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Fünf Podestplätze für deutsche Ski-Asse am Holmenkollen

Norwegen
12.03.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Eine Woche nach der Rekord-WM überzeugen die deutschen Athleten auch beim Weltcup am Holmenkollen. Fünf Podiumsplätze gibt es für die Skispringer und Nordischen Kombinierer - nur ein Sieg fehlt.

Oslo (dpa) - Drei zweite Plätze und zwei dritte Ränge - zu einem perfekten Weltcup-Wochenende am legendären Holmenkollen fehlte Deutschlands nordischen Ski-Assen nur ein Sieg. Auf der Schanze mussten die Mixed-Weltmeister Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler am Sonntag erneut Doppel-Weltmeister Stefan Kraft den Vortritt lassen, der Österreich schon am Vortag im Teamwettbewerb zum Sieg vor dem deutschen Skisprung-Quartett geführt hatte. In der Nordischen Kombination hatten Eric Frenzel und Björn Kircheisen gegen den Japaner Akito Watabe knapp das Nachsehen.

Wie schon in der WM-Entscheidung auf der kleinen Schanze genossen Deutschlands Top-Skispringer Wellinger und Eisenbichler nach einem starken Auftritt die Siegerehrung unter den Augen von König Harald V. «Es ist nicht selbstverständlich, schon wieder auf dem Podium zu stehen», sagte Wellinger. Und Eisenbichler ergänzte: «Zu zweit macht es natürlich doppelt so viel Spaß.»

Mit Sprüngen auf 133,5 und 127 Meter lag Wellinger um 13,2 Punkte hinter Kraft, der 130 und 132 Meter in den Schnee zauberte. «Stefan hat wieder einen grandiosen Wettkampf gemacht», lobte Wellinger den Österreicher, der mit seinem fünften Saisonsieg die Führung in der Weltcup-Gesamtwertung übernahm.

Auch in der Gesamtwertung der mit 100 000 Euro dotierten RAW AIR liegt Kraft mit 671,8 Punkten klar vorn. Nach fünf von insgesamt 16 Wettbewerbssprüngen - auch die Qualifikationen und Teamwettkämpfe gehen in die Wertung ein - hat der Österreicher ein Polster von gut 20 Punkten auf Wellinger, der mit 651,3 Zählern Zweiter ist. Dahinter folgt Eisenbichler mit 622,2 Punkten auf Rang drei. «Es ist toll, dass wir mit zwei Sportlern ums Gesamt-Podium kämpfen. Wir haben ganz gute Chancen, weiter vorne mitzumischen», stellte Bundestrainer Werner Schuster fest.

Eine Woche nach der Gold-WM mit vier Titeln in vier Wettbewerben schafften es die deutschen Top-Kombinierer erst zum zweiten Mal in diesem Winter nicht auf das oberste Treppchen. In einem spannenden Finish setzte sich Watabe um 0,4 Sekunden vor Frenzel durch. «Für mich war es trotzdem ein guter Tag. Ich habe ordentlich Punkte gemacht, das war mein Ziel», sagte der Sachse.

Dahinter sprintete Kircheisen als Dritter auf das Podium, auf dem für den viermaligen Weltmeister Johannes Rydzek dieses Mal kein Platz war. Im Duell um die Weltcup-Krone schmolz der Vorsprung des Oberstdorfers vor Frenzel auf sechs Punkte.

Für Hochspannung ist in den letzten drei Saison-Wettbewerben an diesem Mittwoch in Trondheim und am kommenden Wochenende in Schonach also gesorgt, auch wenn die Akkus langsam leer sind. «Eric wird nicht kampflos aufgeben, Johannes wird voll dagegen halten. Das müssen wir steuern», sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch.

Ausruhen können sich ab sofort die deutschen Skispringerinnen um Weltmeisterin Carina Vogt. Beim Saisonfinale verabschiedeten sie sich mit drei Top-Ten-Plätzen in den Urlaub. Katharina Althaus war am Sonntag beim Sieg der Japanerin Yuki Ito als Vierte beste DSV-Springerin. Vogt wurde Siebte, Svenja Würth Neunte. «Die Goldmedaillen von Carina und dem Mixed-Team überstrahlen natürlich alles in der nun beendeten Saison», bilanzierte Bundestrainer Andreas Bauer.

In der Loipe sorgte Stefanie Böhler mit Rang elf über 30 Kilometer für das beste DSV-Ergebnis. Allerdings lag sie mit einem Rückstand von 3:37,9 Minuten weit hinter der überragenden Siegerin Marit Björgen. Die norwegische Rekordweltmeisterin gab schon nach gut zwei Kilometern Fersengeld und deklassierte die Konkurrenz. Am Vortag hatte der Norweger Martin Johnsrud Sundby im Herren-Rennen über 50 Kilometer triumphiert.

 

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