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Grüne kritisieren VW und RWE: Klimaabkommen gilt auch für Industrie

Deutschland
12.10.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Berlin (dpa) - Die Grünen haben Volkswagen und RWE für ihre Drohungen in den Debatten um Klimaschutz und Kohleausstieg kritisiert. «Der Klimavertrag von Paris gilt auch für Wirtschaft und Industrie - und damit für VW und RWE», sagte Parteichefin Annalena Baerbock am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Es sei ein «altes Märchen», dass Klimapolitik wirtschaftsfeindlich sei. «Statt die Verantwortung der Politik in die Schuhe zu schieben, müssen sie Paris ernst nehmen und den Umstieg auf Erneuerbare Energien und emissionsfreie Mobilität angehen», forderte Baerbock mit Blick auf die Chefs der beiden Konzerne, die mit dem Verlust von Arbeitsplätzen drohen.

VW-Chef Herbert Diess hatte vor drastischen Jobverlusten bei VW gewarnt, wenn die Klimaschutz-Vorgaben für Neuwagen in der EU zu streng ausfielen. RWE-Vorstandschef Rolf Martin Schmitz hatte nach dem vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst an seine Mitarbeiter geschrieben, er könne ihnen mit Blick auf Arbeitsplätze «die Sorge um die Zukunft leider nicht gänzlich nehmen». Der Energiekonzern will in dem Waldgebiet zwischen Aachen und Köln eigentlich Braunkohle abbaggern.

Baerbock sieht dagegen die Unternehmen in der Verantwortung: «An RWE und VW sehen wir aktuell sehr gut, warum Arbeitsplätze gefährdet sind», sagte sie. «RWE hat viel zu lange auf ein veraltetes Geschäftsmodell gesetzt, VW hat nicht nur vergessen, sich auf neue Zeiten einzustellen, sondern auch noch mit Betrug Vertrauen verspielt.» Wer Sorge vor einem Verlust von Arbeitsplätzen ernst nehme, gestalte Veränderungen. «Sonst bestraft ihn der Markt.» Die Bundesregierung dürfe sich nicht unter Druck setzen lassen.

 

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