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Erneute Debatte um Kirchenentschädigung in Tschechien

Tschechien
14.11.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Prag (dpa) - In Tschechien ist eine Debatte um die vor fünf Jahren beschlossenen Entschädigungszahlungen für die Kirchen und Glaubensgemeinschaften des Landes entbrannt. Die Zahlungen sollen den Verlust des im Kommunismus konfiszierten Kircheneigentums ausgleichen. Der wahrscheinliche nächste Ministerpräsident Tschechiens, der liberal-populistische Wahlsieger Andrej Babis, forderte nun, das Geld nachträglich zu besteuern, wie die Zeitung «Pravo» am Dienstag berichtete. Damit geht er auf die Kommunisten (KSCM) zu, die seine geplante Minderheitsregierung dulden könnten.

Die katholische Bischofskonferenz Tschechiens erklärte, sie halte die Frage der Entschädigungen für abgeschlossen. Alles sei bereits gesagt. Die Kirche verwies darauf, dass sie im Gegenzug für die Zahlung von umgerechnet gut 1,8 Milliarden Euro in Zukunft ohne weitere staatliche Beihilfen auskommen und sich selbst finanzieren muss. Dies sei «für den Staat vorteilhaft», teilte Sprecher Stanislav Pribyl mit.

Nach der kommunistischen Machtergreifung im Jahr 1948 waren die Kirchen unterdrückt und Gläubige verfolgt worden. Dies endete erst mit der demokratischen Wende von 1989. Bei der letzten Volkszählung in Tschechien 2011 hatte sich nur noch jeder Fünfte zu einer Religion bekannt.

 

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