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Kakanj

Bosnien-Herzegowina, Kakanj
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"Kakanj" ist eine Stadt im Kanton Zenica-Doboj in Bosnien-Herzegowina. Sie liegt an der Mündung des Flusses Zgošća in die Bosna ungefähr 50 Kilometer nördlich von Sarajevo.

Die Gemeinde Kakanj hat etwa 43.000 Einwohner. Bei der letzten Volkszählung 1991 waren es 55.857 Einwohner, von denen 54.51% Muslime, 29.76% Kroaten, 8.84% Serben, 4.53% Jugoslawen und 2.36% andere waren. Der Stadtkern hatte damals 12.016 Einwohner.

Kakanj wurde 1900 gegründet, als die österreichisch-ungarische Monarchie in Bosnien die Förderung von Rohstoffen vorantrieb. Das heutige Stadtzentrum war zur dieser Zeit noch weitgehend unbewohnt. Erst 1902 als das Bergwerk öffnete, begann sich langsam eine Stadt zu bilden. Erst wurden nur Baracken für die Arbeiter und ein paar administrative Gebäude errichtet. Dazu kam noch ein Krankenhaus und eine Schule. So war es bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. In dieser Zeit der Industrialisierung des Landes Jugoslawien mit seinen großen Kohlevorkommen spielte Kakanj eine wichtige Rolle. In dieser Zeit kamen die meisten Bürger nach Kakanj. Man begann mit dem Bau von größeren Häusern und auch die Industrieanlagen wurden vergrößert. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der Bau eines Elektrizitätswerks (Termoelektrana Kakanj) und in den 70er Jahren erfolgte der Bau einer Zementfabrik. Diese beiden Industriewerke, zusammen mit dem Bergbau, bilden den Lebenskern der Stadt Kakanj.



Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 24.01.2020 05:17 von den Wikipedia-Autoren.
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