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Internationale Kritik an Iran wegen Todesurteil für Mediziner

Deutschland
25.11.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Berlin (dpa) - Die Europäische Union hat sich einem Medienbericht zufolge in den Fall eines im Iran zum Tode verurteilten und international renommierten Mediziners eingeschaltet. Nach Informationen der «Heilbronner Stimme» (Samstag) wurde bereits Ende Oktober in Teheran eine gemeinsame Protestnote der EU-Mitgliedstaaten übergeben, die sich damit gegen die Verurteilung Ahmadreza Dschalalis (46) aussprachen. Zudem hätten sich 75 Nobelpreisträger, darunter die Schriftstellerinnen Herta Müller und Elfriede Jelinek sowie die Chemiker Gerhard Ertl und Joachim Frank, in einer gemeinsamen Erklärung an den UN-Botschafter des Irans mit der Bitte um Freilassung Dschalalis gewandt.

Ein weiterer Brief mit der Bitte um Unterstützung, verfasst vom Committee of Concerned Scientists, sei an Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere europäische Politiker gegangen. Das Kanzleramt habe den Eingang des Schreibens bestätigt, berichtet die Zeitung. Aus dem Auswärtigen Amt sei zu hören, es verfolge die Entwicklung des Falles «sehr aufmerksam und mit großer Sorge».

Dschalali, der eigentlich in Schweden lebt und in Italien und Belgien gearbeitet hat, war im April 2016 während eines Heimatbesuches verhaftet worden. Amnesty International hat kritisiert, er sei in einem äußerst unfairen Gerichtsverfahren wegen «Verdorbenheit auf Erden» zum Tode verurteilt worden. Es habe auch Spionagevorwürfe gegeben. Sein Schuldspruch habe auf Geständnissen basiert, die seinen Angaben zufolge durch Drohungen und Folter erzwungen worden seien.

 

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