Bevölkerungszahl zum jeweiligen Zeitpunkt der Eingemeindung:


Einwohnerentwicklung

Konstanz hatte im Mittelalter und der frühen Neuzeit nur wenige tausend Einwohner. Nur während des Konzils von 1414 bis 1418 waren geschätzte 10.000-40.000 Menschen in der Stadt untergebracht. Die Bevölkerung wuchs nur langsam und ging durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. So forderten Pestepidemien 1348 und 1518 sowie eine Hungersnot 1513 zahlreiche Todesopfer. Erst mit dem Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung sehr schnell. Lebten 1806 erst 4.400 Menschen in der Stadt, so waren es 1900 bereits 21.000. Bis 1950 verdoppelte sich diese Zahl auf 42.000.

Mehrere Eingemeindungen Anfang und Mitte der 1970er-Jahre brachten einen Zuwachs von rund 10.000 Personen auf 70.000 Einwohner im Jahre 1975. Am 30. Juni 2005 betrug die Amtliche Einwohnerzahl für Konstanz nach Fortschreibung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg 80.980 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern). Dies war ein historischer Höchststand.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem "jeweiligen" Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

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¹ Volkszählungsergebnis

Stadtteile
Konstanz, Rheintorturm
Hussenstraße in der südlichen Altstadt
Auch die Stadtteile von Konstanz haben eine lange Geschichte. Sie gehörten überwiegend zum Kloster Reichenau und kamen später an die Deutschordenskommende Mainau und mit dieser 1805 an Baden. Hier gehörten sie zum Amt Konstanz, aus dem 1939 der Landkreis Konstanz hervorging.

"Allmannsdorf" wurde 722 als „Alamantiscurt“ erstmals erwähnt.

"Dettingen" wurde 811 als „Tettingen“ erstmals erwähnt. 839 kam der Ort an das Kloster Reichenau. Im 12. Jahrhundert herrschten Reichenauer Ministerialien im Ort. Es bestanden zwei Burgen, Altdettingen und Neudettingen, die spätestens seit dem 14. Jahrhundert abgingen. Die Reichenau hatte noch bis ins 18. Jahrhundert das Hochgericht über den Ort inne. Das Niedergericht unterstand seit dem 15. Jahrhundert der Deutschordenskommende Mainau.

"Dingelsdorf" wurde 947 als „Thingoltesdorf“, "Wallhausen" 1187 als „villa Walarhusin“ erstmals erwähnt.

"Litzelstetten" wurde 839 als „Luzzilonssteti“ erstmals erwähnt. Im 14. Jahrhundert wurden die zwei Orte „Oberdorf“ und „Unterdorf“ unterschieden.

"Paradies" wurde 1324 als „Paradyse“ erstmals erwähnt und war bis ins 14. Jahrhundert noch eine eigenständige Dorfgemeinde, die dann aber als Vorstadt nach Konstanz eingegliedert wurde. In die städtische Ummauerung wurde Paradies jedoch erst im 17. Jahrhundert integriert. "Petershausen" entstand wohl zusammen mit dem gleichnamigen Kloster und war ebenfalls eine eigenständige Dorfgemeinde, die aber bereits 1417 als Vorstadt in die Stadt Konstanz integriert, im 15. Jahrhundert in die Stadtummauerung einbezogen und von einem Hauptmann verwaltet wurde. Das zugehörige Reichskloster wurde 1802 aufgehoben.

"Wollmatingen" wurde 724 als „Vvalamotinga“, 811 als „Walmütingen“ erstmals erwähnt.

Die "Altstadt" von Konstanz ist besser erhalten als die in vielen anderen Städten Deutschlands, unter anderem da sie weder im Dreißigjährigen Krieg noch im Zweiten Weltkrieg nennenswert beschädigt wurde. Die Zahl der erhaltenen Bauten aus dem Mittelalter, als die Stadt ihre Blüte erlebte, ist groß. Trotzdem sind die Veränderungen und Zerstörungen durch Einzelhandel und Straßenbau vor allem der letzten Jahrzehnte teils einschneidend.
Der älteste Teil, genannt "Niederburg", erstreckt sich zwischen Münster, Konzilstraße, Rhein und Unterer Laube.

Religionen
Christentum
Konstanz wurde Ende des 6. Jahrhunderts Sitz eines Bistums (Bistum Konstanz), das zur Kirchenprovinz Mainz gehörte. Die Stadt war Sitz eines Archidiakonats. Ab 1522 fand die Reformation zunächst einige Anhänger. Der Rat schloss sogar 1526 mehrere Klöster und 1529 wurden katholische Gottesdienste verboten. Doch musste Konstanz nach dem Übergang an Österreich 1548 wieder zum alten Glauben zurückkehren (Rekatholisierung). Die Protestanten gingen mehrheitlich in die Schweiz. Eine kleine Minderheit verblieb aber noch in der Stadt. Dennoch blieb Konstanz dann bis ins 19. Jahrhundert überwiegend katholisch. 1785 wurde wieder eine protestantische Gemeinde von Zuwanderern aus der Schweiz gegründet, 1796 jedoch wieder aufgelöst. 1820 entstand dann erneut eine protestantische Gemeinde.

Die katholischen Bewohner gehörten bis 1821 zum Bistum Konstanz und kamen dann zum neu errichteten Erzbistum Freiburg. Dieses wurde von Rom anstelle des Bistums Konstanz errichtet, weil der zum Bischof gewählte Generalvikar Ignaz Heinrich von Wessenberg wegen seiner liberalen Ansichten vom Vatikan nicht akzeptiert wurde. Konstanz wurde Sitz eines Dekanats. Neben der Münsterpfarrei entstanden im Laufe der Geschichte mehrere katholische Gemeinden, die teilweise auch auf frühere Klöster zurückgehen. Heute gibt es im Stadtgebiet unter anderem folgende katholischen Pfarreien bzw. Gemeinden: Die Münsterpfarrei bildet mit der Pfarrei St. Stephan und der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit die Seelsorgeeinheit Konstanz-Altstadt. Die Pfarrei St. Gebhard Petershausen bildet mit den Pfarreien St. Suso und Bruder Klaus die Seelsorgeeinheit Konstanz-Petershausen. Die Pfarreien St. Martin und St. Gallus bilden zusammen die Seelsorgeeinheit St. Martin und St. Gallus. Die Gemeinden St. Peter und Paul Litzelstetten, St. Verena Dettingen (mit St. Leonhard Wallhausen) und St. Nikolaus Dingelsdorf (mit Hl. Kreuz Oberndorf) bilden ebenfalls eine gemeinsame Seelsorgeeinheit (Bodanrück).

Diese Gemeinden bzw. Kirchen haben teilweise eine sehr alte Tradition. Die Kirche St. Stephan wird bereits 615 erstmals erwähnt. Damals lag sie südlich außerhalb der Stadt und war evtl. Friedhofskirche. Im 10. Jahrhundert wurde sie Pfarrkirche der Bürgergemeinde. Die Pfeilerbasilika wurden 1770 barock umgestaltet. Die Dreifaltigkeitskirche war die Kirche eines Augustinereremitenklosters, das 1797 aufgelöst wurde. Dann gehörte die Kirche dem Spital. 1813 wurde die Pfarrei mit St. Jodok und Paul vereinigt. Damals erhielt die Kirche einen kleinen Turm. Die frühere Jesuitenkirche zwischen dem Münster und dem Stadttheater ist seit 1904 als Christuskirche die Pfarrkirche der 1873 gegründeten alt-katholischen Gemeinde.

Jüngeren Datums sind die katholische Kirche St. Gebhard, die /30 nördlich des ehemaligen gleichnamigen Klosters erbaut wurde, aber bereits 1920 eigene Pfarrei war, die Kirche St. Suso, 1937/38 erbaut und 1957 zur Pfarrei erhoben (1975 Neubau der Kirche), die Bruder-Klaus-Kirche, 1955 als erste Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg in Konstanz erbaut und 1962 zur Pfarrei St. Nikolaus von Flüe erhoben, die Kirche Maria-Hilf, erbaut 1967 (seit 1970 Pfarrei) sowie die Kirche St. Gallus, 1971 erbaut.

In den Stadtteilen von Konstanz gibt es weitere katholische Kirchengemeinden, die ebenfalls zum Dekanat Konstanz gehören. Die Gemeinde St. Martin Wollmatingen hat eine Kirche, die 1960 umgebaut wurde. Sie hat noch gotische Elemente. Zu Wollmatingen gehörte früher auch Allmannsdorf. Die dortige Kirche St. Georg, Unserer Lieben Fau, Peter und Paul, Pankratius und Martin wurde jedoch wohl im 16. Jahrhundert zur Pfarrei erhoben. Die katholische Kirche St. Verena Dettingen war zunächst Filiale von Dingelsdorf und wurde 1740 zur Pfarrei erhoben. Die spätgotische Kirche wurde 1779 barock umgestaltet. Die zur Pfarrei gehörige Kapelle St. Leonhard Wallhausen wurde 1714 erbaut. Die katholische Kirche St. Nikolaus Dingelsdorf ist eine spätgotische Saalkirche mit nachträglich aufgesetztem Westturm. Die katholische Kirche St. Peter und Paul Litzelstetten war zunächst ebenfalls Filiale von Dingelsdorf und wurde 1826 zur Pfarrei erhoben. Die spätgotische Kirche wurde im 18. Jahrhundert barock umgestaltet, das Schiff jedoch 1978 abgerissen und danach neu aufgebaut. Die Mariae Himmelfahrts-Kirche auf der ehemals politisch zu Litzelstetten gehörigen Insel Mainau wurde 1732 bis 1739 erbaut.

Ferner gibt es weitere kleinere Kirchen und Kapellen, darunter die Schottenkapelle auf dem Friedhof (erbaut 1697 anstelle eines Vorgängerbaus) und die Kapelle St. Martin im Paradies (erbaut 1922). Die wohl im 13. Jahrhundert erbaute Kapelle St. Lorenz am Obermarkt wurde später zur Ratkapelle umgebaut und 1839 profaniert. Zu den zahlreichen Klöstern bzw. Klosteranlagen vgl. den Abschnitt Bauwerke.

Die 1820 gegründete protestantische Gemeinde Konstanz benannte sich nach Martin Luther. Die Gemeinde feierte zunächst in der ehemaligen Kapuzinerkirche, dann in der ehemaligen Jesuitenkirche ihre Gottesdienste, bevor 1873 die Lutherkirche errichtet wurde. 1918 entstand die Pauluspfarrei. In den 30er Jahren entstand in dieser Pfarrei eine zunächst als Provisorium gedachte Holzkirche. Nach erfolgreicher Renovierung und Umgestaltung des Innenraums wurde die Pauluskirche (Holzkirche) am 1. Advent 2007 unter großer Anteilnahme der Konstanzer Bevölkerung erneut feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Von der Lutherpfarrei spaltete sich 1947 die Ambrosius-Blarer-Pfarrei ab. Aus den drei Pfarreien entstanden weitere Pfarreien.

In Allmannsdorf entstand 1957 eine eigene Pfarrei. Zuvor wurden die Protestanten von der Pauluspfarrei Konstanz betreut. 1958 erhielt Allmannsdorf seine eigene Kirche (Kreuzkirche). Von der Pauluspfarrei spaltete sich für den Stadtteil Petershausen-West 1974 die Petruspfarrei ab, für welche eine eigene Kirche mit Gemeindezentrum neben dem Hauptfriedhof errichtet wurde. Zum 1. Advent 2006 werden die beiden Pfarreien Paulus und Petrus wieder zu einer gemeinsamen Gemeinde vereint, die den Namen „Evangelische Petrus und Paulus-Gemeinde Konstanz“ trägt. Auch die Protestanten in Wollmatingen wurden zunächst von der Pauluspfarrei betreut. 1935 entstand eine eigene Kirchengemeinde, nachdem 1934 die eigene Kirche erbaut worden war. Die Gemeinde gliedert sich in die Christuspfarrei und in die 1976 von ihr getrennten Johannespfarrei. Von Wollmatingen wurde auch Litzelstetten mit versorgt, doch erhielt der Ort 1969/70 eine eigene Kirche (Auferstehungskirche), an der 1971 eine eigene Pfarrei errichtet wurde. Die Protestanten von Dettingen und Dingelsdorf werden von der Nachbargemeinde Allensbach betreut. Alle genannten evangelischen Kirchengemeinden im Konstanzer Stadtgebiet gehören zum Dekanat Konstanz der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Konstanz auch eine alt-katholische Pfarrgemeinde sowie Gemeinden, die Freikirchen angehören, darunter eine Adventistengemeinde, eine Baptistengemeinde, eine Evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Methodisten) und eine Selbständig Evangelisch-Lutherische Gemeinde.

Auch die Zeugen Jehovas, die Neuapostolische Kirche und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sind in Konstanz vertreten.

Judentum

Die mittelalterliche Judengemeinde der Stadt Konstanz war immer wieder Ziel von Verfolgungen. Der am Seerhein gelegene Pulverturm trug früher auch den Beinamen „Judenturm“, da die jüdische Bevölkerung der Stadt mehrfach gefangengenommen und in diesem Turm teilweise jahrelang ihr Dasein fristen musste. 1537 wurde während der Reformationszeit die jüdische Gemeinde vollständig vertrieben. Erst 1847 wurde wieder eine jüdische Niederlassung in Konstanz genehmigt; 1862 trat das Emanzipationsgesetz in Baden in Kraft, woraufhin 1863 in Konstanz die israelitische Religionsgemeinschaft wieder ins Leben gerufen wurde. 1875 hatte sie 251 Mitglieder, 1895 bereits 528, etwa 2,5% der Stadtbevölkerung. 1882/83 konnte in der Stadt an der heutigen Sigismundstraße eine Synagoge errichtet werden. 1936 wurde auf die Synagoge ein Brandanschlag verübt; während der Reichspogromnacht 1938 wurde sie in Brand gesteckt und schließlich von der in Radolfzell stationierten SS-Verfügungstruppe III./"Germania" zerstörtAllemania Judaica: . Schräg gegenüber der ehemaligen Synagoge, direkt hinter der Dreifaltigkeitskirche, steht ein Mahnmal für die 108 Konstanzer Bürger, die wegen ihres jüdischen Glaubens am 20. Oktober 1940 im Rahmen der sogenannten Wagner-Bürckel-Aktion in das südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert und in den Vernichtungslagern Auschwitz-Birkenau oder Sobibor ermordet wurden. Am Ort der Synagoge errichtete der jüdische Geschäftsmann und Gründer der israelitischen Gemeinde Konstanz, Sigmund Nissenbaum (1926-2001), in den 1960er Jahren ein Wohn- und Bürohaus, das auch einen Gebetsraum enthält.

Der Gebetsraum wurde 1999 zu einer kleinen Synagoge erweitert, die wie dieser schon seit den 60er Jahren der heutigen Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz K.d.ö.R. (IKG) zur Verfügung steht. Gottesdienste finden an jedem Schabbat und an allen jüdischen Feiertagen statt. Hier in der Sigismundstraße 19 befinden sich auch Gemeindebüro und Gemeindezentrum der IKG, ebenso die Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek (Judaica) der Israelitischen Kultusgemeinde.

Islam

Im Oktober 2001 wurde im Stadtteil Petershausen die Mevlana-Moschee der türkisch-islamischen Gemeinde eröffnet. Somit verfügen die etwa 3000 Muslime in Konstanz über ein eigenes Gebetshaus mit einem 225 Quadratmeter großen Gebetsraum, einer Kuppel mit zehn Metern Durchmesser und einem 35 Meter hohen Minarett, einem der höchsten in Deutschland.

Politik
Konstanz ist - wie in Südbaden üblich - traditionell politisch konservativ-liberal ausgerichtet. Durch die Gründung der Universität 1966 kam ein starker sozialliberaler Einschlag dazu, der um 1990 durch eine stärkere grüne Ausrichtung abgelöst wurde (siehe auch die aktuelle Zusammensetzung des Gemeinderates). 1996 wurde in Konstanz mit Horst Frank der erste grüne Oberbürgermeister Deutschlands gewählt und 2004 wiedergewählt.

Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht außer dem Oberbürgermeister aus 40 Gemeinderäten folgender Parteien/Listen (Ergebnisse der Kommunalwahlen vom 7. Juni 2009):



Außerdem gibt es Ortschaftsräte für die Ortsteile (Ergebnisse der Kommunalwahlen vom 7. Juni 2009):
* Litzelstetten (FWG: 4 (=), CDU: 3 (=), SPD: 3 (=) )
* Dettingen/Wallhausen (CDU: 6 (=), SPD: 4 (=), FWG: 4(=) )
* Dingelsdorf (CDU: 5 (+1), SLWDSLWD = Sozialliberale Wählergemeinschaft Dingelsdorf: 3 (-1), FWG: 2 (=) )
Die Ortschaften haben jeweils einen Ortsvorsteher und eine Ortsverwaltung.

Bürgermeister
Im Mittelalter waren Gericht und Rat in Konstanz in einer Hand unter Vorsitz des Vogtes. Nach dem Übergang an Österreich 1548 leitete der Stadtvogt die Amtsgeschäfte. Teilweise übernahm dieser auch die Aufgaben des Stadthauptmannes. Das Stadtgericht bestand aus einem Richter, der durch den kleinen Rat gewählt wurde und zwölf Beisitzern aus dem kleinen und großen Rat. 1785 ersetzte Österreich die Stadtregierung durch einen Magistrat mit einem Bürgermeister und fünf besoldeten Räten.

Nach dem Anschluss an Baden 1805 gingen die gerichtlichen Angelegenheiten auf den Staat über. An der Spitze der Stadt stand dann der Bürgermeister, der ab 1818 hauptamtlich tätig war, ein Stadtrat und ein 32-köpfiger Bürgerausschuss. Ab 1870 wurden Bürgermeister und Rat unmittelbar gewählt. 1874 wurde der Oberbürgermeister vom Bürgerausschuss, der aus 96 Stadtverordneten bestand, gewählt. Er hatte eine neunjährige Amtszeit. Ihm standen ein Bürgermeister und ein Stadtrat aus 14 Mitgliedern zur Seite. Ab 1933 wurden Oberbürgermeister, Bürgermeister, Beigeordnete und Stadtrat vom Reichsstatthalter ernannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden mehrere Oberbürgermeister in Folge von der französischen Besatzungsmacht eingesetzt. 1946 wählte die Bevölkerung erstmals wieder einen Stadtrat, der den Oberbürgermeister wählte.

Heute wird der Oberbürgermeister von den Wahlberechtigten für eine Amtszeit von acht Jahren direkt gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Seine allgemeinen Stellvertreter sind der Erste und der Zweite Beigeordnete, jeweils mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister.

Der derzeitige Oberbürgermeister Horst Frank (GRÜNE) wurde zuletzt am 25. Juli 2004 im zweiten Wahlgang für eine zweite achtjährige Amtszeit wiedergewählt. Die Beigeordneten sind Claus Boldt (CDU) und Kurt Werner (parteilos, seit Februar 2006, Baubürgermeister; vorher Volker Fouquet (SPD)).

; Oberbürgermeister von Konstanz
* 1810–1832: Burkart
* 1832–1849: Karl Hüetlin
* 1866–1877: Max Stromeyer
* 1877–1888: Otto Winterer
* 1888–1914: Franz Weber
* 1914–1919: Hermann Dietrich (Nationalliberale Partei, ab 1918: DDP)
* 1919–1933: Otto Moericke
* 1933–1945: Albert Herrmann
* 1945: Josef Benz, Vinzenz Kerrle, Hans Schneider, kommissarische Oberbürgermeister
* 1946: Fritz Arnold, kommissarisch
* 1946–1957: Franz Knapp (CDU)
* 1957–1959: Alfred Diesbach (SPD)
* 1959–1980: Bruno Helmle (CDU)
* 1980–1996: Horst Eickmeyer (FWG)
* seit 1996: Horst Frank (Bündnis 90/Die Grünen)

Wappen
Wappen der Stadt Konstanz
Das Wappen von Konstanz zeigt ein durchgehendes schwarzes Kreuz auf weißem Grund, und dazu am oberen Rand ein rotes Band. Das schwarze Kreuz ist aus dem roten Bischofskreuz (des ursprünglichen Stadtherren) abgeleitet. Das rote Band (Zagel) am oberen Rand ist das so genannte Blutband, das die Blutgerichtsbarkeit der ehemaligen freien Reichsstadt symbolisiert.


Städtepartnerschaften
Konstanz unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:
* 20px Fontainebleau (Frankreich) seit 1960
* 20px Richmond upon Thames (Vereinigtes Königreich) seit 1983
* 20px Tábor (Tschechien) seit 1984
* 20px Lodi (Italien) seit 1986
* 20px Suzhou in der Provinz Jiangsu (China). Städteverbindung.

Regio DACH
Konstanz ist Projektkoordinatorin im Städtenetz "Lernende Verwaltungen", welches acht Städte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz DACH rund um den Bodensee über die Grenzen hinweg miteinander verbindet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Imperia an der Hafeneinfahrt
Mundart
Konstanz gehört innerhalb des alemannischen Sprachraums zum seealemannischen Dialekt des Niederalemannischen, während schon die benachbarte Höri und der südliche Hegau nach den alten Dialektkarten im Bereich des Hochalemannischen liegen.

Die Aussprache des Ortsnamens im alemannischen bzw. örtlichen Sprachgebrauch ist „Konschdanz“. In der deutschen Hochsprache wird der Ortsname jedoch mit einem Binnen-„s-t“ als "Kons-tanz" ausgesprochen. Süddeutsche Medien richten sich jedoch in der Regel nach der alemannisch-mundartlichen Aussprache.

Bauwerke
"Hauptartikel" Sehenswürdigkeiten in Konstanz

Theater
* Das 1607 im Jesuitengymnasium eingerichtete "Stadttheater Konstanz" gilt als die älteste heute noch bespielte Sprechbühne Deutschlands.

* Das "Kommunale Kunst- und Kulturzentrum K9" bietet seit 1990 ein reichhaltiges Programm an Kabarett (Kabarettherbst seit 1999), Comedy (Comedyfrühling seit 2004), einer monatlichen offenen Bühne die „SplitterNacht“ (seit 2004) - vielen Konzerten und Tanz.

Kunst
Die "Kunstgrenze" zwischen Konstanz und Kreuzlingen
* Der Kunstverein Konstanz ist der älteste Kunstverein im Bodenseegebiet und der vierzehnt-älteste Kunstverein in Deutschland. Schon bei seiner Gründung im Jahr 1858 war das Interesse vorrangig, in Konstanz ein Forum für zeitgenössische Kunst zu schaffen – bis heute ist der Kunstverein Konstanz die einzige Institution, die ausschließlich Ausstellungen zur Gegenwartskunst anbietet.

* Die Wessenberg-Galerie beherbergt die städtische Kunstsammlung im Kulturzentrum am Münster. Ausstellungen dort haben vorwiegend einen lokalen Schwerpunkt.

* Darüber hinaus gibt es mehrere kommerzielle Galerien.

* Im Bereich des etwa 280 Meter langen Streckenabschnitts der Deutsch-Schweizerischen Staatsgrenze an der Konstanzer Bucht ("Klein-Venedig") zwischen Konstanz und Kreuzlingen wurde im Herbst 2006 der Grenzzaun abgerissen und im April 2007 durch die "Kunstgrenze Konstanz/Kreuzlingen" mit 22 Skulpturen des Künstlers Johannes Dörflinger ersetzt.

Museen
* Die Außenstelle Konstanz des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg im Konventsgebäude der ehemaligen Benediktinerabtei Petershausen zeigt mittels einer repräsentativen Auswahl archäologischer Funde einen Querschnitt der Landesgeschichte.
* Das "Hus-Museum" zeigt Bilder und Dokumente zur Hussitenbewegung und zum Leben und Wirken von Jan Hus.
* Das "Rosgartenmuseum" ist ein 1870 gegründetes Museum für Kunst, Kultur und Geschichte der Bodenseeregion im 1454 entstandenen ehemaligen Zunfthaus der Konstanzer Metzger. Es enthält originalgetreu erhaltene Säle, Räume und Kunstwerke aus der Zeit des Spätmittelalters."Rosgartenmuseum". In: Bodensee Ferienzeitung. Ausgabe 2/2009. Südkurier GmbH Medienhaus, Konstanz 2009, S. 16.
* Die Städtische "Wessenberg-Galerie" befindet sich im Kulturzentrum am Münster und zeigt das künstlerische Vermächtnis des Freiherrn Ignaz Heinrich von Wessenberg.
* Das "Bodensee-Naturmuseum" zeigt die Entstehungsgeschichte des Bodensees, die gewässerkundliche Ausstellung über den See und seine Umwelt sowie die Tier- und Pflanzenwelt in den Lebensräumen des Sees und der Bodenseelandschaft. Im Außengelände befindet sich die geologische Erlebnisausstellung „Steine am Fluss“."Bodensee-Naturmuseum". In: Bodensee Ferienzeitung. Ausgabe 2/2009. Südkurier GmbH Medienhaus, Konstanz 2009, S. 12.
* Das "Sea Life Centre" zeigt die Unterwasserwelt von Rhein und Bodensee. Die Unterwasserreise führt von der Quelle des Rheins in den Alpen und folgt seinem Lauf über den Bodensee und Rotterdam bis zur Nordsee. Ein acht Meter langer Acryltunnel führt mitten durch das 320.000 Liter Rote-Meer-Becken. Schwarzspitzen-Riffhaie, zwei Grüne Meeresschildkröten und Muränen schwimmen über den Köpfen der Besucher."Sauwettertipps". In: "Sauwettertipps". Sonderheft der Bodensee Ferienzeitung. Ausgabe 2/2009. Südkurier GmbH Medienhaus, Konstanz 2009, S. 4f.

Parks
Der Stadtpark von Konstanz, "Stadtgarten" genannt, ist ein künstlich aufgeschüttetes Gelände unmittelbar südlich der Dominikanerinsel. Die Fläche beträgt rund 2,7 Hektar. Die Aufschüttung erfolgte ab 1863 mit Trümmern der Stadtmauer, die damals abgerissen wurde. 1863 wurde Konstanz an die Stammstrecke Mannheim-Basel-Konstanz der Badischen Staatseisenbahnen angeschlossen. Dies löste zusammen mit der 1862 in Baden verkündeten Gewerbefreiheit einen wirtschaftlichen Aufschwung und ein großes Bevölkerungswachstum aus, und führte zur Entscheidung, die Stadtmauer abzureißen.

Gedenkstätten
* Zwei Gedenksteine in deutscher und hebräischer Sprache auf dem Jüdischen Friedhof, einem Teil des "Hauptfriedhofs" an der "Wollmatinger Straße", erinnern an einen Synagogenbrand von 1935 und die Beerdigung der Thora-Rollen, sowie an die endgültige Vernichtung der Synagoge durch SA-Männer beim Novemberpogrom 1938
* Eine Gedenktafel im Synagogenraum eines jüdischen Geschäftshauses in der "Sigismundstraße 19" informiert über die Vernichtung der Jüdischen Gemeinde und ihres Gotteshauses
* Im "Suso-Gymnasium" in der "Neuhauser Straße" wird auf einer Tafel des katholischen Priesters und Pazifisten Max Metzgers gedacht, der wegen seiner Aktivitäten 1942 ermordet wurdeGedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Bd.I, Bonn 1995, S. 52, ISBN 3-89331-208-0

Musik
Konstanz ist Sitz der Südwestdeutschen Philharmonie. Weitere musikalische Einrichtungen sind: das "Junge Kammer-Orchester Konstanz", der "Jazzclub Konstanz e.V.", das Universitätsorchester, zwei Bigbands, mehrere Blasmusikvereine sowie der "Sinfonische Chor Konstanz", der Bachchor, der Kammerchor, der Universitätschor, der Jazzchor-Konstanz, der Frauenchor "zoff voices", "dezibella"-Konstanzer Frauenchor, mehrere Männerchöre, Männergesangvereine, ein Seniorenchor, ein Sängerverein, ein Shanty-Chor sowie ein schwul-lesbischer Chor.

Seit circa 20 Jahren wird jährlich im August die "Kammeroper im Rathaushof" aufgeführt.


Naturdenkmäler
Bei Konstanz befindet sich das Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried, welches als einer der wichtigsten Rast- und Überwinterungsplätze für Zugvögel gilt. Ein zweites Denkmal ist der Teufelstisch, eine Felsnadel unter der Wasseroberfläche des Überlinger Sees, die der Steilwand vor Wallhausen vorgelagert ist.

Sport
Rugby wird in Konstanz seit Mitte der 1990er-Jahre gespielt. Der Rugby Club Konstanz (RCK) spielt in der Regionalliga Baden-Württemberg. Weit erfolgreicher noch ist die Studentenmannschaft der beiden Konstanzer Hochschulen, die das deutschlandweit erfolgreichste Team der letzten Jahre bei der alljährlichen Deutschen Hochschulsport Meisterschaft (DHM) stellt. Größter Erfolg war hierbei der deutsche Meistertitel im Jahr 2004 sowie der Vizemeistertitel 2005 und ein dritter Platz 2007.

Die Fußballer der DJK Konstanz gehörten 1978 zu den Gründungsmitgliedern der Oberliga Baden-Württemberg und gehörten der Liga bis 1981 an.

Darüber hinaus beheimatet die Stadt Konstanz den Lacrosse Club Konstanz e.V., eines der wenigen Lacrosse-Teams in Deutschland. Gegründet wurde der Verein Anfang 2009 und etablierte sich in der Zweiten Bundesliga Süd.

Die Bodensee-Therme Konstanz ist ein über 25 Millionen Euro teures Thermalbad. Es wurde am 22. Juli 2007 eröffnet.

Regelmäßige Veranstaltungen
Jährlich im Spätwinter ist die Fastnacht (Fasnet) mit dem Schmotzigen Dunschtig (seealemannisch für „schmalziger, fettiger Donnerstag“) und dem Hemdglonkerumzug mit Transparenten der Gymnasiasten der Höhepunkt. Dann folgt der große Umzug am Fasnet-Sonntag mit jährlich bis zu 75 teilnehmenden Gruppen über rund zwei Stunden und bis zu 10.000 Besuchern. An eine markante Fasnetsmaske der „Konschtanzer Fasnet“ erinnert der „Blätzlebuebe-Brunnen“ nahe der Hussenstraße.

Anfang Juni 2009 wurde nach jahrzehntelanger Unterbrechung erstmals wieder die Wassersportveranstaltung Internationale Bodenseewoche in Konstanz begangen.

Im Sommer findet ein großer zweitägiger Flohmarkt statt.

Im Sommer wird zeitgleich mit dem Schweizer Nachbarn Kreuzlingen das Seenachtfest (in Kreuzlingen "Fantastical") am zweiten August-Wochenende veranstaltet. Dessen Höhepunkt ist das gemeinsame Seefeuerwerk.

Daneben finden statt: im Juli das Weinfest, Ende September bis Anfang Oktober das Oktoberfest, Mitte bis Ende Oktober der "Konstanzer Jazzherbst", das Open-Air-Festival Rock am See sowie im Sommerhalbjahr viele Stadtteilfeste und im Dezember der Weihnachtsmarkt sowie das Silvesterschwimmen.

Verkehr
Seehas im Bahnhof von Konstanz
Konstanzer Hafen 2003 mit Lenks Imperia
Konstanzer Hafen 1892 mit Raddampfer und ohne Imperia
Die Katamaranverbindung von Friedrichshafen nach Konstanz

Konstanz gehört dem Verkehrsverbund Hegau-Bodensee an und ist verkehrstechnisch auf Grund seiner Lage an der Grenze ein Endpunkt im Nah - und Fernverkehr.

Luft
Konstanz hat einen Verkehrslandeplatz, die nächsten Passagierflughäfen sind der deutsche Flughafen Friedrichshafen (30 km über die Fähre), der schweizerische Flughafen St. Gallen-Altenrhein (40 km), der schweizerische Flughafen Zürich-Kloten (75 km) und der Flughafen Stuttgart (150 km).

Straße/Fähre
Die Bundesstraße 33 verbindet Konstanz mit Radolfzell und weiter nach Singen, ab dort Anbindung an das deutsche Autobahnnetz über die Bundesautobahn 81 Richtung Stuttgart. Über die Autofähre Konstanz–Meersburg ist Konstanz mit Meersburg, dem nördlichen Seeufer und durch die B33/B30 mit Ravensburg und Ulm verbunden. Im Anschluss an die B33 führt die Schweizer Autobahn 7 Richtung Frauenfeld, Zürich sowie die Hauptstrasse 13 Richtung Rorschach, St. Gallen, Chur ins Tessin und in der anderen Richtung Schaffhausen. Die inzwischen durch die Autobahn unwichtig gewordene schweizerische Hauptstrasse 1 führt über Zürich und Bern nach Genf.

Konstanz liegt an einer Ferienstraße. Dies ist die grenzüberschreitende Grüne Straße/Route Verte, die in den Vogesen in Contrexéville beginnt, bei Breisach am Rhein den Rhein überschreitet und in der Nordroute in Lindau und in der Südroute in Konstanz endet.

Bahn
Im Schienennahverkehr verbindet das S-Bahn-ähnliche Zugangebot „Seehas“ Konstanz mit Radolfzell, Singen und Engen. In Konstanz selbst werden die Haltepunkte Bahnhof, Petershausen, Fürstenberg und Wollmatingen bedient. In absehbarer Zeit ist ein zusätzlicher Seehas-Haltepunkt am Busknoten „Sternenplatz“ vorgesehen. Der Bahnhof Konstanz ist Endpunkt der Hochrheinbahn. Der Bahnhof wird von Regionalzügen aus Karlsruhe bedient, deren Betreiber die "DB Schwarzwaldbahn" ist. Konstanz ist zudem Endbahnhof eines täglichen Intercity-Zugpaars aus Stralsund beziehungsweise Hamburg (IC Schwarzwald). In Singen können zweistündliche ICE in Richtung Zürich und Stuttgart erreicht werden. Zusätzlich verkehrt am Wochenende noch ein IC-Zugpaar in Richtung Dortmund/Emden (IC Bodensee).

Der „Schweizer Bahnhof“ neben dem Bahnhof Konstanz, bietet eine direkte Verbindung zum Eisenbahnnetz der Schweiz. Im Fernverkehr verbindet der Schweizer Interregio Konstanz stündlich mit Zürich und Biel/Bienne. Durch Umsteigen in Kreuzlingen können weitere Ziele erreicht werden. Im Nahverkehr fahren regelmäßig Züge in Richtung Weinfelden.

ÖPNV
Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund Hegau-Bodensee an. Es existieren mehrmals wochentags Schnellbuslinien nach Friedrichshafen (Zentrum und Flughafen) und Ravensburg.
Das Omnibusliniennetz der Stadtwerke Konstanz verbindet tagsüber alle 15 bzw. 30 Minuten die links- und rechtsrheinischen Stadtteile. Zusätzlich ist es Zubringer zur Fähre Staad-Meersburg und zu den Schiffsverbindungen nach Überlingen ab Wallhausen. Auch die Nachbarstadt Kreuzlingen ist durch eine grenzüberschreitende Buslinie angebunden.

Im Personenverkehr fahren ganzjährig tagsüber im Stundentakt Katamaranschiffe nach Friedrichshafen (ca. 45 min), die Autofähre von Konstanz-Staad nach Meersburg sowie Schiffe von Wallhausen nach Überlingen. Im Sommer und eingeschränkt im Winter existieren weitere Schiffverbindungen, die vorwiegend dem Tourismus dienen. Diese verbinden Konstanz mit Meersburg, Lindau, Bregenz, Überlingen, Schaffhausen, Radolfzell, Kreuzlingen sowie mit der Insel Mainau.

Der baden-württembergische Verkehrsminister Ulrich Müller gab im Mai 2004 an, dass die Stadtwerke Konstanz dank des Kaufs der Bodensee-Schiffsbetriebe die leistungsfähigste und lukrativste Binnenschifffahrtsgesellschaft Mitteleuropas sei und ein Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs anbiete, das besser als das der Landeshauptstadt sei."Das größte Fährschiff auf dem See heißt "Tábor". In: "Schwäbische Zeitung" vom 17. Mai 2004

Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaftsstandort und Unternehmen
Über 3.300 Unternehmen mit mehr als 33.500 Beschäftigten bilden den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Konstanz. Im produzierenden Gewerbe gibt es 10.000 Beschäftigte, während es im Dienstleistungsbereich etwa 23.500 sind.

Die Schwerpunkte der Konstanzer Wirtschaft liegen in der Kommunikations- und Informationstechnologie, in der Chemie, darunter Pharmazie (Nycomed, ehemals größter Gewerbesteuerzahler, wobei dieses Unternehmen 2007 nach Übernahme der Altana Pharma AG einen großen Teil der Arbeitsplätze in Konstanz abgebaut hat), Biotechnologie (GATC), im Maschinenbau, bei den Medien und im Druck sowie bei den regenerativen und alternativen Energien (Sunways).

Die Stadtwerke Konstanz GmbH betreiben Busse, Fähren, Trinkwasserversorgung, Energieversorgung und die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB). Stadtwerke Konstanz GmbH (Hrsg.): Einblicke. Stadtwerke Konstanz GmbH. Konstanz ca. 2008. Siehe auch

Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist auch der Tourismus sowie Tagungen und Kongresse.

Viele Schweizer Unternehmen siedeln in Konstanz aufgrund der Grenznähe eine Niederlassung oder Tochtergesellschaft an.

Behörden und Gerichte
Gebäude des Landgerichts
Konstanz ist Sitz des Landkreises Konstanz, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Hochrhein-Bodensee. Ferner hat die Stadt ein Amtsgericht, ein Landgericht, ein Sozialgericht und eine Staatsanwaltschaft. In Konstanz besteht ferner ein Notariat. Des Weiteren finden sich weitere Behörden in der Stadt. Konstanz ist auch Sitz des Dekanats Konstanz des Erzbistums Freiburg und des Kirchenbezirks Konstanz der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Medien
* Eva Mattes und Sebastian Bezzel ermitteln als Klara Blum und Kai Perlmann in der ARD-Krimiserie Tatort in Konstanz und um den Bodensee herum.

Tageszeitung
* Südkurier mit mehreren Lokalausgaben (gehört der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck)
* Hochrhein-Zeitung, Internetportal für die Region am Hochrhein

Wochenzeitung
* Konstanzer Anzeiger, Hg.: Anzeiger Südwest GmbH (Südkurier)

Zweiwöchentliche Blätter
* der konstanzer, Herausgeber: Schwäbischer Verlag GmbH & Co. KG
* Konstanzer Stadtmagazin, Hg.: Südkurier (im März 2007 eingestellt)
* Qlt (früher „Kulturblätter“), Verlag Rößler & Partner

Monatsmagazin
* akzent - Das Magazin für die Groß-Stadt Bodensee, Hg.: akzent Verlags GmbH (gehört dem Verlag der Schwäbischen Zeitung, Schwäbischer Verlag)
* Neue Zeiten - russisch-deutsche Zeitung in Konstanz für alle Gruppen russischsprachiger Bevölkerung, aktuelle Nachrichten aus dem kulturellen Leben der Region Bodensee, Integrationsfragen, Religion und Ausbildung Hg.: Tatjana Reichert/Verein Neue Zeiten e.V./ Verein Russische Schule „Znaika“ e.V. in Konstanz
* Russische Zeitung - Zeitung der Bodenseeregion für deutsch-russische kulturelle Verständigung, Pflege der russischen Sprache und Kultur, Forum der Russisch Sprechenden Hg.: Alina Titova/Russischer Club e.V. Konstanz, Russische Zeitung

Früher in Konstanz ansässige Publikationen
* Die Fußballzeitschrift kicker wurde in Konstanz von Walther Bensemann gegründet und dort zunächst auch publiziert

Bildung
Die im Jahre 1966 gegründete Universität Konstanz ist die jüngste und kleinste der neun so genannten Eliteuniversitäten. Des Weiteren gibt es seit 1971 eine Fachhochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung, deren früheste Vorgängereinrichtung, eine Ingenieurschule, bis ins Jahr 1906 zurückreicht. Infolge des reformierten baden-württembergischen Hochschulgesetzes trägt die FH seit dem Jahre 2006 offiziell den Namen Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG), bzw. die offizielle internationale Bezeichnung "Konstanz University of Applied Sciences".
An die HTWG angegliedert ist die Technische Akademie Konstanz gGmbH TAK. Das Institut für wissenschaftliche Weiterbildung wurde vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in einem bundesweiten Wettbewerb als „Beste deutsche Hochschule in Sachen Weiterbildung“ ausgezeichnet. Die Technische Akademie Konstanz hat ihren Sitz im Seminar- und Tagungszentrum „Villa Rheinburg“ in unmittelbarer Nähe zum Campus der HTWG.

In Konstanz befinden sich 43 Kinder-Tageseinrichtungen, worunter man Kindergärten, -tagesstätten, -häuser, -horte oder -krippen versteht. Für die Schulbildung unterhält die Stadt sieben Grundschulen (Allmannsdorf, Dingelsdorf, Grundschule im Haidelmoos, Grundschule Im Wallgut, Litzelstetten, Wollmatingen und Sonnenhalde-Grundschule), vier Grund- und Hauptschulen (Berchenschule Wollmatingen, Gebhard-Grund- und Hauptschule, Grund- und Hauptschule am Stephansplatz und Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Dettingen), eine Haupt- und Realschule (Mädchen-Haupt- und Realschule Zoffingen), eine weitere Realschule (Theodor-Heuss-Realschule) und die 1976 gegründete Geschwister-Scholl-Schule, ein Schulverbund, der die Schularten Hauptschule, Realschule, Gymnasium, sowie eine schulartübergreifende Orientierungsstufe (Klassen 5/6) beinhaltet. Die drei Schulzüge stimmen zum Teil die Unterrichtsinhalte ab. Auch ist ein Wechsel zwischen den Zügen in den ersten Jahren möglich. Ferner gibt es noch eine Förderschule (Comenius-Schule) und drei weitere Gymnasien, das 1604 gegründete Heinrich-Suso-Gymnasium, das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, gegründet 1830, sowie das 1859 errichtete Maria-Ellenrieder-Gymnasium (Konstanz). Darüber hinaus gibt es noch eine Musikschule.

Der Landkreis Konstanz ist Träger der Wessenberg-Schule - Kaufmännische Schule (mit Berufsschule, Berufsfachschule, Berufskolleg, BVJ und Wirtschaftsgymnasium) und der Zeppelin-Gewerbeschule (mit Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachschulen und Technischem Gymnasium) sowie der Regenbogen-Schule für Körper- und Geistigbehinderte, der Schule für Kranke und des Schulkindergartens für Sprachbehinderte Konstanz.

Mehrere Privatschulen runden das schulische Angebot in Konstanz ab. So gibt es eine Abendrealschule, eine Altenpflegeschule des Berufsfortbildungswerks und der Arbeiterwohlfahrt, die Bio-Kosmetikschule Dr. Gümbel Konstanz-Meersburg, die Freie aktive Schule für Lebendiges Lernen (Grundschule), die Inlingua-Sprachschule, die Kunstschule Akademie für Grafik und Design, die Schule für Physiotherapie Konstanz GmbH, einen Sonderschulkindergarten für Körperbehinderte, die Säntis-Schule für Erziehungshilfe und die Schulen für Kranken- und Kinderkrankenpflege am Klinikum Konstanz. Konstanz ist Sitz einer Hauptstelle der Volkshochschule Konstanz-Singen e.V.

Persönlichkeiten
→ Liste der Persönlichkeiten der Stadt Konstanz

Panoramabilder



Bilder

Bild:Sonnenuntergang ueber Konstanz.jpg|Sonnenuntergang über Konstanz (Juli 2006).
Bild:Seestraße am Morgen.jpg|Blick von der Seestraße zum Inselhotel (Juli 2006)
Bild:Europabrücke_Konstanz.JPG|Alte Rheinbrücke bei Nacht mit "Seehas" (September 2006)
Bild:KonstanzBismTurm.jpg|Der Bismarckturm von Konstanz
Bild:KonstanzFriedhofshalle.jpg|Jugendstil-Friedhofshalle auf dem Hauptfriedhof
Bild:KonstanzWeihnachtsmarkt.jpg|Der Weihnachtsmarkt am See
Bild:Konstanzermünster.jpg|Das Konstanzer Münster


Sonstiges
Das geschichtlich zu Konstanz gehörende Schweizer Gebiet Tägermoos wird auch heute noch in Kooperation mit den Schweizer Behörden von Konstanz mitverwaltet.

Zu Konstanz gehört auch die im Überlinger See liegende Blumeninsel Mainau. Sie wird jährlich von mehr als einer Million Touristen besucht.

Konstanz ist die erste Stadt in Deutschland mit einem innovativen Straßenbeleuchtungssystem. So können Bürger im Stadtteil Allmansdorf nach 23 Uhr die Straßenlaternen per Knopfdruck anschalten. Nach 15 Minuten geht die LED-Beleuchtung dann automatisch wieder aus.

Das Weingut Haltnau zwischen Meersburg und Hagnau gehört der Spitalkellerei Konstanz, so dass ein Wein aus Meersburger Lage in Konstanz erzeugt wird (Wendelgard-Sage).

Im Grenzgebiet der zentralasischen Gebirge Hindukush, Pamir und Karakorum existiert ein 5902 m hoher Berg mit dem Namen „Constancia Sar“ (Konstanz Gipfel).

Spaziergänge in Konstanz
Jakobsweg
Wegweiser in Kreuzlingen
Eine der Routen aus dem Netz der Jakobswege nach Santiago de Compostela führt vom Konstanzer Münster als Schwabenweg über die Hofhalde und durch die Wessenbergstraße bis zur Schweizer Grenze. Von dort führt er in den Thurgau und weitere Schweizer Kantone. Die Entfernung von Konstanz bis nach Santiago de Compostela beträgt 2340 km. Nach Märstetten wird die Gehzeit mit 4 Stunden und 10 Minuten angegeben.

Ab Rheinbrücke nach Staad
Von der Seestraße entlang der Konstanzer Bucht, vorbei am Freizeitbad Jakob, Freibad Horn mit Leuchtturm "Hörnle", Wasserwerk bis Staad-Fährhafen.

Entlang dem Grenzbach
Auf Konstanzer Seite ab Emmishofer Zoll entlang dem Grenzbach, später Sau-Bach bis zur Mündung in den Seerhein. Zurück entlang des Rheins bis zur Konstanzer Rheinbrücke.

Literatur
* Theodor Ludwig: "Die Konstanzer Geschichtsschreibung bis zum 18. Jahrhundert". Dissertation. Trübner, Straßburg 1894.
* Joseph Laible: "Geschichte der Stadt Konstanz". Ackermann, Konstanz 1896 (Nachdruck: PHV, Phaleristischer Verlag Autengruber und Hrdina, 2000, ISBN 3-934743-17-X).
* Josef Rest: "Von den Anfängen des Buchdrucks in Konstanz". Konstanzer Zeitung , Konstanz . In: Festnummer zur 200-Jahrfeier der Konstanzer Zeitung.
* Otto Feger: "Kleine Geschichte der Stadt Konstanz". 3., unveränd. Auflage. Rosgarten-Verlag, Konstanz 1972, ISBN 3-87685-050-9.
* Hermann Fiebing: "Konstanzer Druck- und Verlagswesen früherer Jahrhunderte. Beitrag zu seiner Geschichte von den Anfängen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts". Druckerei und Verlagsanstalt Konstanz, Konstanz 1974, ISBN 3-87940-046-6.
* Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (Hrsg.): Bürgerschule, Zeppelin-Oberrealschule. Alexander-von-Humboldt-Gymnasium 1930–1980. Konstanz 1980, ISBN 3-7977-0060-1.
* Richard Friedenthal: Jan Hus. Der Ketzer und das Jahrhundert der Revolutionskriege. 2. Auflage 1987, ISBN 3-492-10331-6.
* Elmar B. Fetscher: "Der Konstanzer Bürgermeister Karl Hüetlin und seine Zeit (1832–1849)". Südkurier, Konstanz 1988, ISBN 3-87799-085-1.
* Helmut Maurer et al.: "Geschichte der Stadt Konstanz." 6 Bände. Konstanz 1989-95.
* Bruno Helmle: "Erinnerungen und Gedanken eines Oberbürgermeisters". Stadler, Konstanz 1990, ISBN 3-7977-0222-1.
* Städtische Museen Konstanz, Rosgartenmuseum (Hrsg.): "Die verdrängten Jahrhunderte. Konstanz als österreichische Stadt 1548–1806". (= Konstanzer Museumsjournal; 1996). Städtische Museen, Rosgartenmuseum, Konstanz 1996, ISBN 3-929768-01-1.
* Erich Bloch: "Geschichte der Juden von Konstanz im 19. und 20. Jahrhundert. Eine Dokumentation". 3., unveränd. Auflage. Stadler, Konstanz 1996, ISBN 3-7977-0355-4.
* Hanna Sophia Reich: "Studien zum Alltag in Konstanz 1945–1949". Magisterarbeit, Universität Konstanz 2004, .
* Schlieper, Hans: Eisenbahntrajekte über Rhein und Bodensee, Alba Verlag, Düsseldorf, 2009, ISBN 978-3-87094-369-1
* Ralf Seuffert: "Konstanz - 2000 Jahre Geschichte". UVK-Verlag, Konstanz 2003, ISBN 3-89669-922-9

Siehe auch
* Portal:Bodensee
* Geschichte des Kantons Thurgau
* Gerichtsherrenstand im Thurgau

Referenzen



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