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Kalter Krieg in Warschau 1:1

Europa, Warszawa
12.06.2012
Von Maria von Stern    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Das Spiel Polen gegen Russland endet 1:1 durch Dzagoev und Kuba
Das Nationalstadion in Warschau ersetzt das 1954/55 aus Schutt und Ruinen erbaute "Stadion des zehnten Jahrestages" des Kriegsendes. Auferstanden aus Ruinen - und ihnen entflohen. Was für ein Glück, was für ein tolles Ding und hoffentlich: was für ein Spiel!
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Die Aufstellung Polens: Tyton - Piszczek, Wasilewski, Perquis, Boenisch - Dudka, Polanski - Blaszczykowski, Murawski, Obraniak - Lewandowski; auf der Reservebank: Sandomierski (Tor), Kaminski, Wawrzyniak, Wojtkowiak, Rybus, Wolski, Mierzejewski, Matuschyk, Sobiech, Pa. Brozek, Grosicki

Die Aufstellung Russlands: Malafeev - Anyukov, A. Berezutskiy, Ignashevich, Zhirkov - Denisov - Shirokov, Zyryanov - Dzagoev, Arshavin - Kerzhakov; auf der Reservebank: Akinfeev (Tor), Shunin (Tor), Nababkin, Granat, Sharonov, Izmaylov, Semshov, D. Kombarov, Glushakov, Kokorin, Pavlyuchenko, Pogrebnyak

Im Vorfeld kommt es zu Ausschreitungen zwischen den Fangruppen. Russland feiert den Nationalfeiertag, Polen den Antikommunismus, beides passt nicht zusammen und feuert den jeweiligen Nationalismus an, zumal der verbliebene Kaczynski-Bruder nicht müde wird, Verschwörungstheorien zum Tod seines Bruders anzuheizen. Klar, dass Russland Angst hatte vor dem kleinen Dicken, aber deshalb ein Flugzeug sprengen? Für die polnischen Fans war es Grund genug, Radau vorm russischen Mannschaftshotel zu machen, um die Roten am Schlafen zu hindern.
Dzagoev feiert sein Tor.

Bei Polen bringt Coach Franciszek Smuda im Mittelfeld Dudka für Rybus. Russlands Nationaltrainer Dick Advocaat sieht trotzdem keine Veranlassung, sein Team zu verändern.

Polen beginnt engagiert wie gegen Griechenland. Glanzparade von Russlands Keeper Malafeev. Einen Freistoß von Obraniakfälscht Boenisch noch ab, der Torwart ist mit Fußabwehr präsent (7). Lewandowski zieht kurz vorm Strafraum ab, der Ball geht knapp drüber. Nach einer schnellen Kombination der Polen schiebt Polanski ein - Schiedsrichter Stark entscheidet zu Recht auf Abseits (17.). Schon wieder die Polen, Wasilewski köpft nach einer Ecke über das Tor (21). Blaszczykowski legt im Strafraum quer, Lewandowski kommt nicht heran (24.).

Russland lebt, wenngleich auch nicht so lebendig wie gegen Tschechien - leider. Also umgekehrt, das letzte Mal gerne etwas töter, jetzt, egal, jedenfalls Arshavin mitFlanke auf den Kopf von Kerzhakov, daneben. Besser macht"s Dzagoev völlig allein im Strafraum per Kopf, 1:0 (37.). Dzagoev spurtet zur Freistoßflanke Arshavins, der Ball rutscht ihm über die Schulter unhaltbar in Tytons Tor.

Bitter für die Polen, die den Favoriten im Griff hatten. Gut für die Tschechen, die plötzlich die zweitbeste Ausgangsposition haben. Bei diesem Spielstand reicht bereits ein Remis gegen die Polen und dass die Griechen gegen Russland zurückkommt, glaubt wohl nicht mal Tsipras.

Anpfiff zweite Halbzeit. Polen beginnt erneut stark und stürmisch, erst gelingt kein Abschluss, dasnn kontert Russland mit Arshavin allen voran, doch Vier zu Drei nutzen sie nicht voll aus. Im Konter des Konters dann gelingt Blaszczykowski ein Traumtor, aber was für eines, unhaltbar platziert er den Ball im linken oberen Eck. Ausgleich! 1:1 in der 57. Minute.

In der 80. humpelt Polanski vom Feld, ein Foul, das ihm eine Gelbe einbringt, zog sein eigens Knie in Mitleidenschaft. Er kommt zwar wieder, wird aber vier Minuten später ausgewechselt gegen Matuschyk.

Wenn Kampfgeist einen Pass hätte, es wäre ein polnischer. Das Spiel endet 1:1.


 

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