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Kislowodsk

Russland, Kislowodsk
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"Kislowodsk" () ist eine Stadt mit rund 128.500 Einwohnern (Stand 2007) in der Region Stawropol in Russland. Sie liegt im nördlichen Kaukasus rund 234 Kilometer von der Regionshauptstadt Stawropol entfernt und ist ein russlandweit bekannter Kurort mit sehr vielen, teilweise aus dem 19. Jahrhundert stammenden Kurhäusern.

Geschichte
Ein altes Kurhaus in Kislowodsk
Die Stadt wurde 1803 zunächst als Festung gegründet. Im Laufe des 19. Jahrhunderts etablierte sich der Ort aufgrund seines Vorkommens an Mineralquellen zunehmend als bei der russischen Oberschicht beliebter Kurort. Von 1856 bis 1891 hatte sich die Bevölkerung der Stadt nahezu versechsfacht.

Bis heute stellt der Kurbetrieb den hauptsächlichen Wirtschaftszweig der Stadt dar. Kislowodsk gehört zu den vier nordkaukasischen Mineralwasser-Kurorten (die anderen sind Pjatigorsk, Jessentuki und Schelesnowodsk, zusammen auch als "Kawminwody" („Kaukasische Mineralwässer“) bekannt; nicht dazu gehört Mineralnyje Wody, wo es gar keine Mineralwasserquellen gibt). Weiterhin gibt es in Kislowodsk Betriebe der Nahrungsmittel- und der Möbelindustrie. Die Stadt verfügt über einen Kopfbahnhof mit Zugverbindungen unter anderem nach Moskau. Der nächste Verkehrsflughafen befindet sich in Mineralnyje Wody, das von Kislowodsk aus über Pjatigorsk mit Nahverkehrszügen zu erreichen ist.

Weiterführende Bildungseinrichtungen (Auswahl)
*Filiale der Staatlichen Wirtschaftsakademie Rostow
*Filiale der Stawropoler Universität
*Kislowodsker Institut für Wirtschaft und Recht

Söhne und Töchter der Stadt
*Arthur Adamov, französischer Schriftsteller und Dramatiker
*Boris Parsadanjan, estnischer Komponist
*Alexander Issajewitsch Solschenizyn, russischer Schriftsteller, Dramatiker und Historiker und Preisträger des Nobelpreises für Literatur


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 21.04.2018 06:07 von den Wikipedia-Autoren.
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