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Halden (Norwegen)

Norwegen, Halden
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, zwischen 1665 und 1928 "Fredrikshald", ist eine Stadt und Kommune in Norwegen.
Geographie
Geographische Lage
Halden liegt in der Provinz (Fylke) Østfold im Südosten Norwegens, nahe der Grenze zur schwedischen Provinz Västra Götalands länund liegt zu beiden Seiten der Mündung des Tista-Flusses in den Iddefjorden. Nur 3 km trennen den Ort von der schwedischen Grenze. Diese verläuft mitten durch den Iddefjorden, der sich bis an den Westrand von Halden erstreckt. Die Stadt ist ca. 10 km von der Nordseeküste entfernt. 6 km westlich von Halden liegt die E6 mit dem meistbefahrenen Grenzübergang an den Svinesund-Brücken über den Iddefjorden.

Nachbargemeinden
Die norwegischen Kommunen Aremark, Rakkestad und Sarpsborg im Norden.
Die schwedischen Kommunen Dals-Ed, Tanum und Strömstad im Osten, Süden und Westen.

Geschichte
Geschichtlicher Überblick
Halden blickt auf eine 8000jährige ununterbrochene Besiedlung zurück. Der Sägewerksbetrieb entlang des Flusses Tista und der Holzexport bildeten die im 17. Jahrhundert die Grundlage des Verladeplatzes Halden. Der Friedensschluss von Roskilde im Jahr 1658, bei dem Norwegen die Provinz Bohuslän an Schweden abtreten musste, hatte zur Folge, dass Halden sich nun in unmittelbarer Grenznähe zu Schweden befand. Zwischen 1658-1660 wird Halden dreimal erfolglos von den Schweden angegriffen. Daher musste die Stadt befestigt werden. Am 16. Juli 1660 unterzeichnet König Fredrik III. einen Beschluss, eine Festungsanlage zu bauen, die den Namen Fredriksten tragen soll. Im Jahr 1665 erhält Halden als Dank für die Hilfe bei der Landesverteidigung die Stadtrechte und den neuen Namen Frederikshald verliehen. Karl XII. erobert Frederikshald und greift Fredriksten an. Es gelingt ihm nicht die Festung einzunehmen. Die Haldenser zünden ihre Stadt an um Karl XII. und seine Soldaten zu vertreiben. Der Nationaldichter Bjørnstjerne Bjørnson verewigte diese Taten in einer Strophe der norwegischen Nationalhymne. Dänemark muss Norwegen 1814 an Schweden abgetreten. Während der deutschen Besetzung 1940 - 1945 gibt es in Halden einen ausgedehnten Lotseneinsatz für den Flüchtlingsverkehr nach Schweden. 1967 wurde die vorher selbständige Kommune Idd südlich des Zentrums eingemeindet.
Ortsname
Halden wurde nach dem kleinen Bauernhof "Hallen" benannt, was soviel wie "Aufstieg" oder "Hang" bedeutet. Der Name wurde 1629 erstmals erwähnt. Die Stadt hieß zwischen 1665 und 1928 "Fredrikshald" (auch: "Frederikshall" oder "Friedrichshall") und wurde nach dem dänisch-norwegischen König Fredrik III. benannt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswürdigkeiten
Die Festung Fredriksten liegt auf einem Hügel über der Stadt und bietet einen guten Ausblick auf Stadt, Hafen und Fjord. Die Festung, erbaut in den Jahren 1661-1671 und 1682-1701 zum Schutz vor den Schweden, wurde auf zwei Erhöhungen angelegt. Auf der nördlichen liegt die Königinnen- und die Prinz-Christian-Bastion und auf der südlichen die Prinz-Georg-Bastion sowie die Bastion Overkongen. Zwischen diesen beiden Festungsteilen liegt die Zitadelle. Den Westhang schützt der Bürgerwall. Die Festung Fredriksten war Schauplatz des gewaltsamen Todes des schwedischen Königs Karl XII. am 11. Dezember 1718, wobei nicht sicher ist, ob es sich um eine feindliche Kugel oder um die Kugel eines Verschwörers handelte. Aufgrund der im französischen Empire-Stil errichteten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, zu denen auch der Herrenhof Rød Herregård und die Immanuelskirche gehören, wird Halden auch als Empire-Stadt bezeichnet.


Datei:Halden Fra Festningen.jpg|Blick von der Festung auf die Stadt
Datei:Halden and Fredriksten abt 1890.jpg|Halden und die Festung um ca 1890
Datei:Haldenwinternight.jpg|Winternacht in Halden
File:Saugbruksforeningen Halden.jpg|Papierfabrik Halden

Sonstige Bauwerke
Der Sendeturm Höiåsmasten, ein Betonturm mit einem abgespannten Stahlfachwerkmast auf der Spitze, ist das zweithöchste Bauwerk in Norwegen.

Wirtschaft und Infrastruktur
Ansässige Unternehmen
Die wirtschaftliche Basis der Stadt sind Holzverarbeitung, IT, Elektronik, chemische und Industrieproduktion.
Forschung und Bildung
Halden ist Østfolds Hochschul-, Forschungs- und Entwicklungszentrum. Die Forschungseinrichtungen zählen zu den größten des Landes. Am Ostrand der Stadt steht das Institut für Atomenergie, mit einem 1959 in Betrieb gesetzten Leistungs-Reaktor. Es gibt eine Distrikthochschule und eine Pädagogische Hochschule.
Verkehr
Touristenstraßen
Auf der E6 nördlich von Göteborg gelangen man über den "Blå-Grønne Veien" (die blau-grüne Straße) oder die Straße 21 nach Halden. In Halden beginnt die 900 km lange norwegische "Villmarksveien" (die Wildnisstraße) die sich im Grenzgebiet zu Schweden durch das waldreiche Ostnorwegen bis nach Trondheim zieht.
Binnenschifffahrt
Über das "Haldenvassdraget" (Haldengewässer) gelangt man bei Tistedal in den Haldenkanal.
Svinesundverbindung
In der Halden Kommune befinden sich die Brücken über den Svinesund, ein Grenzübergang mit dem höchsten Verkehrsaufkommen zwischen Norwegen und Schweden.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
* Sophus Jacobsen (1833–1912), Landschaftsmaler
* Ole-Jørgen Nilsen (1936–2008), Schauspieler und Theaterintendant
* Lars Sponheim (* 1957), liberaler Politiker und Landwirtschaftsminister

Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 02.03.2021 15:52 von den Wikipedia-Autoren.
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