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Kalabrien

Italien, Catanzaro
Von Birgit Kohl   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Stiefelspitze Italiens und Land zwischen zwei Meeren
Kalabrien ist die südlichste Region der italienischen Halbinsel zwischen Tyrrhenischem und Ionischem Meer. Sie zeichnet sich durch ihre immerhin 780 Kilometer Küste und die Vielzahl ihrer Strände alter geologischer Herkunft aus: Hier gibt es Granitfelsen, metamorphe Steine und in jüngerer Zeit entstandene Dünen.
Galerie
Capo Colonna
Naturschönheiten inmitten von Kunst- und Kulturschätzen
Die Region Kalabrien ist nicht nur wegen ihrer suggestiven, vielfältigen Natur voller Schönheit, sondern auch aufgrund des Reichtums an Kunst- und Kulturschätzen unvergleichlich. Sie werten das ganze Gebiet zusätzlich auf.

Sonne, Meer, Berge und Wälder
Kalabrien ist aber auch ein Gebiet mit Bergen und Wäldern: Der Gebirgszug des Apennin überquert die Hochebene der „Sila“, die auch die drei größten künstlichen Seen beheimatet. Der Apennin neigt sich dann zu den Bergen „monte Reventino“ und „monte Mancuso“, danach auf die „Serre“ und schließlich auf den „Aspromonte“, ein großes Gebirge, in Form eines Gansfußes, das auf den Ätna und die Eolischen Inseln schaut.

Kalabrien ist dann in erster Linie ein Land der Wälder, weil es circa 29 % der gesamten italienischen Waldflächen besitzt: Kastanienbäume, Buchen und die berühmten „giganti della Sila“, mehr als 50 m hohe Bäume mit einem Durchmesser von mehr als 2 m. Man findet sie im Wald von Fallistro in der Nähe von Tasso – Camigliatello Silano. Auf Meereshöhe gibt es dann auch Olivenbäume und Steineichen.

Religiöser Tourismus als Ausdruck von Geschichte und Kultur
Neben diesen Naturgütern lebt in den Berg- und Meeresgemeinden, aber auch in den suggestiven Orten des Landesinneren die Tradition eines religiösen Tourismus weiter. Diese haben einen „Glauben“ und religiöse Traditionen aufrecht erhalten, die die Geschichte ganzer Völker ausmachen.

3000 Jahre Geschichte: Viel Platz für Tradition und Folklore
Kalabrien – das ist nicht nur Sonne und Meer. Schließlich blickt man hier auf mehr als 3000 Jahre dokumentierte Geschichte zurück. Die Region war nämlich tatsächlich jahrhundertelang Eroberungsgebiet für viele fremde Völker. Jedes von ihnen hat die Sitten und Gewohnheiten der Region mitbestimmt. Volkstraditionen und Folklore stellen für Kalabrien einen großen Reichtum dar und ändern sich von Gegend zu Gegend. Große Bedeutung haben die folkloristischen Veranstaltungen in den albanesischen Gemeinden angenommen, die sich um Castrovillari, Acquaformosa, San Basile, Spezzano, Firmo und Lungro angesiedelt haben.

Selbst das Klima ist vielfältig: Von mediterran bis alpin
Dank seiner günstigen Lage genießt das ganze kalabrische Gebiet ein typisch mediterranes Klima, das in den Bergbereichen kontinental, fast alpin wird.

Sicher gibt es viele Gründe, Kalabrien zu besuchen

• Da sind zunächst die naturalistischen Reichtümer: Durch den Gebirgscharakter und die geringe demografisch-industrielle Entwicklung vieler Gegenden der Region hat sich ein Großteil der Naturschönheiten erhalten;

- In Kalabrien gibt es drei wichtige Nationalparks: Den größten italienischen Park, den „Parco Nazionale del Pollino“, den Nationalpark der „Sila“ und den des „Aspromonte“; die Schönheit und Transparenz des Meeres von Kalabrien ist überall bekannt und zieht viele Reisenden an. Vom Tyrrhenischen zum Ionischen Meer ist die Reiseroute entlang der Küste variabel und vielfältig.

Blick auf Tropea
- Mythos und Lebendigkeit
findet man entlang der Küsten dank der zahlreichen Touristikorte, Campingplätze und Unterhaltungsstrukturen. Eine Abfolge von weißen Stränden mit besonders feinem Sand, wie die der „Riviera dei Cedri“ mit ihren Ferienorten Pietragrande und Copanello, steht im Wechsel zur „Riviera crotonese“ mit „Le Castella“, einem typischen Fischereizentrum mit einem wunderbaren Meeresreservat. Hier findet man auch das suggestive aragonesische „Castello“ aus dem 16. Jahrhundert. Weiter geht es zu den Stränden am Tyrrhenischen Meer mit der faszinierenden „Costa Viola“ mit dem antiken Ort „Scilla“, sowie der bekannten Küste „Costa degli Dei“, wo sich das berühmte Städtchen „Tropea“ befindet, das als die Perle des Tyrrhenischen Meeres betrachtet wird. Es folgt „Praia“ am Meer mit seinen architektonischen Steinkompositionen, den breiten und langen Sandstränden und der großen Faszination der imposanten Insel „Isola di Dino“.

• Dann ist da aber auch der geschichtliche Reichtum: Von den archäologischen Gebieten mit dem „Parco di Scolacium“, von Sibari und von Capo Colonna, bis hin zu den nationalen Monumenten, die lange Herrscherzeiträume und das Aufeinanderfolgen von künstlerischen Stilrichtungen und Kunstformen bezeugen. Die Museen, allen voran das „Museo Archeologico Nazionale“ von Reggio Calabria sind voller Zeugnisse der Zeit. Es beherbergt u. a. die Bronzestatuen von Riace. Dann gibt es natürlich Kirchen, byzantinische Klöster, Wallfahrtskirchen und heilige Stätten, die die Vielfältigkeit dieser geschichtlich-kulturellen Landschaft besonders verdeutlichen.
Reggio Calabria, Nationalmuseum, Bronzestatuen von Riace


Kulinarische Freuden und unverfälschte Weine
Schließlich locken auch die unverfälschten Weine und Lebensmittel und die Tradition der Rezepte viele Reisende an. Die Gastronomie Kalabriens ist das Ergebnis einer kulturellen Mischung, die sich im Laufe der Jahrhunderte ergeben hat und die sich den lokalen Gegebenheiten perfekt angepasst hat, bis die heute bekannte extrem reichhaltige, natürliche und originelle kalabrische Küchentradition daraus hervorging. Kalabriens Speiseplan sieht, jeweils in der richtigen Proportion, Gerichte aus Schafs- und Schweinefleisch, Gemüse (die Aubergine kommt hier zu besonderen Ehren) und Fisch vor. Speisen werden auf dem ganzen Gebiet gerne konserviert: So gibt es in Öl eingelegte Produkte, aber auch viele „insaccati“, das sind Wurstwaren.

273 kalabrische Spezialitäten
Das Ministerium für Landwirtschaft, Lebensmittel und Forstwirtschaft hat auf Vorschlag der Region immerhin 273 traditionelle Lebensmittel anerkannt: Hierzu gehören der Bergamott-Likör; „friccioli“ und „frittole“, frittierte Spezialitäten; der Ziegenkäse aus dem Agromonte; kaltgepresstes Olivenöl; Kastanien im gekochten Most; die Feigen der Opuntie; Marmeladen; Oliven; „bucconotto“, ein Weihnachtsgebäck; Quittenmus; „crema reggina“, eine Süßspeise; „crispelle“, eine frittierte Spezialität; das Honigbrot von Cerzeto; Kastanienbrot; Kartoffelbrot; Mandelteig und last, but not least, „tarallini“, kleine Ringe aus ungesüßtem Teig, eine Knabberei…

Wellness in kalabrischen Thermalquellen
Kalabrien ist also folglich Geschichte, Natur, Gastronomie, Spaß, aber auch Wellness…In der vielfältigen Umgebung dieser Region findet man bekannte Thermalquellen mit Heilwirkung und zur Schönheitspflege.
Catanzaro, Dom

Für weitere Informationen besuchen Sie das Internetportal: www.turiscalabria.it

Fakten
 

 

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