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Es war wie im Kriegsgebiet

Deutschland
05.10.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Deutsches Ehepaar in Las Vegas: «Es war wie im Kriegsgebiet»
Sich entspannen - das falle ihnen jetzt sehr schwer. So beschreiben Sarah und Ludger Laber aus dem niedersächsischen Nienburg an der Weser ihre Gemütslage, nachdem sie Zeuge des schlimmsten Schusswaffen-Massakers der jüngeren US-Geschichte in Las Vegas geworden waren. «Jedes Klopfen vom Room-Service, jedes laute Geräusch auf dem Flur schreckt einen wach und verursacht ein unwohles Gefühl», sagte Ludger Laber am Mittwochabend bei «stern TV».
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Köln (dpa) - Die 27-jährige Sarah Laber und ihr Ehemann waren am Sonntagabend (Ortszeit) in Las Vegas im Urlaub - sie wohnten im selben Hotel und im selben Stockwerk wie der Attentäter. Im Halbschlaf hätten sie zunächst «ein sehr komisches Feuerwerk» wahrgenommen, berichtete Ludger Laber. «Es waren sehr schnell aufeinanderfolgende Knalle.» An ein Attentat hätten sie aber noch nicht gedacht. Dann hätten sie aus dem Fenster gesehen: «Unser Blick ging direkt zum Festivalgelände, und es war voll mit Blaulicht, Sirenen heulten auf, und da wurde uns erstmals bewusst: Da ist etwas passiert», sagte Sarah Laber.
Ein Frau entzündet Kerzen am 04.10.2017 in Las Vegas (USA) an einer Gedenkstätte für die Opfer des Massakers vom 02.10.2017. Ein Todesschütze hat bei einem Musikfestival in der US-Touristenmetropole Las Vegas mindestens 58 Menschen getötet und über 500 verletzt.

Auf der anderen Seite des Hotels hätten sie aus einem Fenster wehende Vorhänge entdeckt: «Das flatterte da rum, und ich wusste, das kann in Vegas gar nicht sein, weil man die Fenster gar nicht öffnen kann», sagte die 27-Jährige. Beim Blick aufs Handy hätten sie dann erfahren, dass der Attentäter gerade viele Menschen getötet hatte - am Ende waren es 58, knapp 500 Menschen wurden verletzt.

Ein Team schwerbewaffneter Einsatzkräfte brachte die Labers schließlich in Sicherheit - zuerst in die Hotelwäscherei, dann in ein nahe gelegenes Theater. Mehrere Stunden mussten sie dort ausharren. Erst danach sei ihnen das ganze Ausmaß des Massakers bewusst geworden, sagte Sarah Laber: «Auf der Straße war es ganz still, überall standen Scharfschützen. Es war wie im Kriegsgebiet.»

 

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