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Geheimdienstausschuss-Chef: Keine Beweise für Abhörung Trumps

Russland
20.03.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Washington (dpa) - Vor einer mit Spannung erwarteten Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss des US-Abgeordnetenhauses geht ein führender Republikaner auf Distanz zu Präsident Donald Trump. Hintergrund sind unbewiesene Behauptungen von Trump, dass sein Vorgänger Barack Obama ihn im Trump-Tower in New York abhören ließ. «Ich glaube nicht, dass der Trump Tower tatsächlich abgehört wurde», sagte der republikanische Vorsitzende des Ausschusses, Devin Nunes, dem Sender Fox News (Sonntag). «Wir haben keine Beweise, dass es stattgefunden hat», sagte Nunes unter Berufung auf am Freitag vorgelegte Dokumente aus dem Justizministerium.

Der führende demokratische Abgeordnete im Ausschuss, Adam Schiff, sagte laut «Washington Post»: «Wir sind der Sache auf den Grund gegangen: Auf dem Grund gibt es nichts.» Er erwarte, dass auch der Chef der Bundespolizei FBI, James Comey, dies bestätigen werde, sagte Schiff dem Sender NBC.

Nach einer zweiwöchigen Kontroverse um die unbewiesenen Abhörvorwürfe soll sich Comey am Montag (10.00 Uhr Ortszeit/15.00 MEZ) erstmals öffentlich im Ausschuss zu Trumps Behauptungen äußern. Auch der Chef des Geheimdienstes NSA, Mike Rogers, soll dort aussagen.

Generell geht es in der Anhörung um die Moskau zur Last gelegten Versuche, sich in den US-Wahlkampf einzumischen. Damit im Zusammenhang stehen Vorwürfe, nach denen Trump-Mitarbeiter im Wahlkampf Kontakte zu russischen Offiziellen hatten.

 

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