Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
     
Hotelsuche in 
 

So sind sie, die Esten

Europa
Von Maria von Stern   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Eigenheiten, Kurioses, Klischees zum Überprüfen
Wald, Radfahrer auf der Schnellstraße Via Baltica, kein Defizit im Staatshaushalt und Internet für alle per Gesetz. Ein paar estnische Kuriositäten im Überblick, für Jauchs "Wer wird Millionär" vielleicht nützlich... Oder Sie ziehen los, und schauen, was dran ist, an diesen Klischees.
Galerie
Wald: Estland besteht zu knapp 50 Prozent aus Wald.
In allen Wipfeln spürest Du...
Die Birke ist Nationalsymbol.

Laut Statistik sind in Estland überdurchschnittlich viele Menschen mit dem Aids-Virus infiziert: Die Weltgesundheitsorganisation nennt 10.000 Betroffene, 0,58 Prozent der Gesamtbevölkerung. Besonders betroffen sind Häftlinge und Angehörige der russischsprachigen Minderheit in Kohtla-Järve, Narva und Tallinn. Allerdings: Estland führt auch überdurchschnittlich viele Tests durch. Ohne Ausnahme werden beispielsweise schwangere Frauen auf den HI-Virus getestet.

Nicht erschrecken:
Auf der Via Baltica können Ihnen Radfahrer entgegen kommen! Die asphaltierte Strecke ist halt bequemer als die Hoppelstrecken nebendran.

Land, Wasser, Luft: Die Privatisierung der estischen Bahn ist gescheitert und viele Strecken wurden still gelegt. Täglich gibt es nur eine internationale Zugverbindung nach Moskau. Die Esten sind mit Überlandbussen unterwegs, nutzen den Flughafen Ülemiste in der Hauptstadt Tallinn und die Fähren, die zwischen der ehemaligen Hansestadt und Stockholm (Schweden) sowie Helsinki (Finnland) unterwegs sind.

Havarie der Estonia: Am 28. September 1994 sank die estnische Fähre Estonia vor der Küste Finnlands auf der Überfahrt nach Stockholm. Bei dem Unglück starben 852 Menschen.

Keine roten Zahlen: Ein Defizit im Staatshaushalt haben sich die Esten per Gesetz verboten. Dank Überschüssen in den Jahren 2001 bis 2004 investiert der Staat vor allem in Straßen, moderne Telekommunikation, Bildung und Gesundheit.

Gleiche Steuer für alle: Die estnische Einkommenssteuer liegt seit 2008 für alle bei 21 Prozent (1994: 26 Prozent, 2005: 24 Prozent). Sie soll in jährlichen 1-Prozent-Schritten bis 2011 auf 18 Prozent gesenkt werden. Die Esten bekommen zwar dickere Lohntüten als ihre Nachbarn in Lettland und Litauen, allerdings müssen sie in den Läden auch mehr blechen.

Surfen im Netz: Die Esten sind dem Internet mehr als aufgeschlossen: Ein Gesetz regelt, dass der Zugang überall möglich und kostenlos ist. In den bewohnten Gebieten ist Wi-Fi eingerichtet und wer keinen Rechner hat, darf gratis an einen von 700 öffentlichen Rechnern, die in Postämtern, Bibliotheken und kleinen Dorfläden eingerichtet wurden. Dass alle Schulen online gehen, ist selbstverständlich.

Extrablatt, Extrablatt! Mit einer Gesamtauflage von 523 Tageszeitungen pro 1000 Einwohnern hat gehören die Esten zu den fleißigsten Zeitungslesern der Welt.

Inseln: Insgesamt zählen 1520 Inseln zu Estland, die größten sind Saaremaa und Hiiuma.

Baltische Tiger: Wegen ihres stetigen Wirtschaftswachstums von mindestens 5 Prozent werden Estland, Lettland und Litauen die „Baltischen Tiger“ genannt. Estland war 2006 mit 10,8 Prozent der europäische Spitzenreiter. Gut über die Hälfte des BIP wird in der Hauptstadt Tallinn und ihrer Umgebung erwirtschaftet.

Visum: Estland ist ein Mitglied des Schengen-Raums und seine Grenzen damit offen. Auch Briten, Amerikaner, Kanadier und Australier können ohne Visum nach Estland einreisen.
Die Massen strömen zum Sängerfestival in Tallinn


Singen: Estnische Volkslieder sind beliebt, und dass sich wie zum Beispiel beim Sängerfest in Tallinnein paar Tausend zum Singen treffen, ist üblich.
Typisch
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
"Tallinn" (amtlich bis zum 24. Februar 1918 "Reval", ein im deutschsprachigen Raum auch danach noch gebräuchlicher Name; andere ältere Namen: russisch Ревель = "Rewel" und vormals Колывань = "Kolywan", dänisch "Lyndanisse",
"Wenn der Tod kommt, hat der Reiche kein Geld mehr, der Arme keine Schulden", heißt es in Estland, und wir deuten das jetzt mal so: Genießen Sie die Details, lassen Sie es sich, Ihren Begleitern und Gastgebern gut gehen, denn was soll das
Estland steht im internationalen Vergleich in der Coronakrise durchaus gut da. Die Regierung in Tallinn hatte früh mit strikten Maßnahmen auf die Ausbreitung des Coronavirus reagiert. Der
Die drei Baltenstaaten verhandeln mit Polen bislang erfolglos über eine Transitregelung. Lettland hatte deshalb am Dienstag die polnische Botschafterin ins Außenministerium einbestellt, aus Litauen reiste eine
Flixbus ist in 29 europäischen Ländern und den USA unterwegs. Der Anbieter mit den grünen Bussen und Zügen zählte 2019 mehr als 60 Millionen Fahrgäste. Deutschland ist der wichtigste Markt.
"Tartu" (deutsch: "Dorpat", früher auch "Dörpt"; /"Derpt", 11.–17. Jahrhundert, 1893–1918 "Юpьeв/Jurjew") ist Estlands zweitgrößte Stadt und Sitz der Universität Tartu. Sie liegt beiderseits des Flusses Emajõgi (deutsch "Embach"). Die
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Streit und Probleme bieten viele Erbfälle - chaotisch aber kann es werden, wenn der Erblasser im Ausland lebte oder Vermögen in anderen Ländern besaß. Eine neue EU-Verordnung, die das Europäische Parlament gerade verabschiedet hat, soll das
Besonders wohl scheint sich Fredrik Reinfeldt beim bevorstehenden Rendezvous mit dem Volk nicht zu fühlen. Während die Parteijugend der Moderaten auf der Bühne einen merkwürdig unkoordinierten Freudentanz aufführt, seine Begleiter zu rockigen
Annamari Thorell sieht abgekämpft aus. Dennoch strahlt die Organisatorin von Almedalen. Um 7 Uhr in der Früh geht’s bei der Almedalsvickan jeden Tag los und dann rund bis 22 Uhr. Sie nimmt sich dennoch die Zeit, um auch die deutsche Presse mit
Gesperrter Bewerber klagt vor Oberstem Verwaltungsgericht Prag - Die Wahlkommission des Prager Innenministeriums hat drei prominenten Bewerbern die Zulassung zur Präsidentschaftswahl entzogen. Betroffen sind die EU-Gegnerin Jana
Auf dem Balkan wird wieder gezündelt. Ulrike Lunacek, Europaparlamentarierin aus Österreich, äußert sich im eol-Interview zu den aktuellen Konflikten in Kosovo. Das heutige Bosnien ist ein Produkt verschiedener internationaler Akteure wie UN
Eineinhalb Jahre nach Auffliegen der Terrorgruppe NSU hat am Montag der Prozess um die beispiellose Verbrechensserie der Neonazis begonnen. Hauptangeklagte in dem mit Spannung erwarteten Verfahren vor dem Münchner Oberlandesgericht ist die
Wetter

Tallinn


(03.12.2020 08:23)

-14 / -7 °C


04.12.2020
-14 / -4 °C
05.12.2020
-3 / 0 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN

Agenda - The Week Ahea ...
Agenda - The Week Ahea ...

Afghan Farah Governor ...
Ministry Warns Cinema ...

Bestätigung: Deutsche ...
EDEKA-Verbund setzt ei ...

Luxusuhren im Urlaub ...
Kretschmann: Urlaub im ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum